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Evan Osnos: Milliardäre inszenieren ihren Reichtum und bereiten sich auf den Weltuntergang vor
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Handelsblatt11.06.2026Business10 dk okumaGermany

Evan Osnos: Milliardäre inszenieren ihren Reichtum und bereiten sich auf den Weltuntergang vor

En resumen

  • US-Journalist Evan Osnos erklärt in einem Interview, wie Milliardäre ihren Reichtum inszenieren, oft durch Gigayachten, und sich auf Krisen vorbereiten.
  • Er kritisiert die extreme Ungleichheit und die politische Macht der Elite.

Resumen generado por IA

Por qué importa

Der US-Journalist Evan Osnos hat für sein neues Buch "Yacht oder nicht Yacht" die Welt der Superreichen weltweit begleitet. Er beleuchtet, wie diese Elite ihren Reichtum inszeniert, sich auf Krisen vorbereitet und welche politische Macht sie besitzt.

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Aus dem Handelsblatt-Archiv: Autor Evan Osnos hat Milliardäre weltweit begleitet. Im Interview erklärt er, wie sie ihren Reichtum inszenieren – und wie die Politik die extreme Ungleichheit begrenzen könnte. Benjamin Ansari 11.06.2026 - 10:45 Uhr Artikel anhören

Frankfurt. Die Welt der Superreichen ist klein, verschwiegen und politisch mächtiger denn je. Nur wenige kennen sie so gut wie US-Journalist und Pulitzerpreisträger Evan Osnos: Für sein neues Buch „Yacht oder nicht Yacht“ besuchte er Mark Zuckerberg in seiner Villa, recherchierte auf Gigajachten in Monaco und in Luxusbunkern in Neuseeland.

Im Handelsblatt spricht Osnos darüber, wie diese Elite ihren Reichtum inszeniert, wie sie sich auf den Weltuntergang vorbereitet – und was das teuerste Objekt ist, das man mit Geld kaufen kann.

Evan Osnos: Der US-Journalist und Pulitzerpreisträger kennt die Welt der Superreichen so gut wie sonst wohl kaum jemand. Foto: Verlag C H Beck

Lesen Sie hier das ganze Interview mit Evan Osnos:

Herr Osnos, stellen wir uns vor, ich wäre sehr reich – und wollte, dass alle anderen wissen, wie unfassbar reich ich bin. Was mache ich am besten mit meinem Geld?

Kaufen Sie sich eine Jacht. Am besten die größtmögliche, die Sie sich leisten können.

Die würde mich dann wie viel kosten?

Gigajachten, also Jachten mit mehr als 100 Meter Länge, sind die teuersten Objekte, die ein reicher Mensch kaufen kann – teurer als Kunstwerke oder Immobilien. Preise von mehr als 250 Millionen Dollar sind üblich. Das teuerste Kunstwerk aller Zeiten, „Salvator Mundi“, soll für 450 Millionen Dollar von Saudi-Arabiens Kronprinz Mohammed bin Salman ersteigert worden sein – und heute in seiner 134 Meter langen Gigajacht „Serene“ hängen. Kaufpreis der Jacht: rund 500 Millionen Dollar. Das zeigt die Dimensionen.

In Ihrem Buch „Yacht oder nicht Yacht. Nachrichten aus der Welt der Ultrareichen“ haben Sie die schwimmenden Paläste zum Symbol gemacht.

Gigajachten haben die perfekte Symbolik: Früher konnten sich nur Nationalstaaten solche Repräsentationsbauten leisten. Heute schmücken sich Individuen wie Mohammed bin Salman oder Jeff Bezos mit ihnen, weil sie so mächtig und reich sind wie sonst nur Souveräne.

Evan Osnos

Evan Osnos, 49, ist Bestsellerautor und Redakteur beim US-Magazin „New Yorker“. Davor berichtete er zehn Jahre lang als Auslandskorrespondent aus China und dem Nahen Osten für diverse US-Medien. Er ist Senior Fellow beim renommierten US-Politik-Thinktank Brookings Institution und lebt heute in Washington, D.C. Osnos studierte Politikwissenschaft an der Harvard University.

Osnos hat zwei Pulitzerpreise und einen National Book Award gewonnen – beide Auszeichnungen gelten als renommierteste Literaturpreise der USA. Sein neuestes Buch „Yacht oder nicht Yacht. Nachrichten aus der Welt der Ultrareichen“ ist im Februar in der deutschen Übersetzung erschienen und beschreibt das Leben und die Macht der US-Superreichen.

1990 gab es weltweit weniger als 20 Gigajachten. Heute sind es etwa 200 – ein imposanter Anstieg.

Gigajachten werden nicht nur zahlreicher, sondern auch immer größer. Dadurch haben sie einen fast einzigartigen Symbolcharakter als Ort, an dem die reichsten Menschen der Welt um Status konkurrieren und ihr öffentliches Image konstruieren.

Das ultimative Statussymbol und Distinktionsobjekt.

Zumindest im Moment. Irgendwann wird ein anderes Objekt diese Rolle übernehmen. Ich vermute: Raumschiffe – also die Fähigkeit, ins All zu reisen. Elon Musk und Jeff Bezos investieren bereits stark in diesem Bereich. Bei Jachten geht es im Kern nicht darum, luxuriös über das Wasser zu gleiten, sondern zu zeigen, dass man die Fähigkeit hat, die normale Umgebung der menschlichen Spezies zu verlassen. Das All wäre dafür die Krönung.

Was sagt das über unsere Gesellschaft aus?

Sehr viel. Weltweit gibt es immer mehr Milliardäre – und ihr Vermögen wächst stetig: Allein in den USA ist ihre Zahl seit 1990 von 66 auf mehr als 700 gestiegen. In den vergangenen zehn Jahren haben sie ihr Vermögen im Schnitt mehr als verdoppelt. Noch vor zehn Jahren besaß niemand ein Vermögen von 100 Milliarden Dollar – heute gibt es mindestens 15 solcher Menschen. Elon Musk besitzt mehr als 800 Milliarden Dollar. Wenn es so weitergeht, könnte er der erste Billionär der Geschichte werden. Das Ausmaß dieser Vermögensexplosion ist historisch einmalig.

Evan Osnos: Yacht oder nicht Yacht. Nachrichten aus der Welt der Ultrareichen, C.H.Beck, 2026, 315 Seiten, 20 Euro. Foto: Verlag C H Beck

Warum ist die Zahl der Milliardäre so stark gestiegen?

Das geht im Prinzip auf politische Entscheidungen in den USA seit den 1980er-Jahren zurück: weniger Regulierung, niedrigere Steuern und neue Regeln wie die Legalisierung von Aktienrückkäufen. Dadurch wurde der Aktienkurs zur zentralen Erfolgsgröße – und Managergehälter stiegen stark, vom etwa 20-Fachen eines durchschnittlichen Arbeitereinkommens in den 1960ern auf heute bis zum 400-Fachen. Seit 2017 hat sich die Entwicklung noch mal deutlich beschleunigt: durch Steuersenkungen unter Trump für Unternehmen und Erben sowie stark steigende Aktienmärkte. Von diesen Gewinnen haben vor allem die Reichsten profitiert. Das Ergebnis: Noch nie in der Geschichte war Vermögen so stark in den Händen so weniger Menschen konzentriert – stärker sogar als im Gilded Age mit Magnaten wie Carnegie und Rockefeller.

Der Vermögenspsychologe

Die neue Geografie der Milliardäre

Wie lange haben Sie für Ihr Buch „Yacht oder nicht Yacht“ recherchiert?

Zehn Jahre. Ich habe 2016 mit der Recherche begonnen, immer wieder zu dem Thema gearbeitet, Material gesammelt, bin nach Neuseeland zu den Luxusbunkern der Superreichen gereist …

Wir leben in einer Zeit der Schamlosigkeit – und niemand versucht mehr, das zu verbergen. Evan OsnosJournalist

… und haben Mark Zuckerberg in seiner Villa besucht … Wie haben Sie die Kontakte zu Tech-Milliardären angebahnt?

Bei Mark Zuckerberg war das klassischer Journalismus. Nach der Präsidentschaftswahl 2016 stand Facebook wegen der Verbreitung von Desinformation unter Druck, und Zuckerberg wollte seine Sicht erklären. Also habe ich für den „New Yorker“ ein Porträt angestoßen. So entstehen solche Zugänge oft aus konkreten Situationen.

Wie sind Sie persönlich zum Thema „Superreiche“ gekommen? Sie waren zehn Jahre lang Auslandskorrespondent in China und im Irak und schreiben heute für den „New Yorker“ über Politik und Ausland.

Für mich war das eine natürliche Entwicklung. Seit meiner Rückkehr aus China vor zwölf Jahren hat sich die Gesellschaft in den USA stark polarisiert. Mir wurde klar: Im Kern geht es um Ungleichheit bei Geld und Macht. Das zeigt sich auch in der Politik: 2004 kam weniger als ein Prozent der Wahlkampfspenden von Milliardären, 2024 waren es rund 20 Prozent. Das verändert, wer an die Macht kommt – und wem sich diese Politiker verpflichtet fühlen. Nach der letzten Wahl erklärte Elon Musk selbst, ohne ihn wäre Trump nicht Präsident geworden. Der reichste Mann der Welt war zugleich der größte Spender.

Superjacht in Venedig: Aussagekräftiges Statussymbol. Foto: REUTERS

Kennen Sie das Milieu der Schönen und Reichen aus eigener Anschauung? Sie sind in Greenwich aufgewachsen, einem bevorzugten Wohnort der New Yorker Finanzelite.

Ich hatte eine gewisse Vertrautheit mit dem, was man „altes Geld“ nennt: Es gibt Codes, wie man Reichtum zeigt oder verbirgt, und klare Vorstellungen davon, welche Rolle Reiche in der Gesellschaft haben. Wohlstand bedeutet dort auch Verpflichtung, Wohltätigkeit, Philanthropie. Fremd war für mich das „neue Geld“: der plötzliche, oft extreme Reichtum etwa der Tech-Milliardäre. Damit ging ein radikaler Wertewandel einher.

Wie äußert der sich?

John F. Kennedy sagte in seiner Antrittsrede: „Frage nicht, was dein Land für dich tun kann, sondern, was du für dein Land tun kannst.“ Donald Trump würde sagen: „Frage nicht, was ich für mein Land tun kann, sondern, was mein Land für mich tun kann.“ Es geht heute stärker um den eigenen Vorteil als um Verantwortung: Geld gewinnt Wahlen und kauft politische Macht. Trump und seine Familie bereichern sich in Nebengeschäften. Die Tech-Milliardäre stehen daneben und applaudieren. Wir leben in einer Zeit der Schamlosigkeit – und niemand versucht mehr, das zu verbergen.

» Lesen Sie auch: „Vermögen aufbauen ist einfacher als Vermögen halten“ – Was wir über die Welt der Superreichen wissen

Was zeichnet diesen neuen Milliardärstypus noch aus?

Das lässt sich gut an Mark Zuckerberg zeigen. Anfangs war er der klassische Tech-Nerd: ein unsicherer Informatiker, der auch zur etablierten Elite gehören wollte. Also gründete er mit seiner Frau eine Stiftung nach dem Vorbild von Bill Gates. Doch die Kritik an ihm und Facebook riss nicht ab. Das führte zu einem Bruch: Statt weiter um Akzeptanz zu werben, wandte er sich ab. Heute inszeniert er seinen Reichtum offensiv, trägt lange Haare, Goldkette und macht Kampfsport. Wäre ich Psychoanalytiker, würde ich sagen: Er lebt nur nach dem Lustprinzip des Es – die Moralinstanz des Über-Ichs fehlt völlig. Ähnlich bei Trump: Auch er suchte lange die Anerkennung der alten Eliten – bis er aufgab und begann, ganz seinen eigenen Impulsen zu folgen.

Im Buch schreiben Sie, das eigentliche Spiel der Ultrareichen sei Statuskonkurrenz. Es gehe nie um die Dinge selbst, sondern um den sozialen Rang, den sie vermitteln.

Das stimmt. Jachten werden in der Branche nach ihrer Länge gemessen, es geht also schlicht um Größe. Das ist die ursprünglichste Form von Wettbewerb. Ein Jachtkapitän erzählte mir, dass der Besitzer absichtlich zu wenige Zeitungen beim Frühstück auslegen ließ, nur um zu beobachten, wie die Milliardäre darum kämpften, wer sie zuerst bekam. In dieser Welt geht es ständig um Status: Wer den größten Popstar für den Geburtstag seines Kindes engagiert, wer den aktuellen Grammy-Gewinner bekommt – oder wer sich mit der zweiten Reihe zufriedengeben muss. Im Kern ist das wie bei Kindern, die vergleichen, wer die besten Sneaker hat. Nur dass es hier nicht mehr um Sneaker geht – sondern um Raketen.

Reichtum ist wie eine Droge: Man muss die Dosis ständig erhöhen, um noch etwas zu spüren. Evan OsnosJournalist

War das nicht schon immer so?

Dieser Wettbewerb ist nichts Neues, sondern tief im menschlichen Verhalten verankert. Schon im späten 19. Jahrhundert beschrieb Thorstein Veblen das als „Geltungskonsum“: Es geht nicht um den Wert eines Objekts, sondern darum zu zeigen, dass man es sich leisten kann, Geld zu verschwenden. Ein Tech-CEO sagte mir einmal: Eine Jacht ist der beste Weg, um überschüssiges Kapital loszuwerden. Neu ist heute, dass so viele Menschen vor der Frage stehen, was sie mit ihrem Geld überhaupt noch anfangen sollen – und dass zugleich das kulturelle Korrektiv schwächer geworden ist.

Start einer SpaceX Falcon 9-Rakete: Vermutlich das nächste ultimative Statussymbol, sagt Osnos. Foto: IMAGO/ZUMA Press

Klingt ganz schön traurig, Dinge nicht um ihrer selbst willen zu genießen.

Für manche ist Konsum tatsächlich eine Art Schutz vor Traurigkeit – zumindest kurzfristig. Ich kann die Anziehungskraft nachvollziehen. Als ich den Jachtklub von Monaco besuchte, war für einen Moment alles perfekt: weiches Sonnenlicht, luxuriöse Kabine, ein fast unwirklicher Duft. Ich dachte: Ich werde nie wieder irgendwo anders wirklich zufrieden sein. Genau darin liegt das Problem: Unser Gehirn gewöhnt sich extrem schnell an solche Reize. Was außergewöhnlich ist, wird normal – und sofort entsteht das Bedürfnis nach mehr.

Können wir uns Reiche als glückliche Menschen vorstellen?

Studien zeigen: Bis zu einem gewissen Punkt macht mehr Geld deutlich glücklicher, vor allem wenn man damit die eigenen Grundbedürfnisse erfüllt. Doch an der Spitze schwächt sich dieser Effekt stark ab. Dann zählt vor allem der soziale Vergleich. Ich habe mit einem Milliardär gesprochen, der sich neben Jeff Bezos und Elon Musk extrem unsicher fühlte, weil er sein Vermögen geerbt und nicht selbst erarbeitet hatte. Statt den Moment zu genießen, überwältigte ihn das Gefühl, dass ihm etwas fehlt und er nicht ernst genommen wird.

» Lesen Sie auch: Drei Gründe, warum Geld allein nicht glücklich macht – und eine Ausnahme

Reichtum löst also nicht alle Probleme.

Reichtum ist wie eine Droge: Man muss die Dosis ständig erhöhen, um noch etwas zu spüren. Irgendwann reicht es nicht mehr. Dann kommt die Angst, alles zu verlieren. Man steht auf einem sehr hohen Berg – und sieht, wie tief man fallen kann.

Besitzen daher so viele Superreiche Luxusbunker und planen für die Apokalypse?

Ja. Sie wissen sehr genau, wie kritisch die Öffentlichkeit die ungleiche Vermögensverteilung sieht, das macht ihnen Angst. Dazu verstehen sie, wie fragil die Systeme sind, auf denen ihr Reichtum beruht: digitale Infrastruktur, globale Lieferketten. Wer in der Lage ist, große technologische oder finanzielle Entwicklungen vorauszudenken, antizipiert nicht nur Erfolge, sondern auch Krisen und Zusammenbrüche. Diese Denke macht viele sensibel für Risiken und für die eigene Fragilität. Sie denken visionär und dystopisch zugleich.

Ab einem gewissen Punkt werden Unternehmen und Vermögen so mächtig, dass sie zu Souveränen werden. Unter diesem Fluch leben wir heute. Evan OsnosJournalist

Mark Zuckerberg baut einen Luxusbunker auf Hawaii, Peter Thiel einen in Neuseeland, Sam Altman bunkert Waffen, Gasmasken und Antibiotika. Ist das nicht übertrieben?

Sie wollen schlicht alle Eventualitäten durchdenken. In ihrem Alltag ist genau das ein Vorteil: Risiken erkennen, das Unvorstellbare antizipieren. Was im Kontext von Katastrophen bizarr wirkt, ist letztlich eine Fortsetzung derselben Denke, die viele von ihnen erfolgreich gemacht hat.

„Prepping“

Leben im Luxusbunker – Exklusive Einblicke in den letzten Zufluchtsort reicher Amerikaner

Für mich klingt das nach Paranoia.

In New York haben Superreiche Szenarien durchgespielt, wie sie im Krisenfall mit Privatjets fliehen würden – bis hin zur Frage, ob man die Familie des Piloten mitnehmen muss, damit er loyal bleibt. Das zeigt, wie konkret diese Überlegungen sind, auch wenn sie bizarr wirken.

Sie halten diese Angst also für rational?

Sie ist eine Folge extremer Ungleichheit. Hedgefonds-Milliardär Paul Tudor Jones sagte: Extreme Ungleichheit endet historisch in hohen Steuern, Revolution oder Krieg.

Was fürchten die Reichen am meisten: die Apokalypse oder öffentliche Empörung?

Für sie gehört beides zusammen. Sie wissen, dass Technologien wie KI massive Umbrüche auslösen werden: Jobverluste, gesellschaftliche Verunsicherung, Sinnkrisen. Und sie erwarten, dass sich die daraus entstehende Wut irgendwann gegen sie richtet. Gleichzeitig halten sie ihr Handeln für unvermeidlich: Wenn sie die Technologie nicht entwickeln, tut es jemand anderes – China oder der Konkurrent von nebenan.

Folgt Peter Thiels Denken nicht genau dieser Logik – eines zivilisatorischen Wettbewerbs um Technologieführerschaft?

Ja. Er versteht die Welt als einen zivilisatorischen Wettbewerb, argumentiert und

Qué observar

Perspectiva de IA — posibilidades, no hechos

  • Raumschiffe werden zum nächsten ultimativen Statussymbol.

    Posible · Largo plazo

  • Extreme Ungleichheit endet historisch in hohen Steuern, Revolution oder Krieg.

    Posible · Largo plazo

  • Technologien wie KI werden massive Umbrüche auslösen, die zu gesellschaftlicher Verunsicherung und Sinnkrisen führen.

    Muy probable · Medio plazo

Preguntas abiertas

  • Wie genau können und werden politische Maßnahmen die extreme Ungleichheit begrenzen?
  • Welche Rolle spielen internationale Regulierungen bei der Eindämmung der Macht von Milliardären?
  • Wie wird sich die Entwicklung hin zu Raumschiffen als Statussymbol auf die Gesellschaft auswirken?
  • Welche konkreten Krisenszenarien antizipieren die Superreichen und welche Maßnahmen ergreifen sie?

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This article was originally published by Handelsblatt.

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