Última hora
INTLIran war: US claims Strait of Hormuz is 'open' amid strikesBRHomem é preso após matar ex-companheira a facadas no RecifeCRYPTO-FRCrise dans le détroit d'Ormuz : le pétrole s'envole, les bourses vacillent, Bitcoin regarde ailleursDEGroßbrand in Kleingartenanlage in AmöneburgRUСевастополю снизили лимит мощности из-за аварии на магистральных сетяхRUАэропорт Внуково работает по согласованию с властями из-за ограниченийDEStraße von Hormus: USA und Iran melden Raketenangriffe und GegenangriffeBRLinha chilena apreendida em ação do Linha VerdeRUУкраина готовит "карательную операцию" против жителей Черниговской областиRUIDF Strikes Hamas Weapons Production Site in Gaza CityINTLIran war: US claims Strait of Hormuz is 'open' amid strikesBRHomem é preso após matar ex-companheira a facadas no RecifeCRYPTO-FRCrise dans le détroit d'Ormuz : le pétrole s'envole, les bourses vacillent, Bitcoin regarde ailleursDEGroßbrand in Kleingartenanlage in AmöneburgRUСевастополю снизили лимит мощности из-за аварии на магистральных сетяхRUАэропорт Внуково работает по согласованию с властями из-за ограниченийDEStraße von Hormus: USA und Iran melden Raketenangriffe und GegenangriffeBRLinha chilena apreendida em ação do Linha VerdeRUУкраина готовит "карательную операцию" против жителей Черниговской областиRUIDF Strikes Hamas Weapons Production Site in Gaza City
Newsgather
BackDFB stellt sich nach WM-Aus gegen Rassismus und kritisiert Zustand des deutschen Fußballs
DFB stellt sich nach WM-Aus gegen Rassismus und kritisiert Zustand des deutschen Fußballs
En desarrollo
Süddeutsche Zeitung01.07.2026Deportes10 dk okumaGermany

DFB stellt sich nach WM-Aus gegen Rassismus und kritisiert Zustand des deutschen Fußballs

En resumen

  • Nach dem frühen WM-Aus bedankt sich das DFB-Team bei den Fans, übt Selbstkritik und prangert Hasskommentare an.
  • Spieler wie Kimmich zeigen sich tief enttäuscht.
  • Philipp Lahm kritisiert grundlegende Mängel im deutschen Fußball.

Resumen generado por IA

Por qué importa

Nach dem frühen Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-WM 2026 äußert sich der DFB gegen Rassismus und kritisiert die Zustände im deutschen Fußball. Der FC Bayern vermeldet gleichzeitig den Transfer des marokkanischen WM-Stürmers Ismael Saibari.

Tamaño de fuente

Fußball-WM 2026 DFB stellt sich nach WM-Aus gegen Rassismus

1. Juli 2026, 19:07 Uhr|

Der Deutsche Fußball-Bund wendet sich in einer Mitteilung an die Fans. Der FC Bayern gibt den Transfer des Marokkaners Ismael Saibari offiziell bekannt.

Alle Entwicklungen im Liveblog

Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa und SID.

Hier geht es zum Spielplan, hier zum deutschen Kader, hier zu einer Übersicht über die Spielorte und Stadien, hier zu einem Überblick über alle WM-Teilnehmer und hier zur Schwerpunktseite zur WM mit allen Texten der SZ.

Alle Nachrichten und SZ-Geschichten zur WM erhalten Sie auch zweimal täglich mit unseren Newslettern „SZ am Morgen“ und „SZ am Abend“. Hier können Sie sich dafür anmelden.

Wichtige Updates

Kimmich: „Wir sind gescheitert. Mal wieder. Und das macht mich fertig.“

Neuer Stürmer: FC Bayern wird bei der WM fündig

Preise für Deutschland-Trikots fallen

Nagelsmann und deutsche Spieler im Münchner Regen gelandet

Lahm kritisiert Zustand des deutschen Fußballs

USA, Belgien – das war die Nacht

In der 85. Minute lief ein Spiel, das der Senegal eigentlich nicht mehr verlieren konnte und am Ende doch noch verlor. 2:0 führte das zusammen mit Marokko stärkste afrikanische Team, Belgien enttäuschte und machte nicht den Eindruck, hier nochmal zurückkommen zu wollen. Dann traf der eingewechselte Romelu Lukaku, der schon zehnmal abgeschrieben war und nun ein zehntes Mal zurückgekommen ist. Kurz darauf segelte Senegals Torhüter Mory Diaw an einer Flanke vorbei, Youri Tielemans traf, doch die Pointe sollte noch kommen.

In der 119. Minute zeigte Schiedsrichter Héctor Said Martínez aus Honduras nach gefühlt ewigem Videostudium auf den Punkt. Tielemans verwandelte – und der Senegal war raus. „Es ist ein grausamer Sport. Wir müssen es akzeptieren und weitermachen. Es ist nicht einfach für mich, nicht einfach für die Spieler“, sagte Senegals Trainer Pape Thiaw.

Weiter geht die Party für die USA, die Bosnien-Herzegowina trotz halbstündiger Unterzahl 2:0 besiegten. Leverkusens Malik Tillmann erzielte das 2:0 per Freistoß gegen St.-Paulis-Torhüter Nikola Vasilj, der dabei überhaupt nicht gut aussah.

DFB stellt sich gegen Rassismus

Das DFB-Team hat sich in den sozialen Medien bei seinen Fans für die Unterstützung während der Fußball-WM bedankt, Selbstkritik für das frühe Aus geübt – aber auch diskriminierende Hasskommentare angeprangert.

„Der Kritik an unseren Leistungen stellen wir uns. Sie ist berechtigt und gehört zum Sport. Hass aber gehört nicht dazu. Rassismus und andere Diskriminierungen akzeptieren wir nicht“, heißt es in einem Post beim Instagram-Account der Nationalmannschaft mit seinen 7,6 Millionen Followern: „Der Fußball steht für Gemeinschaft und Zusammenhalt, nicht für Spaltung.“ Unter anderem Jonathan Tah war nach seinem verschossenen Elfmeter das Ziel von Anfeindungen geworden.

In dem Post wird das WM-Scheitern aber auch sportlich eingeordnet. „Wir haben es nicht geschafft zu zeigen, was in dieser Mannschaft steckt. Deshalb sind wir zu Recht viel zu früh aus diesem Turnier ausgeschieden.“ Man habe es als Team „nicht besser hinbekommen. Das tut weh. Uns genauso wie vielen anderen.“

Am Ende des Schreibens bedankt sich das Nationalteam nochmals bei den Fans. „An alle, die uns unterstützt haben: Danke, dass Ihr da wart. Danke für Euren Support. Wir werden es wieder besser machen. Mit Euch an unserer Seite. Eure Nationalmannschaft.“

DFB-Team on Instagram

189K likes, 3,937 comments - dfb_team on July 1, 2026

Externer InhaltBeim Anzeigen externer Inhalte werden Daten an Dritte übertragen.

Kimmich: „Wir sind gescheitert. Mal wieder. Und das macht mich fertig.“

Und auch mit etwas Abstand ist der Frust bei Joshua Kimmich über das frühe Scheitern bei einer Fußball-WM groß. „Ich bin gerade einfach nur leer und mir ist überhaupt nicht danach, mich zu melden. Aber es gehört dazu, sich auch diesen Situationen zu stellen“, schrieb der DFB-Kapitän bei Instagram: „Gemeinsam hatten wir vor, eine sehr erfolgreiche WM zu spielen, Deutschland würdig zu vertreten und einen kleinen Beitrag für eine positive Entwicklung in unserem Land zu leisten. Und wir sind gescheitert. Mal wieder. Und das macht mich fertig.“

Es war bereits Kimmichs drittes WM-Turnier. 2022 und 2018 war das Aus bereits nach der Gruppenphase besiegelt, diesmal im Sechzehntelfinale gegen Paraguay.

Der Bayern-Profi betonte dennoch, er sei „stolz“ darauf, „Kapitän dieser Mannschaft zu sein“. Aber die Enttäuschung über den Turnierverlauf sei weiterhin groß. „Wir hätten Euch allen und auch uns gerne mehr zurückgegeben“, schrieb Kimmich an die Fans gerichtet.

Wer sonst? Harry Kane rettet England

Die Menschen im fernen München haben eine Ahnung davon, was Harry Kane für ein formidabler Stürmer ist. Jetzt wissen es auch die Spieler der DR Kongo. Lange durften sie im WM-Sechzehntelfinale von einer großen Überraschung gegen den Favoriten England träumen – bis Kane kam und alles regelte.

Lesen Sie hier den Spielbericht von SZ-Reporter Martin Schneider:

Neuer Stürmer: FC Bayern wird bei der WM fündig

Der Wechsel von Marokkos WM-Stürmer Ismael Saibari zum FC Bayern ist perfekt. Wie der deutsche Rekordmeister am Mittwochabend verkündete, kommt der 25-Jährige zur neuen Saison von der PSV Eindhoven und erhält einen Vertrag bis zum 30. Juni 2031. Über die Höhe der Ablösesumme machten beide Klubs keine Angaben – sie soll sich Medienberichten zufolge auf rund 50 Millionen Euro belaufen.

„Wir freuen uns sehr, mit Ismael Saibari einen der spannendsten Offensivspieler dieser WM für den FC Bayern gewonnen zu haben“, sagte Sportvorstand Max Eberl: „Solche Transfers entstehen nicht aus dem Moment heraus, sondern aus vorausschauender Arbeit: Entscheidend war, dass wir uns früh bei ihm positioniert haben, weil wir von Ismaels Fähigkeiten wussten und ihm von Beginn an eine konkrete Perspektive bei uns aufzeigen konnten.“ Saibari werde dem Offensivspiel des FC Bayern „zusätzliche Qualität und Unberechenbarkeit geben“.

Zunächst verfolgt Saibari aber mit Marokko seinen WM-Traum weiter. Er hat für die Nordafrikaner bislang in vier Partien in Nordamerika drei Treffer erzielt, im Sechzehntelfinale gegen die Niederlande verwandelte er den entscheidenden Elfmeter. Am Samstag spielt Marokko gegen Co-Gastgeber Kanada um den Einzug in die Runde der letzten acht.

Kahn: „Drei Bundestrainer sind am selben Punkt gescheitert“

Ex-Nationaltorhüter Oliver Kahn hat nach dem WM-Aus der deutschen Nationalmannschaft die Debatte um einen neuen Bundestrainer kritisiert. Für den 57-Jährigen führe die Diskussion „am Kern vorbei“, das Problem liege aus seiner Sicht bei den Spielern. Diese, so schrieb Kahn am Mittwoch bei LinkedIn, müssten mehr Verantwortung übernehmen. „Drei Bundestrainer sind am selben Punkt gescheitert“, schrieb Kahn und nahm Joachim Löw, Hansi Flick und Julian Nagelsmann in Schutz: „Wenn drei Trainer mit unterschiedlichen Ansätzen immer am selben Punkt scheitern, liegt die Ursache tiefer.“

Für Kahn liege die Ursache in der fehlenden Verantwortungsübernahme der Spieler, die früh geprägt werden müsse: „Wer als junger Spieler immer wieder lernt, schwierige Entscheidungen zu treffen, Fehler auszuhalten und trotzdem den nächsten Ball zu fordern, entwickelt genau das, was große Turniere entscheidet“, schrieb Kahn: „Wer das nie gelernt hat, wird es im Nationaltrikot nicht plötzlich beherrschen.“

Das Elfmeterschießen im Sechzehntelfinale gegen Paraguay sei das perfekte Beispiel gewesen: „Eine Spitzenmannschaft sucht in diesem Augenblick keine Freiwilligen. Sie hat Spieler, die den Ball verlangen.“

Preise für Deutschland-Trikots fallen

Das kommt wenig überraschend: Nach dem WM-Aus der deutschen Fußball-Nationalmannschaft haben zahlreiche Online-Händler die Preise für die Trikots reduziert. Inklusive Rabattaktion ist das weiße Heimtrikot mit quer über die Brust laufenden Streifen in Schwarz, Rot und Gold aktuell für etwa 60 bis 80 Euro zu haben. Das zeigt eine Stichprobe bei mehreren Händlern und Plattformen. Regulär kostete das Trikot 100 Euro.

Die Preise für das dunkle Auswärtstrikot mit den hellblauen Elementen folgen einem ähnlichen Trend. Die dem Spielertrikot nachempfundene Version für ursprünglich 150 Euro gibt es bei vielen Händlern für rund 100 Euro.

Kurz vor dem Ausscheiden hatten Hersteller und Handel große Erwartungen an das Trikotgeschäft geknüpft. Adidas-Chef Björn Gulden schätzte zuletzt, dass in Summe mehr als drei Millionen Deutschland-Trikots verkauft würden, dreimal so viele wie noch bei der Weltmeisterschaft in Katar vor vier Jahren. Ob diese Prognose nach dem frühen Aus zu halten ist?

Scheitern, aber richtig

Joshua Kimmich und Kai Havertz benannten nach dem WM-Aus den Ernst der Lage, nahmen die Schuld auf sich und baten für die horrible Leistung um Entschuldigung. Der Bundestrainer dagegen zeigte eine andere Emotion, eine, die nicht im Drehbuch vorgesehen war: Trotz. Er war insofern kein guter, aber ein ehrlicher Verlierer, kommentiert unsere Autorin Tanja Rest.

Lesen Sie hier, warum der Moment des Scheiterns erst einmal keine Lektion enthält – auch wenn das in Coaching-Seminaren und von Selbstoptimierungs-Blubberern verbreitet wird:

Die große Frage, das große Dilemma

Geht es mit Julian Nagelsmann als Bundestrainer weiter? Oder kommt es zur Trennung? Und übernimmt dann Jürgen Klopp? Bei der Beantwortung all dieser Fragen ist eine Person zentral: Rudi Völler. Er ist nicht nur der aktuelle DFB-Sportdirektor, er weiß auch aus eigener Erfahrung, wie es ist, als Bundestrainer zurückzutreten.

Wie sein Verhältnis zu Nagelsmann und Klopp ist und warum er nicht gerade als Trainerkiller bekannt ist, haben meine Kollegen Philipp Selldorf und Christof Kneer hier aufgeschrieben:

Nagelsmann und deutsche Spieler im Münchner Regen gelandet

Bundestrainer Julian Nagelsmann ist nach dem Aus kommentarlos nach Deutschland zurückgekehrt. Am Flughafen München verließ der 38-Jährige das Gebäude bei strömendem Regen durch einen Hinterausgang – an einem Dutzend Journalisten vorbei, die vergeblich auf eine Stellungnahme warteten. Fans waren nicht gekommen. Im selben Flugzeug von Charlotte nach München saßen die Bayern-Profis Aleksandar Pavlovic und Jamal Musiala.

Auch Musiala mied den Hauptausgang. Nur Pavlovic verließ das Terminal durch den Hauptausgang – ebenfalls ohne Kommentar. Nach dem frühen Aus im Sechzehntelfinale gegen Paraguay ist Nagelsmanns Zukunft als Bundestrainer offen. Der Deutsche Fußball-Bund will die Personalfrage erst nach dem Heimflug klären. Einen Rücktritt hatte Nagelsmann abgelehnt.

Ein weiterer Teil der DFB-Reisegruppe war bereits am frühen Morgen in Frankfurt am Main gelandet. Unter anderem die Nationalspieler Angelo Stiller und Jamie Leweling vom VfB Stuttgart sowie Nagelsmanns Assistenztrainer Benjamin Hübner waren kurz nach ihrer Ankunft zu sehen, äußerten sich aber ebenfalls nicht mehr öffentlich zum frühen WM-Scheitern.

So stieg Bundestrainer Nagelsmann in Charlotte ins Flugzeug. Mittlerweile ist er in Deutschland gelandet. dpa

Was bleibt von Manuel Neuers Comeback?

Kurz vor der WM hatte Bundestrainer Julian Nagelsmann seine Nummer eins, Oliver Baumann, degradiert und Manuel Neuer zurückgeholt. Der ehemalige Welttorhüter sollte allein mit seiner Aura die Gegner einschüchtern. Hat das geklappt? Unser Reporter Philipp Schneider hat sich mit dieser Frage beschäftigt:

Ecuadors Trainer hört auf

Sebastián Beccacece hat das Ende seiner Amtszeit als Nationaltrainer von Ecuador nach dem Aus im Sechzehntelfinale bekanntgegeben. „Die Ergebnisse geben den Ton an, und heute muss ich mich von einer wunderschönen, wunderbaren Familie verabschieden“, sagte de 45 Jahre alte Argentinier nach dem 0:2 im K.-o.-Spiel bei Mit-WM-Gastgeber Mexiko. Er verabschiede sich aber mit „großer Dankbarkeit, großer Gelassenheit und innerem Frieden, denn wir haben alles gegeben“. Gegen die Mexikaner war Ecuador vor allem in der ersten Hälfte klar unterlegen und lag nach einer guten halben Stunde bereits 0:2 zurück.

Qualifiziert hatte sich Ecuador für die Runde der besten 32 überhaupt erst durch den 2:1 Sieg im letzten Gruppenspiel gegen Deutschland. „Es ging darum, das Ziel zu erreichen, das wir uns gesetzt hatten. Nun ja, so ist der Fußball eben“, meinte Beccacece: „Ich denke, dass wir ein Erbe hinterlassen. Es war ein großartiges Abenteuer mit einem bittersüßen Ende.“ Er hatte den Posten im August 2024 übernommen. „Ich werde nun erstmal Zeit mit meiner Familie verbringen, mich erholen und zurückschauen, w

Deutsche Spieler trauern und verabschieden sich

Teils emotional und ausführlich, teils kurz und knapp sind die deutschen Fußballer vor ihrem Abflug in den Urlaub ein letztes Mal auf ihre Fans zugegangen. „Wir haben Deutschland enttäuscht. Das sitzt“, schrieb beispielsweise Deniz Undav bei Instagram: „Mehr gibt es gerade nicht zu sagen. Danke für diese Chance.“ Nach und nach haben die Spieler das WM-Camp in Winston-Salem am Dienstag Ortszeit verlassen, das Aus im Sechzehntelfinale gegen Paraguay (3:4 i.E.) ist aber noch lange nicht verarbeitet.

„Wir sind mit großen Träumen gekommen, haben als Mannschaft alles gegeben, und dennoch war es nicht genug“, schrieb Florian Wirtz. „Es wird Zeit brauchen, aber wir kommen wieder.“ Nick Woltemade hatte nach einem Turnier auf der Bank gegen Paraguay seinen Elfmeter verschossen. „Ehrlich... dass meine erste WM so zu Ende geht, trifft mich hart“, postete er. „Ich wollte Verantwortung übernehmen, und ich habe Verantwortung übernommen. Das bedeutet aber gleichzeitig, mit den Konsequenzen leben zu müssen – auch wenn es weh tut. Danke für eure vielen aufbauenden Worte.“

Auch Fehlschütze Kai Havertz sprach von einem „enttäuschenden Ende der Weltmeisterschaft. Als Team tut es uns unheimlich leid, dass wir die Erwartungen der Nation nach einem so positiven Start nicht erfüllen konnten.“ Felix Nmecha nannte die Gelegenheit, für Deutschland eine WM zu spielen, „eine unglaubliche Ehre“.

Lahm kritisiert Zustand des deutschen Fußballs

Weltmeister-Kapitän Philipp Lahm hat nach dem deutschen Debakel grundlegende Mängel benannt. „Generell fehlt uns schlicht eine Idee: Wie wollen wir Fußball spielen?“, schrieb der 42-Jährige in seiner WM-Kolumne für den kicker nach dem Aus im Sechzehntelfinale gegen Paraguay. „Wir verändern System und Aufstellung, dann geht die Klarheit abhanden. Früher hatten wir die“, klagte Lahm: „Wer sind die acht Spieler, die in der Verantwortung stehen? Die anderen Top-Nationen haben sie.“

Seine ernüchternde Bilanz nach der dritten enttäuschenden WM in Folge seit dem Triumph von Rio 2014: „Man hat keine Entwicklung der Mannschaft im Turnier gesehen. Keine Fortschritte. Keine Idee, wie sie agieren, wie sie zu Torchancen kommen, wie sie den Gegner vom eigenen Tor fernhalten will. Ich habe nie eine Mannschaft gesehen, die miteinander agiert.“ 2014 habe es „sechs, sieben“ Führungsspieler gegeben. „Diese natürliche Hierarchie gibt es jetzt nicht meh

Qué observar

Perspectiva de IA — posibilidades, no hechos

  • Julian Nagelsmanns Zukunft als Bundestrainer wird geklärt.

    Probable · En días

  • Der FC Bayern wird von Ismael Saibaris Verpflichtung profitieren.

    Muy probable · Medio plazo

Preguntas abiertas

  • Wie geht es mit Bundestrainer Nagelsmann weiter?
  • Werden die Spieler mehr Verantwortung übernehmen?
  • Wie wird sich das WM-Aus auf zukünftige Sponsoringverträge auswirken?

Temas relacionados

This article was originally published by Süddeutsche Zeitung.

Noticias relacionadas

Más sobre este temaFußball-WM 2026