Drei Dörfer im Rheinischen Revier erhalten Zusatz „Alt-“ vor dem Namen
En resumen
- Drei Dörfer im rheinischen Braunkohlerevier, die dem Tagebau Garzweiler weichen sollten, aber wegen des vorgezogenen Kohleausstiegs erhalten blieben, heißen nun „Alt-Keyenberg“, „Alt-Kuckum“ und „Alt-Berverath“.
- Die neuen Siedlungen behalten die ursprünglichen Namen.
- Die Umbenennung soll Verwechslungen vermeiden, nachdem die Bewohner bereits umgesiedelt waren.
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Por qué importa
Drei Dörfer im Gebiet des Braunkohletagebaus Garzweiler, die ursprünglich abgerissen werden sollten, blieben wegen des vorgezogenen Kohleausstiegs doch stehen. Die Bewohner waren bereits in neu gebaute Orte umgezogen.
Drei vor dem Abriss gerettete Dörfer im Gebiet des Braunkohletagebaus Garzweiler tragen von diesem Mittwoch an den Zusatz «Alt-» vor ihrem Namen - sie heißen künftig Alt-Keyenberg, Alt-Kuckum und Alt-Berverath. Daneben gibt es auch noch Siedlungen, die Keyenberg, Kuckum und Berverath heißen - ohne «Alt» davor. Das sind neu gebaute Orte, in denen viele der früheren Bewohner leben.
Ursprünglich sollten die alten Orte von der Erdoberfläche verschwinden, um Platz für den Braunkohletagebau zu machen. Aber dann blieben sie doch stehen, weil der Kohleausstieg vorgezogen wurde.
Die Bewohner waren da allerdings schon umgezogen - in Ersatzorte, die bewusst nach ihren alten Heimatdörfern benannt worden waren. Nun stellte sich die Frage: Wie sollten die alten Orte heißen, um Verwechslungen vorzubeugen? Der zuständige Stadtrat von Erkelenz folgte bei seiner Entscheidung dem Vorschlag aus der Beteiligung der betroffenen Bürgerinnen und Bürger, den Zusatz «Alt-» vor die Namen der alten Orte zu stellen.
Was passiert mit den Straßennamen?
Die Dörfer Unterwestrich und Oberwestrich, die ursprünglich ebenfalls abgebaggert werden sollten, behalten ihre Namen, weil der Umsiedlungsstandort den Namen Westrich erhalten hat. Alle Dörfer befinden sich auf dem Gebiet der Stadt Erkelenz, die insgesamt 45.000 Einwohner hat.
Die Straßennamen in den Orten sollten ebenfalls nicht doppelt vorkommen. In den Dorfgemeinschaften wurde nach Angaben der Stadt Erkelenz über jede einzelne Straße gesprochen und Vorschläge wurden gemacht. Der Erkelenzer Stadtrat entschied schließlich über die Vorschläge. Die Regelungen fielen unterschiedlich aus. Manchmal blieb der alte Name an den alten Standorten erhalten, manchmal wurde er an die neuen vergeben, manchmal gab es ganz neue Namen.
Der Umsiedlungsprozess der früheren Bewohner der alten Dörfer in die neuen Standorte ist den Angaben zufolge zum 1. Juli abgeschlossen. Die Neubesiedlung der alten Dörfer sei noch ein laufender Prozess.
Preguntas abiertas
- Wie werden die alten Straßennamen in den neuen Siedlungen gehandhabt?
- Welche weiteren Schritte sind für die Neubesiedlung der alten Dörfer geplant?



