Última hora
ESEspaña inicia su tercera ola de calor con temperaturas de hasta 45ºCESMúltiples desastres naturales: Chile, España, Francia, Afganistán y Golfo de México afectadosESFabio Quartararo ficha por Honda HRC para las temporadas 2027 y 2028ESJornada negra en España: Tres mujeres halladas muertas y un hombre apuñaladoESHombre acusado de matar a Ann Widdecombe la golpeó 21 veces con un martillo, según fiscalESEspaña: Incendios forestales arrasan 32.000 hectáreas en Guadalajara y provocan evacuacionesESMinisterio de Salud confirma tres muertes por hantavirus en AnzoáteguiESCharles Oliveira revela la "estrategia perfecta" para vencer a Ilia TopuriaESLa crisis de Alemania: pilares económicos frágiles y tensiones geopolíticasESEEUU impone aranceles del 50% a productos canadienses; Canadá acusa violación del T-MECESEspaña inicia su tercera ola de calor con temperaturas de hasta 45ºCESMúltiples desastres naturales: Chile, España, Francia, Afganistán y Golfo de México afectadosESFabio Quartararo ficha por Honda HRC para las temporadas 2027 y 2028ESJornada negra en España: Tres mujeres halladas muertas y un hombre apuñaladoESHombre acusado de matar a Ann Widdecombe la golpeó 21 veces con un martillo, según fiscalESEspaña: Incendios forestales arrasan 32.000 hectáreas en Guadalajara y provocan evacuacionesESMinisterio de Salud confirma tres muertes por hantavirus en AnzoáteguiESCharles Oliveira revela la "estrategia perfecta" para vencer a Ilia TopuriaESLa crisis de Alemania: pilares económicos frágiles y tensiones geopolíticasESEEUU impone aranceles del 50% a productos canadienses; Canadá acusa violación del T-MEC
Newsgather
AtrásGastbeitrag: Warum ein pauschales Verbot der Leihmutterschaft nicht gerechtfertigt ist
Gastbeitrag: Warum ein pauschales Verbot der Leihmutterschaft nicht gerechtfertigt ist
NOTICIA
Spiegel Deutschland16/5/2026Opinion3 min de lecturaGermany

Gastbeitrag: Warum ein pauschales Verbot der Leihmutterschaft nicht gerechtfertigt ist

En resumen

  • Der Virologe Hendrik Streeck wurde Vater durch eine Leihmutter aus den USA.
  • Dies löst Debatten aus, da Leihmutterschaft in Deutschland verboten ist.
  • Die Autorin Elisa Hoven argumentiert, dass ein pauschales Verbot rechtlich nicht haltbar ist.

Resumen generado por IA

Tamaño de fuente

meinung •Hendrik Streeck und sein Familienmodell Warum ein pauschales Verbot der Leihmutterschaft nicht gerechtfertigt ist

Ein Gastbeitrag von Elisa Hoven

Der Virologe und CDU-Politiker Hendrik Streeck ist mithilfe einer Leihmutter aus den USA Vater geworden. Das ist kein Grund zur Häme, sondern ein Anlass, die deutsche Rechtslage zu überprüfen.

16.05.2026, 17.11 Uhr • aus DER SPIEGEL 21/2026

Sie können den Artikel leider nicht mehr aufrufen. Der Link, der Ihnen geschickt wurde, ist entweder älter als 30 Tage oder der Artikel wurde bereits 10 Mal geöffnet.

Der CDU-Politiker Hendrik Streeck und sein Ehemann sind Eltern eines Kindes geworden. Was an sich ein Anlass für Freude und Glückwünsche sein sollte, führt in den sozialen Medien zu offener Empörung. Denn der Virologe, gleichzeitig Drogenbeauftragter der Bundesregierung, und sein Ehemann haben für ihren Kinderwunsch eine Leihmutter aus den USA in Anspruch genommen.

In Deutschland ist die Leihmutterschaft verboten. Ärzten droht nach Paragraf 1 Abs. 1 Nr. 7 des Embryonenschutzgesetzes eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren, und auch die Vermittlung von Leihmüttern ist gesetzlich untersagt. Hinter dem Verbot steht neben der AfD vor allem die CDU – die Partei, für die Streeck im Bundestag sitzt.

Wer die Diskussionen in den Medien und Kommentarspalten verfolgt, erkennt schnell, mit welcher Emotionalität die Debatte geführt wird: »Kinder sind keine Ware!« oder »Der Körper der Frau ist nicht zu vermieten!«, liest man. Leihmutterschaft löst bei vielen Menschen intuitiv ein Unbehagen aus. Sie bricht mit dem vertrauten Bild von Mutterschaft und bringt die Schwangerschaft als intime, familiäre Bindung in einen vertraglichen, ökonomischen Zusammenhang.

Doch lässt sich dieses Störgefühl in eine verfassungsrechtlich tragfähige Argumentation für ein Verbot der Leihmutterschaft übersetzen? In einem freiheitlichen Rechtsstaat muss jedes Verbot gerechtfertigt werden: Der Gesetzgeber darf in Grundrechte nur eingreifen, wenn er ein legitimes Ziel verfolgt und die gewählte Regelung geeignet, erforderlich und angemessen ist, dieses Ziel zu erreichen. Gerade in einer emotional aufgeladenen Debatte kann der nüchterne Blick des Rechts sinnvoll sein.

Diesen Artikel weiterlesen mit SPIEGEL+

Sie haben bereits ein Digital-Abo? Zum Login

SPIEGEL plus Nur für Neukunden

€ 1,– für 4 Wochen danach € 5,99 pro Woche

Freier Zugriff auf alle S+-Artikel auf SPIEGEL.de und in der App

Wöchentlich die digitale Ausgabe des SPIEGEL inkl. E-Paper (PDF), Digital-Archiv und S+-Newsletter

Jederzeit kündigen

SPIEGEL plus 52 Wochen 25 % sparen

€ 4,49 pro Woche für 52 Wochen danach € 5,99 pro Woche

Freier Zugriff auf alle S+-Artikel auf SPIEGEL.de und in der App

Wöchentlich die digitale Ausgabe des SPIEGEL inkl. E-Paper (PDF), Digital-Archiv und S+-Newsletter

52 Wochen rabattierte Laufzeit

Sie haben bereits ein Print-Abo? Hier rabattiert Digital-Zugang bestellen

Jetzt Artikel freischalten:

Sie haben bereits ein Digital-Abo?

SPIEGEL plus

Monatsabo Preis wird geladen...

Zugang zu allen Artikeln in der App und auf SPIEGEL.de

Wöchentliche Ausgabe des SPIEGEL als E-Paper

Jederzeit kündbar

SPIEGEL plus

Jahresabo Preis wird geladen

Zugang zu allen Artikeln in der App und auf SPIEGEL.de

Wöchentliche Ausgabe des SPIEGEL als E-Paper

Jederzeit kündbar

SPIEGEL+ wird über Ihren iTunes-Account abgewickelt und mit Kaufbestätigung bezahlt. 24 Stunden vor Ablauf verlängert sich das Abo automatisch um einen Monat zum Preis von zurzeit ¤ ein Jahr zum Preis von zurzeit ¤. In den Einstellungen Ihres iTunes-Accounts können Sie das Abo jederzeit kündigen. Um SPIEGEL+ außerhalb dieser App zu nutzen, müssen Sie das Abo direkt nach dem Kauf mit einem SPIEGEL-ID-Konto verknüpfen. Mit dem Kauf akzeptieren Sie unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen und Datenschutzerklärung.

Temas relacionados

This article was originally published by Spiegel Deutschland.

Noticias relacionadas

Der Hype um die „Tradwives“: Ein Rückfall in alte Rollenbilder?
En desarrollo·12/7/2026

Der Hype um die „Tradwives“: Ein Rückfall in alte Rollenbilder?

Der Trend der „Tradwives“ propagiert ein rückwärtsgewandtes Frauenbild, das auf traditionellen Rollen als Hausfrau und Mutter basiert. Influencerinnen nutzen moderne Plattformen, um eine vordigitale Welt zu inszenieren, die Frauen mit Schuldgefühlen und dem Versprechen einer einfachen Existenz lockt. Kritikerinnen sehen darin eine Ideologie, die feministische Errungenschaften untergräbt und rechtsextremen Parteien wie der AfD in die Hände spielt.

FAZ
11 min de lectura
Más sobre este temaleihmutterschaft