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EU und USA: China-Konfrontation birgt Risiken
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Handelsblatt16.06.2026Business2 dk okumaGermany

EU und USA: China-Konfrontation birgt Risiken

En resumen

  • Die EU erwägt Handelsschutzmaßnahmen gegen China, während die USA zögern.
  • Geoökonomik-Experte Jonathan Hackenbroich warnt vor einer unkoordinierten Konfrontation und betont die Notwendigkeit, Europas Abschreckungspotenzial zu prüfen.

Resumen generado por IA

Por qué importa

Die EU erwägt neue Handelsschutzmaßnahmen gegen China, während die USA eine härtere Konfrontation scheuen. Ein Experte warnt vor den Risiken einer unkoordinierten Strategie.

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Die USA suchen den Dialog mit China, Brüssel prüft Schutzwälle und Strafzölle. Die EU sollte ihr Abschreckungspotenzial vorher genau prüfen, meint Geoökonomik-Experte Jonathan Hackenbroich. 16.06.2026 - 04:09 Uhr Artikel anhören

Der Autor Jonathan Hackenbroich ist Fellow der Agora Strategy Group. Zuvor war er Berater des Ratspräsidenten und Referent für Wirtschaftssicherheit im Strategieteam der Generaldirektorin Handel der EU-Kommission. Foto: imago, privat [M]

Europa könnte bald die offene wirtschaftliche Konfrontation mit China riskieren – und das genau zu einem Zeitpunkt, zu dem die USA sich für eine solche Machtprobe zu schwach fühlen.

Aus Brüssel kommt aktuell ein Vorschlag nach dem anderen, um Europas Industrie und Lieferketten vor unfairer chinesischer Konkurrenz, Überkapazitäten, wirtschaftlichem Zwang oder Sicherheitsrisiken zu schützen: von „Buy European“ bis Cybersicherheit und Lieferketteneingriffen.

Nun steht womöglich eine ‚Revolution‘ in der EU-Handelspolitik an, um eine ganze Reihe von (Unter-)Sektoren mit höheren Zöllen und womöglich einem neuen Zoll- oder Diversifizierungsinstrument vor dem Niedergang zu schützen.

Der US-Präsident hat unterdessen seinen Handelsbeauftragten angewiesen, keine weiteren Zölle gegen China zu erheben – obwohl die USA angesichts der auch gegenüber anderen Handelspartnern erhöhten Schutzzölle in vielen Sektoren nicht ausreichend gegen Überkapazitäten geschützt sind.

Dass Trump lieber einen bilateralen Deal mit Peking anstrebt, statt gemeinsam mit Europa zu agieren, ist ein strategischer Fehler. Aber Trump hat machtpolitisch einen Punkt, wenn er glaubt, dass er eine geoökonomische Konfrontation mit China verlieren würde.

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Preguntas abiertas

  • Wie wird die EU ihre Handelspolitik konkret gestalten?
  • Welche Auswirkungen haben die US-Positionen auf die EU-Strategie?
  • Wie wird China auf die Maßnahmen reagieren?

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This article was originally published by Handelsblatt.

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