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German Housing Construction Sees Upturn Despite Geopolitical Concerns
NOTICIA
Die Zeit18/5/2026Business2 min de lecturaGermany

German Housing Construction Sees Upturn Despite Geopolitical Concerns

En resumen

  • German housing construction experienced a 14.6% rise in building permits in Q1, with 63,500 new apartments approved.
  • Experts warn geopolitical tensions and rising fuel prices could dampen this recovery.

Resumen generado por IA

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Die Zahl der Baugenehmigungen ist im ersten Quartal dieses Jahres um 14,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegen. Insgesamt wurden von Januar bis März bisher 63.500 Bauanträge für Wohnungen genehmigt, teilte das Statistische Bundesamt mit. Trotz erster Belastungen durch den Irankrieg ​ist der deutsche Wohnungsbau somit im Aufwind.

Expertinnen und Experten befürchten ​jedoch, dass die Dynamik nachlassen könnte. »Allerdings ist damit zu rechnen, dass der anhaltende Konflikt ‌im ⁠Mittleren Osten dem sich erholenden ​Wohnungsbau einen spürbaren Dämpfer verpassen wird«, sagte der wissenschaftliche Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK), Sebastian Dullien. Die gestiegenen Kraftstoffpreise ​und damit die höhere Inflation könnten zu höheren Zinsen führen, die den Wohnungsbau weniger bezahlbar machten. Der Anstieg der Baugenehmigungen in Richtung Sommer dürfte deshalb kleiner ausfallen, sagte Dullien.

Der für Krisen anfällige Wohnungsbau hatte 2025 die Trendwende geschafft: Nach drei Minusjahren in Folge stieg die Zahl der Baugenehmigungen erstmals ⁠wieder. Höhere Zinsen und Materialkosten ​hatten in den drei Vorjahren viele Bauvorhaben verhindert. Die Zahl der Genehmigungen ist ein ⁠wichtiger Frühindikator für die künftige Bauaktivität.

Schlechte Stimmung im Wohnungsbau

Die Zahl der Genehmigungen ‌für Einfamilienhäuser legte in den ersten ‌drei Monaten um 13,7 Prozent auf 12.100 zu. Bei den Zweifamilienhäusern gab es einen stärkeren Anstieg von 23,2 Prozent auf 3.600. In Mehrfamilienhäusern, der zahlenmäßig stärksten Gebäudeart, genehmigten die Bauaufsichtsbehörden 33.100 Neubauwohnungen. Das waren 14,9 Prozent mehr. Bei Wohnheimen gab es dagegen einen Rückgang um 3,1 Prozent auf 2.800.

Die Stimmung im Wohnungsbau hatte sich im ‌April stark verschlechtert. Das Barometer für das Geschäftsklima fiel von minus 19,3 Punkten im Vormonat auf minus 28,4 Punkte, wie das Münchner ⁠ifo Institut zu seiner Umfrage mitteilte. Das ist der stärkste ‌Rückgang seit vier Jahren, als Russland seinen Angriff auf die Ukraine begann.

»Die geopolitische Unsicherheit belastet ‌inzwischen auch den Wohnungsbau in Deutschland«, sagte der Leiter der Ifo-Umfragen, Klaus Wohlrabe. Grund dafür sind nach Angaben des Instituts auch die Sorgen über Lieferengpässe. Im April berichteten 9,2 Prozent der befragten Unternehmen von Problemen bei der Materialversorgung, vor allem bei Grundstoffen. Dazu zählen unter anderem Stahl, Beton, Dämmstoffe und rohölbasierte Produkte, wie Folien und Bitumen. In den mehr als zwei Jahren zuvor hatte dieser Anteil lediglich bei rund einem Prozent gelegen.

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This article was originally published by Die Zeit.

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