Fußball-WM: Südafrika rettet Punkt gegen Tschechien – 1:1 trotz Bundesliga-Power
En resumen
- Südafrika hat bei der Fußball-WM ein 1:1 gegen Tschechien erreicht.
- Trotz früher Führung der Tschechen und Bundesliga-Unterstützung reichte es nicht zum Sieg.
- Ein Handelfmeter sicherte Südafrika den Punkt.
Resumen generado por IA
Por qué importa
Nach den Auftaktniederlagen standen beide Teams unter Zugzwang. Tschechiens Trainer Miroslav Koubek rotierte viel und brachte fünf neue Spieler.
Teboho Mokoena hat Südafrika die Chance auf die K.o.-Runde gerettet, Tschechien verspielt den ersten Sieg bei dieser WM trotz Bundesliga-Power. Angeführt von vier Deutschland-Legionären kam Tschechien im Duell der Auftaktverlierer in Atlanta nur zu einem 1:1 (1:0).
Dadurch haben beide Teams zwar noch die Chance auf das Weiterkommen, dennoch ist angesichts des Niveaus beider Mannschaften die Perspektive auf den Einzug in die K.o.-Runde eher mau. Das Remis half keinem so recht weiter, für Tschechien waren es sogar eher Punktverluste.
Tschechien spielt am 25. Juni gegen Gastgeber Mexiko im Azteken-Stadion in Mexiko-City. Südafrika trifft parallel auf Südkorea (beide Duelle um 3.00 Uhr, im Sport-Ticker der WELT).
Michael Sadilek (6. Minute) sorgte in dem imposanten Hallen-Stadion von Atlanta für die frühe Führung der Tschechen. Ein Handelfmeter von Mokoena (83.) reichte zum Ausgleich. Auf den Rängen waren große Lücken sichtbar, die Zuschauerzahl wurde mit 67.442 angegeben. Offiziell können 68.239 Fans die WM-Spiele in der Arena verfolgen, ausverkauft war aber auch das erste Spiel von Europameister Spanien gegen Kap Verde nicht.
Erstmals kam bei dieser WM eine Schiedsrichterin zum Einsatz. Tori Penso ist ohnehin erst die zweite Frau in der Geschichte der Männer-WM, die ein Endrunden-Spiel pfiff. An Erfahrung mangelt es der 39 Jahre alten US-Amerikanerin keineswegs. Penso leitete unter anderem das jüngste WM-Finale der Frauen und war zudem im vergangenen Jahr bei der Club-WM bei einem Spiel von Borussia Dortmund im Einsatz.
Südafrika früh in Rückstand – wie schon im WM-Eröffnungsspiel
Vor vier Jahren in Katar war die Französin Stephanie Frappart Schiedsrichterin beim Spiel von Deutschland gegen Costa Rica. Bei dieser WM ist neben Penso auch die Mexikanerin Katia Garcia im Aufgebot der Referees.
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Nach den Auftaktniederlagen standen beide Teams unter Zugzwang. Vor allem Tschechiens Trainer Miroslav Koubek rotierte viel, brachte gleich fünf neue Spieler. Im Angriff stellte er dem Leverkusener Patrik Schick den Hoffenheimer Adam Hlozek zur Seite.
Das machte sich bereits nach wenigen Minuten bezahlt. Denn Hlozek setzte sich auf der rechten Seite durch, passte den Ball flach in den Rücken der Abwehr. Dort leitete Alexandr Sojka gedankenschnell auf Sadilek weiter, der aus kurzer Distanz mit Wucht traf. Wie schon im Eröffnungsspiel gegen Mexiko lag Südafrika früh zurück. Sogar drei Minuten früher als vor einer Woche.
Dennoch präsentierte sich der WM-Gastgeber von 2010 spielerisch ansehnlicher als in Mexiko-Stadt. Allein die gefährlichen Abschlüsse fehlten. Oswin Appollis (13.) kam mit seinem Schuss aus über 20 Metern dem Ausgleich noch am nächsten. Als Tschechiens Torwart Matej Kovar (45.+4) eine Flanke fallen ließ, waren die Südafrikaner nicht schnell genug zur Stelle, um Kapital daraus zu schlagen.
Südafrika verfügte über deutlich mehr Ballbesitz und war auch durchaus willens, doch die Mannschaft hatte arge Probleme, den Ball mal in eine gefährliche Zone zu bringen. Ganz anders Tschechien. Der frühere Hertha-Profi Vladimir Darida (47.) hatte das zweite Tor auf dem Fuß, doch sein Schuss wurde ebenso gerade noch geblockt wie der von Sadilek (59.).
Der Ausgleich sollte aber doch noch gelingen. Nachdem Pavel Sulc einen Schuss von Thapelo Maseko mit dem Arm im Strafraum geblockt hatte, gab es einen Handelfmeter. Mokoena ließ sich die Chance nicht nehmen.
Preguntas abiertas
- Wie wird sich das Ergebnis auf die K.o.-Runden-Chancen auswirken?
- Welche taktischen Anpassungen werden die Teams für die nächsten Spiele vornehmen?

