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AtrásGlückloser US-Vizepräsident JD Vance wollte Orbán helfen – nun wird er im Netz verspottet
Glückloser US-Vizepräsident JD Vance wollte Orbán helfen – nun wird er im Netz verspottet
Política
Spiegel Ausland13/4/2026Política2 min de lecturaGermany

Glückloser US-Vizepräsident JD Vance wollte Orbán helfen – nun wird er im Netz verspottet

Die Wahlkampfhilfe des US-Vize für Viktor Orbán kehrte sich ins Gegenteil um: Nach der Wahlniederlage des ungarischen Ministerpräsidenten erntet Vance in sozialen Medien massive Häme.

En resumen

  • Nach der Wahlniederlage von Viktor Orbán in Ungarn wird US-Vizepräsident JD Vance im Netz verspottet.
  • Seine Wahlkampfunterstützung für den amtierenden Ministerpräsidenten wird als kontraproduktiv wahrgenommen und löst eine Welle von Häme und Memes aus.

Resumen generado por IA

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Viktor Orbán wird nicht länger Ministerpräsident von Ungarn sein. Die Partei seines Herausforderers Péter Magyar hat in einem Erdrutschsieg die Parlamentswahlen gewonnen. Im Land bejubeln viele das Ergebnis – und auch im Netz wird der Wahlsieg kommentiert, nicht ohne Breitseiten gegen die USA. Denn die Regierung von US-Präsident Donald Trump hatte klar auf einen Wahlsieg von Viktor Orbán gesetzt. Vizepräsident JD Vance war kurz vor der Wahl zur Unterstützung eigens nach Ungarn gereist.

Nun wird Vance unfreiwillig zu Meme-Material.

»Brüssels Bürokraten« würden Ungarn zusetzen, hatte er vergangene Woche in Budapest behauptet. Das Land habe die schlimmsten Beispiele für Einmischung in seine Politik und seinen Wahlkampf erlebt. Nun attestieren Magyar-Anhänger und Beobachter aus aller Welt Vance selbst Einmischung. Und danken ihm, dass sein schlechter Einfluss zu Orbáns Niederlage geführt habe.

Der britische Moderator Rod Whiting schreibt, man müsse JD Vance dafür loben, dass er Orbáns Niederlage ermöglicht habe. »Das Gesetz der unbeabsichtigten Folgen scheint ein wiederkehrendes Problem der aktuellen US-Regierung zu sein.«

Ein anderer Nutzer listet prompt mehrere vergangene Schnitzer von JD Vance auf: Der vorherige Papst sei kurz nach seinem Besuch verstorben, die Verhandlungen mit Iran seien nach seinem Besuch zu Bruch gegangen, sein Engagement in Ungarn ging nach hinten los. Aber immerhin könne er unfallfrei einer Siegerehrung beiwohnen, behauptet ein Nutzer, um dann per Video das Gegenteil zu beweisen.

Die Grünenabgeordnete Ricarda Lang, bekannt für humorige Tweets, mischt sich ebenfalls in die Häme ein. Und hat einen Vorschlag, an welcher Stelle JD Vance als Nächstes sein unglückliches Händchen ins Spiel bringen könnte.

Der tschechische EU-Abgeordnete Tomáš Zdechovský dankt Vance mit einer einfachen Grafik: Sie zeigt, ab wann sich die Stimmverhältnisse zwischen Orbán und Magyar, die ohnehin zu Ungunsten Orbáns lagen, dramatisch voneinander trennten.

Die Tisza-Partei von Oppositionsführer Magyar kann in Ungarn auf eine klare Mehrheit hoffen: Nach Auszählung der Stimmzettel in mehr als 98 Prozent der Wahllokale kommt Tisza auf 138 von 199 Mandaten im Parlament. Orbáns Partei Fidesz holt nur 55 Sitze. Orbán selbst gestand noch am Sonntagabend seine Niederlage ein.

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This article was originally published by Spiegel Ausland.

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