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Deutschland, was geht?: Bürger-Hackathon zur Staatsmodernisierung
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Die Zeit18.05.2026Política2 dk okumaGermany

Deutschland, was geht?: Bürger-Hackathon zur Staatsmodernisierung

En resumen

  • Deutschland startet den Bürger-Hackathon «Deutschland, was geht?» zur Vereinfachung der Verwaltung.
  • Bürger können bis 14.
  • Juni Probleme melden, ab Juli wird priorisiert und Prototypen entwickelt.

Resumen generado por IA

Por qué importa

Die Bundesregierung initiiert unter dem Titel «Deutschland, was geht?» einen bundesweiten Bürger-Hackathon, um die öffentliche Verwaltung zu modernisieren. Bürger und Unternehmen sollen konkrete Lösungsvorschläge für eine einfachere und schlankere Verwaltung einreichen. Das Format orientiert sich am Vorbild Taiwans.

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Unter dem Titel «Deutschland, was geht?» können sich künftig Bürger und Unternehmen in der Bundesrepublik am Prozess der Staatsmodernisierung beteiligen.

In dem ersten bundesweiten Bürger-Hackathon sollen sie konkrete Lösungsvorschläge für eine einfachere und schlankere öffentliche Verwaltung einreichen, wie das Bundesdigitalministerium sowie die Bundesagentur für Sprunginnovation (SPRIND) ankündigten.

Der Fahrplan zur Bürgerbeteiligung

Der Prozess zur Bürgerbeteiligung beginnt mit einer Sammlungsphase bis zum 14. Juni, in der alltagsnahe Probleme aus Bereichen wie Steuern oder Sozialleistungen über ein Online-Portal oder ein Bürgertelefon gemeldet werden können.

Ab Juli folgt eine öffentliche Abstimmungsphase über die Priorisierung der Themen, woraufhin Teams finanzielle und personelle Unterstützung erhalten, um Prototypen für neue Verwaltungslösungen zu entwickeln.

Den Abschluss bildet der «Ministerhandschlag», ein offizielles Versprechen, die vielversprechendsten Ansätze im Folgejahr direkt in die Bundesverwaltung zu integrieren.

Jeannette Gusko, Leiterin Digitale Beteiligung bei SPRIND, sagte, zu viele Menschen erlebten den Staat als zu kompliziert oder zu langsam.

«Wir wollen mit gezielter Beteiligung erfassen, wo genau es hakt, und sorgen gemeinsam mit den schlausten Köpfen Deutschlands dafür, dass daraus Lösungen entstehen. Beteiligung ist besonders wirksam, wenn sie in echte Umsetzung führt.»

Vorbild Taiwan

Das Format orientiert sich dabei unter anderem am Vorbild Taiwans, wo digitale Bürgerbeteiligung bereits eingesetzt wurde, um das Vertrauen in öffentliche Institutionen zu erhöhen.

Taiwan gilt international als Vorreiter für eine «Social Technology», die nicht auf staatlicher Verordnung, sondern auf einer engen Vernetzung zwischen Regierung und einer aktiven Civic-Tech-Community basiert.

Durch Plattformen wie vTaiwan oder die Einbindung der Hacker-Bewegung g0v gelingt es dort regelmäßig, gesellschaftliche Konflikte digital zu moderieren und bürokratische Prozesse durch Crowdsourcing effizienter zu gestalten.

Mit der aktuellen Kampagne versucht die Bundesregierung nun, diese partizipativen Mechanismen auf die deutsche Verwaltungslandschaft zu übertragen.

© dpa-infocom, dpa:260518-930-93247/1

Preguntas abiertas

  • Wie viele Teams werden finanziell und personell unterstützt?
  • Welche Kriterien werden für die Auswahl der vielversprechendsten Ansätze verwendet?
  • Wie genau wird die Integration in die Bundesverwaltung erfolgen?
  • Welche spezifischen bürokratischen Prozesse sollen zuerst angegangen werden?

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This article was originally published by Die Zeit.

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