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Gefälschte BBC-Reportage soll Selenskyj mit Kunstdiebstahl in Verbindung bringen
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Spiegel Ausland25/4/2026Política1 min de lecturaGermany

Gefälschte BBC-Reportage soll Selenskyj mit Kunstdiebstahl in Verbindung bringen

Kremlnahe Bot-Netzwerk Matrjoschka verbreitet Fälschung – gestohlenes Cézanne-Gemälde in Videobotschaft retuschiert

En resumen

  • Eine gefälschte Reportage, die wie ein BBC-Beitrag wirkt, soll den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj mit einem Kunstdiebstahl in Italien in Verbindung bringen.
  • Das berichten France 24 und Euronews.
  • Das Bot-Netzwerk Matrjoschka, das bereits durch die Verbreitung gefälschter Meldungen westlicher Medien aufgefallen ist, soll für die Verbreitung verantwortlich sein.

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Im Internet kursiert eine gefälschte Reportage, die den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj mit Kunstdiebstahl in Italien in Verbindung bringen soll. Das berichten die Sender France 24 und Euronews. Die Fälschung soll durch ein Netz von kremlnahen Bots gestreut worden sein, genannt Matrjoschka, das schon in der Vergangenheit mit der Verbreitung von gefälschten Meldungen renommierter westlicher Medien aufgefallen ist. Der Film soll wie ein Beitrag der BBC wirken. Die BBC erklärte gegenüber France 24 jedoch, es handele sich um eine Fälschung. In dem Video wird behauptet, ein gestohlenes Gemälde würde im ukrainischen Präsidialamt hängen. Selenskyj hätte das Bild »Stillleben mit Kirschen« des Künstlers Paul Cézanne von der Mafia bekommen. Das Bild war tatsächlich vor etwa einem Monat bei einem Einbruch in ein Museum bei Parma in Italien gestohlen worden. Das Cézanne-Bild wurde offenbar in eine Videobotschaft von Selenskyj hinein retuschiert. Im Original hängt dort laut Investigativjournalisten ein Werk des ukrainischen Künstlers Andrij Tschebotaru.

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