Goldman Sachs soll führende Rolle beim SpaceX-Börsengang übernehmen
En resumen
- Goldman Sachs und Morgan Stanley sollen führende Banken beim geplanten Börsengang von Elon Musks SpaceX werden.
- Der IPO könnte bis zu 75 Milliarden Dollar einbringen und eine Bewertung von 1,5 bis zwei Billionen Dollar erreichen.
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Die Investmentbank könnte eine wichtige Rolle bei dem historischen Börsengang haben, berichtet Bloomberg. Auch andere Geldhäuser werden von Insidern genannt. 20.05.2026 - 04:41 Uhr Artikel anhören
Goldman Sachs: Die Bank könnte beim Börsengang von SpaceX mitmischen. Foto: Reuters
New York. Die US-Investmentbank Goldman Sachs soll offenbar eine führende Aufgabe beim Börsengang von Elon Musks Raumfahrtunternehmen SpaceX übernehmen. Das berichteten mehrere US-Medien unter Berufung auf Insider.
Auch die Bank Morgan Stanley wird den Angaben zufolge als führende Bank aufgeführt. Bank of America, Citigroup und JPMorgan Chase erscheinen laut den Personen in alphabetischer Reihenfolge im vorläufigen Börsenprospekt.
Der Börsengang von SpaceX könnte zum bisher größten IPO aller Zeiten werden. Die Informationen rund um die Erstnotiz werden daher mit Spannung verfolgt. Es wird erwartet, dass SpaceX am Mittwoch offiziell die Unterlagen für den Börsengang einreicht.
Das von Elon Musk geführte Raumfahrtunternehmen könnte dabei bis zu 75 Milliarden Dollar einnehmen – und strebt eine Bewertung von 1,5 bis zwei Billionen Dollar an. Damit würde SpaceX schlagartig zu den zehn wertvollsten Unternehmen in den USA nach Marktkapitalisierung gehören.
Die bei einem Börsengang führenden Banken spielen in der Regel eine aktive Rolle bei den Transaktionen und haben teilweise auch einen größeren Anteil an den Gebühren.
Laut einem Bericht von Bloomberg laufen die Gespräche jedoch noch und auch die Details des Angebots könnten sich noch ändern.
Banken hoffen auf lukratives Mandat
Bei größeren IPOs fallen die Gebühren für die führenden Investmentbanken oft kleiner aus als die veranschlagten vier bis sieben Prozent des Emissionserlöses. Bei dem Börsengang des chinesischen Tech-Riesen Alibaba erhielten die Banken etwa 1,2 Prozent des gesamten Deals. Sollte der SpaceX-IPO tatsächlich 75 Milliarden Dollar einbringen, könnten die beteiligten Banken selbst mit einer Gebühr von nur einem Prozent rund 750 Millionen Dollar verdienen.
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Der Börsengang von SpaceX könnte bereits im Juni stattfinden. Die Nachrichtenagentur Reuters berichtete vergangene Woche, dass sich das Unternehmen bei seinem Börsendebüt für die US-Technologiebörse Nasdaq entschieden hat.
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