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Flutkatastrophe Erftstadt: Ermittlungen nach Kiesgruben-Einsturz dauern an
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Die Zeit21.06.2026Crime1 dk okumaGermany

Flutkatastrophe Erftstadt: Ermittlungen nach Kiesgruben-Einsturz dauern an

En resumen

  • Fünf Jahre nach der Flutkatastrophe 2021 ermittelt die Staatsanwaltschaft Köln wegen des Einsturzes einer Kiesgrube in Erftstadt-Blessem.
  • Verdacht auf Baugefährdung und Verstoß gegen Bergbaugesetz.
  • Zwölf Personen sind beschuldigt.

Resumen generado por IA

Por qué importa

Die Staatsanwaltschaft Köln ermittelt wegen des Einsturzes einer Kiesgrube in Erftstadt-Blessem nach der Flutkatastrophe 2021. Mehrere Häuser kippten ins Wasser.

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Rund fünf Jahre nach der verheerenden Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen ermittelt die Staatsanwaltschaft Köln noch immer wegen des Einsturzes der Kiesgrube in Erftstadt-Blessem. Dort hatte die Flut im Juli 2021 einen gewaltigen Erdrutsch ausgelöst, mehrere Häuser kippten von einem Moment auf den anderen ins Wasser.

Mittlerweile liege der Staatsanwaltschaft das von ihr beauftragte «sehr komplexe» Sachverständigengutachten vor, teilte Sprecher Ulrich Bremer auf dpa-Anfrage mit. «Die Ermittlungen schreiten also voran.» Wann sie abgeschlossen werden können, lasse sich derzeit aber nicht sagen.

Ermittelt werde nach wie vor wegen Baugefährdung, fahrlässigen Herbeiführens einer Überschwemmung durch Unterlassen sowie Verstoßes gegen das Bergbaugesetz. Es bestehe der Verdacht, dass sich an der Kiesgrube unzulässig steile Böschungen befunden hätten und es dort keinen Hochwasserschutzwall gegeben habe.

Beides könne ursächlich für das Eindringen großer Wassermassen in die Kiesgrube gewesen sein. «Eine sogenannte rückschreitende Erosion soll die Ortslage Blessem sodann unterspült und zum Einsturz mehrerer Wohnhäuser geführt haben», erklärte Bremer.

Die Ermittlungen richteten sich gegen zwölf Personen: den Eigentümer und Verpächter des Tagebaus, fünf Beschuldigte des Betreibers, fünf Mitarbeiter der Bezirksregierung Arnsberg als zuständiger Aufsichts- und Genehmigungsbehörde sowie den Geschäftsführer eines geotechnischen Beratungsunternehmens. Im Laufe des Verfahrens seien mehrere Objekte durchsucht und Unterlagen sichergestellt worden.

Bei der Hochwasser-Katastrophe am 14. und 15. Juli 2021 waren insgesamt mehr als 180 Menschen ums Leben gekommen. In NRW gab es 49 Todesopfer.

Preguntas abiertas

  • Wann werden die Ermittlungen abgeschlossen?
  • Wer trägt die Hauptverantwortung?

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This article was originally published by Die Zeit.

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