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Iran erklärt Abkommen mit USA für beendet nach massiven Angriffen
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FAZhace 21 horasPolítica1 min de lecturaGermany

Iran erklärt Abkommen mit USA für beendet nach massiven Angriffen

En resumen

  • Nach über einer Woche gegenseitiger Angriffe hat das iranische Regime das Mitte Juni mit Washington vereinbarte Abkommen zur Konfliktbeendigung für nicht mehr gültig erklärt.
  • Teheran wirft den USA vor, mit aggressiven Maßnahmen gegen die Vereinbarung verstoßen zu haben, während die Eskalationsspirale sich weiterdreht.

Resumen generado por IA

Por qué importa

Mitte Juni hatten sich Washington und Teheran auf eine Absichtserklärung zur Beendigung des Konfliktes geeinigt, die nun vom iranischen Regime für beendet erklärt wurde. Seit Tagen nähern sich die Nachrichten aus dem Nahen Osten wieder den Hochzeiten des Krieges an.

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Nach mehr als einer Woche massiver gegenseitiger Angriffe hat das iranische Regime ausgesprochen, was längst offensichtlich war: Die Absichtserklärung zur Beendigung des Konfliktes, auf die sich Washington und Teheran Mitte Juni geeinigt hatten, hat keinen Bestand mehr. Die Amerikaner hätten mit ihren „aggressiven Maßnahmen“ gegen die Vereinbarung aus Islamabad verstoßen, ließ das Teheraner Regime wissen. Auch Iran fühle sich deshalb nicht mehr an das Abkommen gebunden.

Seit Tagen schon nähern sich die Nachrichten aus dem Nahen Osten immer stärker denjenigen an, die zu Hochzeiten des Krieges das Bild bestimmt hatten. Die USA bombardieren militärische wie zivile Infrastruktur in Iran, Teheran attackiert seinerseits US-Stützpunkte und zivile Ziele in den Golfstaaten und anderen arabischen Ländern, die mit Washington zusammenarbeiten.

„Unvergessliche Lektionen“ halte man für den amerikanischen Feind bereit, verkündete der Oberste Führer Ajatollah Modschtaba Khamenei am Wochenende kampfbereit. Am Samstag wurden bei einem Angriff auf Jordanien abermals zwei amerikanische Soldaten getötet.

Die Eskalationsspirale dreht sich weiter

In der Theorie dürften weder die USA noch das iranische Regime ein Interesse daran haben, den Krieg wieder voll entfesselt aufzunehmen. Trump steht wegen der anstehenden Wahlen unter immer größerem innenpolitischem Druck; Teheran ist nach Monaten der Kämpfe nicht nur militärisch massiv geschwächt, das Land liegt auch wirtschaftlich am Boden. Und doch ist kaum zu erwarten, dass bald Ruhe einkehren wird. Denn beide Seiten scheinen sich darauf verlegt zu haben, durch zunehmenden Druck eine Verhandlungslösung in ihrem Sinne erzwingen zu wollen.

Die nicht enden wollende Kraftprobe ist damit zu einer Frage der Schmerztoleranz geworden. Dabei ist das militärisch schwächere Iran der Supermacht Amerika offenbar ebenbürtiger, als es Trump recht sein kann. Mit der Straße von Hormus hat Teheran einen entscheidenden Hebel in der Hand, den es so schnell nicht mehr hergeben wird – und dem der amerikanische Präsident trotz aller Protzerei bislang nichts dauerhaft Wirksames entgegenzusetzen hat.

Preguntas abiertas

  • Wie werden die USA auf die Aufkündigung des Abkommens reagieren?
  • Welche konkreten Schritte werden beide Seiten als Nächstes unternehmen?
  • Wie wird sich die wirtschaftliche Lage Irans weiter entwickeln?

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This article was originally published by FAZ.

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