Inflation im April: Preistreiber Nummer eins bleibt Energie
Der Iran-Krieg hat das Leben in Deutschland stark verteuert. Im April stieg die Inflationsrate fast auf drei Prozent. Vor allem in einem Bereich haben die Preise stark angezogen.

Der Iran-Krieg hat das Leben in Deutschland stark verteuert. Im April stieg die Inflationsrate fast auf drei Prozent. Vor allem in einem Bereich haben die Preise stark angezogen.
Die USA haben neue Zölle von bis zu 12,5 Prozent auf Importe aus 60 Ländern eingeführt, darunter auch bestimmte EU-Produkte. Mehrere Staaten reagierten mit Kritik und kündigten Gegenmaßnahmen an.

Der Dax schloss am Donnerstag mit Verlusten unter 25.000 Punkten. SAP meldete höhere Quartalsgewinne, kürzte aber den operativen Ausblick für 2026 aufgrund von Zukäufen. Gleichzeitig erhöhte US-Präsident Trump den Druck auf den Iran im Konflikt um die Straße von Hormus.

Enttäuschende Bilanzen von Tech-Giganten wie Alphabet und Tesla sowie ein Ölpreisanstieg durch die Nahost-Krise führten am Donnerstag zu Verlusten an der Wall Street. Der Dow Jones, S&P 500 und Nasdaq gaben deutlich nach, während Inflationssorgen und hohe KI-Investitionen die Anleger beunruhigten.

Die US-Regierung hat zum zweiten Mal binnen fünf Monaten ihre Zollpolitik neu ausgerichtet und neue Sonderabgaben verhängt, nachdem bestehende Pauschalzölle ausgelaufen waren. Für die EU fällt das Ergebnis besser aus als befürchtet, da Washington die neuen Abgaben nicht auf die bestehenden Zölle aufgeschlagen hat.

US-Präsident Trump kündigte neue 50%-Zölle auf kanadische Produkte ab 19. August an. Kanadas Premierminister Carney bezeichnete dies als ungerechtfertigt und drohte mit Vergeltungsmaßnahmen, während bilaterale Handelsgespräche intensiviert werden. Die USA verhängen zudem neue Zölle von 10-12,5% gegen 60 weitere Handelspartner, darunter die EU, wegen Zwangsarbeit.
Die gesetzliche Frist für Trumps vorübergehende globale Zölle läuft ab, nachdem der Oberste US-Gerichtshof frühere Zölle als rechtswidrig erklärte. Die US-Regierung plant nun neue Importgebühren auf Basis eines anderen Paragrafen des Handelsgesetzes von 1974, um Zwangsarbeit in Lieferketten zu bekämpfen.