Drei Rotkreuz-Helfer unter den ersten Ebola-Opfern im Kongo
En resumen
- Drei freiwillige Rotkreuz-Helfer gehören zu den ersten bekannten Todesopfern des Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo.
- Sie infizierten sich mutmaßlich am 27.
- März bei der Versorgung von Leichen, bevor das Ausmaß des Ausbruchs bekannt war.
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Por qué importa
Drei freiwillige Rotkreuz-Helfer sind unter den ersten bekannten Todesopfern des Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo. Sie infizierten sich vermutlich Ende März bei der Versorgung von Leichen, bevor das Ausmaß des Ausbruchs bekannt war. Die WHO hat eine internationale Notlage ausgerufen.
Zu den ersten Todesopfern des Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo gehören drei freiwillige Rotkreuz-Helfer. Das berichtet die Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften (IFRC) in Genf.
Man gehe davon aus, dass die drei sich schon am 27. März infiziert hätten, als sie sich um Leichen kümmerten, teilte die Föderation mit. „Sie gehören zu den ersten bekannten Opfern des Ausbruchs.“ Sie seien in einer anderen humanitären Angelegenheit im Einsatz gewesen, bevor bekannt war, dass das Ebolavirus grassiert. Sie starben den Angaben zufolge am 5., 15. und 16. Mai.
Die ersten Ebola-Fälle waren erst am 15. Mai im Labor bestätigt worden. Experten gehen davon aus, dass der Ausbruch zuvor über Wochen unentdeckt blieb. Häufungen von ungeklärten Todesfällen wurden bereits vorher untersucht. Da es sich bei diesem Ausbruch aber um den seltenen Bundibugyo-Typ des Ebolavirus handelt, wurde der Erreger mit herkömmlichen Tests zunächst nicht bestätigt.
Am 17. Mai erklärte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite (PHEIC). Sie betrachtet das Risiko einer Ansteckung im Kongo als sehr hoch, in der Region als hoch, weltweit aber als gering. Ebola überträgt sich anders als etwa das Coronavirus nicht durch Tröpfchen in der Luft, sondern nur durch engen Kontakt mit Körperflüssigkeiten eines Infizierten. Auch Leichen können noch Tage nach dem Tod eine hohe Virenlast aufweisen.
Preguntas abiertas
- Wie viele weitere Personen sind infiziert?
- Welche Maßnahmen werden zur Eindämmung des Ausbruchs ergriffen?
- Wie wird die Ausbreitung des Bundibugyo-Typs eingedämmt?
- Welche Unterstützung erhält die Demokratische Republik Kongo von internationalen Organisationen?



