Última hora
FRIncendie hors norme en Gironde : Phénomène de pyrocumulonimbus sans précédent en FranceFRAttentat à la Marche des fiertés de Berlin : au moins 1 mort et 29 blessésFRIncendie à Lège-Cap-Ferret : Une nuit d'enfer pour les pompiers et les riverainsFRExplosion à la distillerie Montebello à Petit-Bourg : plusieurs blessés et forte émotionFRGuerre en Ukraine : 10 morts dans une attaque russe près de Kiev, des sanctions EU contournéesFRTadej Pogacar domine le Tour de France avec une 5e victoire d'étape à l'Alpe d'HuezFRIncendies en Gironde et Landes : Macron déploie les Armées, 1 000 militaires sur le terrainCRYPTO-FRCorée du Sud : Google Play bloque 29 exchanges de dérivés crypto pour non-conformitéFRIncendies près de Bordeaux : transports perturbés, trafic ferroviaire interrompuFRAffaire Jeffrey Epstein : les connexions du diplomate français Fabrice Aidan examinées par le Quai d’OrsayFRIncendie hors norme en Gironde : Phénomène de pyrocumulonimbus sans précédent en FranceFRAttentat à la Marche des fiertés de Berlin : au moins 1 mort et 29 blessésFRIncendie à Lège-Cap-Ferret : Une nuit d'enfer pour les pompiers et les riverainsFRExplosion à la distillerie Montebello à Petit-Bourg : plusieurs blessés et forte émotionFRGuerre en Ukraine : 10 morts dans une attaque russe près de Kiev, des sanctions EU contournéesFRTadej Pogacar domine le Tour de France avec une 5e victoire d'étape à l'Alpe d'HuezFRIncendies en Gironde et Landes : Macron déploie les Armées, 1 000 militaires sur le terrainCRYPTO-FRCorée du Sud : Google Play bloque 29 exchanges de dérivés crypto pour non-conformitéFRIncendies près de Bordeaux : transports perturbés, trafic ferroviaire interrompuFRAffaire Jeffrey Epstein : les connexions du diplomate français Fabrice Aidan examinées par le Quai d’Orsay
Newsgather
AtrásGesundheitsministerin Warken verteidigt Sparpläne für Pflegeversicherung
Gesundheitsministerin Warken verteidigt Sparpläne für Pflegeversicherung
En desarrollo
Handelsblatt26/6/2026Política3 min de lecturaGermany

Gesundheitsministerin Warken verteidigt Sparpläne für Pflegeversicherung

En resumen

  • Bundesgesundheitsministerin Nina Warken verteidigt ihre Sparpläne zur Stabilisierung der Pflegeversicherung, die als "Sanierungsfall mit Ansage" gilt.
  • Geplant sind Beitragserhöhungen für Kinderlose, strengere Einstufungskriterien und umstrittene Sparmaßnahmen bei Zuschlägen für Heimbewohner und Rentenbeiträgen für pflegende Angehörige.

Resumen generado por IA

Tamaño de fuente

Berlin. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken verteidigt ihre Sparpläne zur Stabilisierung der Pflegeversicherung.

„Dies ist keine Reform, die sich eine Gesundheitsministerin wünscht, denn sie ist in Teilen mit unvermeidbaren Härten verbunden“, schrieb die CDU-Politikerin in einem Gastbeitrag für die „Welt am Sonntag“. „Doch diese Reform ist zwingend notwendig, um eine weitere Säule unseres Sozialsystems an die Rahmenbedingungen unserer Zeit anzupassen.“

Die Pflegeversicherung sei „ein Sanierungsfall mit Ansage“, warnte Warken. Sie verwies auf die erwartete Finanzlücke von 7,5 Milliarden Euro im kommenden Jahr - bei Leistungsausgaben von 70 Milliarden Euro insgesamt in 2025. „Ein Finanzdefizit dieser Größenordnung kann nicht alleine durch die Ausweitung der Einnahmeseite geschlossen werden.“

Die Ministerin hat einen Entwurf mit Ausgabenbremsen und zusätzlichen Einnahmen vorgelegt, um allgemeine Beitragserhöhungen zu vermeiden. Unter anderem soll der Pflegebeitrag für Kinderlose von 4,2 auf 4,3 Prozent steigen. Voraussetzungen für Einstufungen in Pflegegrade sollen strenger werden. Besonders umstritten sind zwei Sparmaßnahmen: Zum einen bei gestaffelten Zuschlägen für Heimbewohner, die deren Eigenanteile drücken - hier sollen höhere Zuschläge künftig erst nach längerer Zeit im Heim gezahlt werden als bislang. Zum anderen bei Rentenbeiträgen für pflegende Angehörige.

„2016 wurden noch für rund 400.000 pflegende Angehörige Beiträge zur Rentenversicherung gezahlt, 2024 bereits für 1,6 Millionen Personen“, führte Warken an. „Die Ausgaben sind im gleichen Zeitraum von weniger als einer Milliarde auf rund fünf Milliarden Euro gestiegen. Bei den Zuschüssen für Pflegeheimbewohner haben sich die Ausgaben zwischen 2022 und 2025 auf über sieben Milliarden Euro verdoppelt.“

Zugleich betonte Warken, ihr Vorschlag sei kein reines Spargesetz, sondern ziele auf einen „Paradigmenwechsel in der Versorgung“. „Wir müssen weg von der Konzentration auf eine Versorgung von Pflegebedürftigkeit und hin zu ihrer stärkeren Vermeidung.“ Zudem stärke der Entwurf die häusliche Pflege und entlaste Pflegebedürftige und ihre Angehörigen. „Zum einen bündeln wir das teils sehr differenzierte sowie damit oft schwer zu durchdringende Leistungsangebot und vereinfachen es.“ Damit sei für viele Betroffene eine spürbare Anhebung der Leistungen verbunden. „Und wir organisieren die Versorgung in akuten Krisensituationen neu: Ziel ist es, dass in akuten Situationen besser durch professionelle Pflege unterstützt werden kann, etwa wenn Angehörige ausfallen.“

Temas relacionados

This article was originally published by Handelsblatt.

Noticias relacionadas

TikTok gefährdet Kinder und Jugendliche nach vorläufigen Ermittlungsergebnissen der EU-Kommission durch zu niedrige Schutzstandards
En desarrollo·anteayer

TikTok gefährdet Kinder und Jugendliche nach vorläufigen Ermittlungsergebnissen der EU-Kommission durch zu niedrige Schutzstandards

Die EU-Kommission kritisiert TikTok wegen unzureichender Schutzstandards für Minderjährige, die Cybermobbing und missbräuchliche Kontakte ermöglichen. Bei Bestätigung der vorläufigen Ermittlungsergebnisse drohen dem Unternehmen hohe Geldstrafen. Die Debatte über strengere Altersgrenzen für soziale Medien wird dadurch verstärkt.

Spiegel Netzwelt
4 min de lectura
Más sobre este temaPflegeversicherung