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Hitze kann tödlich sein: Warnzeichen und Erste Hilfe
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Hitze kann tödlich sein: Warnzeichen und Erste Hilfe

En resumen

  • Hohe Temperaturen können lebensgefährlich sein.
  • Das Robert Koch-Institut schätzt über 5.000 Hitzetote in Deutschland.
  • Besonders gefährdet sind Ältere, Schwangere, Kinder und Menschen mit Vorerkrankungen.

Resumen generado por IA

Por qué importa

Hohe Temperaturen und pralle Sonne können den Körper an seine Grenzen bringen und lebensgefährlich werden. Das Robert Koch-Institut schätzt über 5.000 Hitzetote in Deutschland infolge extremer Hitzephasen.

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Hohe Temperaturen und pralle Sonne bringen den Körper an seine Grenzen und können sogar tödlich sein. Wer besonders gefährdet ist, welche Warnzeichen jeder kennen sollte - und was dann zu tun ist. 09.07.2026 - 09:12 Uhr Quelle: dpa Artikel anhören

Hitze kann sehr gefährlich werden - besonders für Menschen mit Vorerkrankungen, Ältere, Schwangere und Kinder. Foto: Carsten Koall/dpa

Berlin. Temperaturen weit über 30 Grad, die Sonne brennt. Eine extreme Belastung für den Körper - und möglicherweise lebensgefährlich. Zuletzt war es Ende Juni so. Infolge dieser extremen Phase gab es mehr als 5.000 Hitzetote in Deutschland, schätzt das Robert Koch-Instituts (RKI) in seinem aktuellen Wochenbericht zur hitzebedingten Mortalität.

In den meisten Fällen ist es eine Kombination aus Hitze und bereits bestehenden Vorerkrankungen, die zum Tod führt. Es kann aber auch die direkte Einwirkung von Hitze auf den Körper sein, die tödlich endet - etwa beim Hitzschlag.

Besonders gefährdet für Gesundheitsrisiken durch Hitze sind alle ab 65 Jahren, Schwangere, Babys und Kleinkinder und Menschen mit Vorerkrankungen, zählt das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) auf seinem Portal „Klima - Mensch - Gesundheit“ auf.

Wann wird es kritisch? Und: Was ist im Notfall zu tun? Ein Überblick.

1. Sonnenstich erkennen: Kopf heiß, Nacken manchmal steif

Lange ohne Kappe oder Hut in der prallen Sonne gesessen? Dann droht ein Sonnenstich. Dabei kommt es zu einer Reizung der Hirnhäute, in schweren Fällen sogar zu einer Hirnschwellung, so das BIÖG. Das kann sich bemerkbar machen durch folgende Symptome:

Kopfschmerzen

Übelkeit

heißer, roter Kopf

Betroffene haben manchmal auch leichtes Fieber, Bewusstseinsstörungen, Krampfanfälle und einen steifen Nacken

Gut zu wissen: Die Beschwerden können mit einer Verzögerung von zwei bis zwölf Stunden nach der Zeit in der prallen Sonne auftreten. Besonders gefährdet für Sonnenstiche sind Babys, Kleinkinder und Menschen mit wenig Haaren auf dem Kopf.

2. Hitzschlag erkennen: Bewusstseinstrübung ist Alarmsignal

Bei einem Hitzschlag gelingt es dem Körper nicht mehr, all die Wärme durch Schwitzen und Co. abzuleiten - sie staut sich. Die Körpertemperatur steigt dabei innerhalb von 10 bis 15 Minuten auf 41 Grad und mehr an, so die Stiftung Gesundheitswissen.

Als weitere Warnzeichen, die auf einen Hitzschlag hinweisen, nennt das BIÖG:

eine gerötete, heiße und trockene Haut

Übelkeit, Schwindel, Erbrechen

Krampfanfälle

schnelle Atmung und ein schneller, schwacher Puls

Verwirrtheit, Schläfrigkeit - bis hin zu Bewusstlosigkeit

Ein Hitzschlag ist lebensgefährlich, ein Verdacht darauf ist ein klarer Fall für den Notruf 112.

3. Dehydration erkennen mit Hautfalten- und Drucktest

Durch Schwitzen verliert der Körper an heißen Tagen viel Flüssigkeit. Trinken wir dann nicht genug, droht ein Flüssigkeitsmangel, in der Medizin Dehydration genannt. Sie kann sich laut BIÖG zeigen durch:

trockene, spröde Lippen

seltenen Harndrang

Leistungsabfall, Müdigkeit, Konzentrationsstörungen

leichte Kopfschmerzen, Schwindel

Ob ein Körper bereits zu viel Flüssigkeit verloren hat, kann auch der Hautfalten-Test verraten. Dafür zieht man die Haut am Handrücken hoch und lässt sie los. Glättet sie sich nur sehr langsam, spricht das für einen Flüssigkeitsmangel.

Alternativ kann man auch kurz auf das Nagelbett drücken, wie das Portal „gesundheitsinformation.de“ vorschlägt. Bei einem ausreichend mit Wasser versorgten Körper kehrt die rosa Hautfarbe nach zwei bis drei Sekunden zurück.

Das sollte man bei Hitzenotfällen tun:

Hitzschlag, Dehydration und Sonnenstich sind für Laien nicht immer eindeutig voneinander zu unterscheiden. Und sie können zusammen auftreten. Wer merkt, dass es einem selbst oder einer anderen Person an heißen Sommertagen nicht gutgeht, sollte diese Dinge beachten:

Ist das Bewusstsein getrübt oder ist ein Mensch bereits bewusstlos, sollte man den Notruf 112 wählen.

Prinzipiell gilt: Schnell raus aus der Hitze und rein in den Schatten bzw. an einen kühlen Ort. Kopf und Oberkörper sollten leicht erhöht lagern.

Bei Verdacht auf einen Sonnenstich kann man den Nacken mit feuchten Tüchern bedecken. Feuchte Umschläge helfen auch, um den Körper bei Verdacht auf einen Hitzschlag zu kühlen. Das BIÖG rät außerdem, überschüssige Kleidung auszuziehen.

Nicht nur bei Verdacht auf Flüssigkeitsmangel gilt: Viel trinken ist jetzt wichtig, am besten Wasser, ungesüßte Tees und dünne Saftschorlen. Ist eine Person bewusstlos oder stark verwirrt, sollte man allerdings darauf verzichten, ihr Flüssigkeit einzuflößen. Es besteht Erstickungsgefahr, warnt das BIÖG:

Bei einer Dehydration ist es zudem sinnvoll, Bananen, Trockenfrüchte oder isotonische Sportgetränke zu sich zu nehmen. Sie liefern eine Kombination aus Fruchtzucker und Mineralstoffen, die dem Körper hilft, Wasser schneller aufzunehmen.

Die Beschwerden bessern sich nicht? Dann ist ein zeitnaher Arztbesuch angesagt.

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Preguntas abiertas

  • Wie wird die Hitzebelastung zukünftig gemanagt?
  • Welche präventiven Maßnahmen werden ergriffen?

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This article was originally published by Handelsblatt.

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