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Iran fordert von FIFA Zusicherungen für WM-Teilnahme – Verbandschef bei Einreise abgelehnt
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Spiegel Sport2/5/2026Deportes1 min de lecturaGermany

Iran fordert von FIFA Zusicherungen für WM-Teilnahme – Verbandschef bei Einreise abgelehnt

Iranischer Fußballverband verlangt politische Neutralität, offizielle Flagge und Sicherheitsgarantien für WM-Teilnahme in den USA

En resumen

  • Der iranische Fußballverband fordert von der FIFA Zusicherungen für eine Teilnahme an der WM 2026 in den USA.
  • Verbandspräsident Tadsch kritisierte, dass sich US-Präsident Trump nicht in sportliche Entscheidungen einmischen dürfe.
  • Iran verlange unter anderem, dass keine politischen Kommentare gegen die Mannschaft erfolgen, die offizielle Flagge der Islamischen Republik gehisst werde und umfassende Sicherheit garantiert werde.

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Die Fifa müsse laut Tadsch vor allem verhindern, dass sich der amerikanische Präsident Donald Trump in sportliche Angelegenheiten der WM einmischt. Iran habe sich sportlich qualifiziert, sagte er, und Trump sei »nicht auf dem Niveau, darüber zu entscheiden, ob wir an der Weltmeisterchaft teilnehmen dürfen oder nicht«. Dafür brauche Iran »keine Erlaubnis« aus Washington. Nach Angaben von Tadsch will der Verband in einem Treffen mit Fifa-Vertretern seine Bedingungen für eine Teilnahme in den USA konkretisieren. Iran wolle unter anderem sicherstellen, dass es bei den Spielen keine politischen Kommentare gegen die Mannschaft oder den Verband gebe. Außerdem fordern sie, dass die offizielle Flagge der Islamischen Republik – und nicht die nationale Flagge der Opposition – gehisst werde und dass Spielern, Trainerstab und Funktionären umfassende Sicherheit garantiert werde. »Das muss uns die Fifa zusichern, und nur unter diesen Bedingungen werden wir teilnehmen«, sagte Tadsch. Verbandschef durfte nicht zum Fifa-Kongress einreisen Das iranische Nationalteam soll am 15. Juni (Ortszeit) gegen Neuseeland in die WM starten. Weitere Gegner in der Gruppe G sind Belgien und Ägypten. In den USA leben mehr als eine Million Iraner, die meisten von ihnen gelten als Gegner der jetzigen Führung. US-Präsident Donald Trump hatte zuvor erklärt, er lasse FIFA-Chef Gianni Infantino bei der Entscheidung über eine Teilnahme Irans bei der Fußball-WM freie Hand. »Ich finde, lassen wir sie spielen«, sagte Trump im Weißen Haus. Kurz zuvor hatte Infantino beim Kongress des Weltverbands in Vancouver versichert, dass Iran bei der WM in den USA, Kanada und Mexiko in diesem Sommer dabei sein werde. Tadsch wurde auf dem Weg nach Vancouver laut Medienberichten bei der Einreise nach Kanada an der Grenze abgewiesen.

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This article was originally published by Spiegel Sport.

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