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Kinder und Jugendliche: Social Media und Influencer treiben Online-Shopping
En desarrollo
Spiegel Netzwelt15.06.2026Business2 dk okumaGermany

Kinder und Jugendliche: Social Media und Influencer treiben Online-Shopping

En resumen

  • Eine Studie der DAK-Gesundheit und des UKE zeigt, dass 47% der 10-17 Jährigen durch Social Media auf Produkte aufmerksam werden.
  • 1,2% gelten als problematische Online-Käufer.
  • Lifestyle-Produkte sind am beliebtesten.

Resumen generado por IA

Por qué importa

Influencer und soziale Medien haben einen erheblichen Einfluss auf das Online-Shopping-Verhalten von Kindern und Jugendlichen. Eine Studie der DAK-Gesundheit und des UKE untersucht dieses Phänomen.

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Influencer und soziale Medien haben inzwischen einen erheblichen Einfluss auf das Online-Shopping-Verhalten von Kindern und Jugendlichen. So werden 47 Prozent der Jungen und Mädchen im Alter von 10 bis 17 Jahren durch Werbung auf Social-Media-Plattformen auf Produkte aufmerksam, 40 Prozent durch Empfehlungen von Influencerinnen und Influencern. Dies geht aus der Mediensucht-Sonderanalyse der Krankenkasse DAK-Gesundheit und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Die starke Präsenz von Influencern und algorithmisch gesteuerter Werbung kann der Studie zufolge auch zu einer Gefahr werden. So gelten 1,2 Prozent der 10- bis 17-Jährigen bereits als problematische Online-Käufer. Mädchen seien dabei mit 1,3 Prozent etwas häufiger betroffen als Jungen mit 1,0 Prozent. Zwar gaben mehr als drei Viertel der Jugendlichen an, nie oder nur unregelmäßig online einzukaufen. Doch mit zunehmendem Alter ändere sich das: So kaufen 28,5 Prozent der 14- bis 17-Jährigen mindestens einmal monatlich online ein.

Bis zu 1200 Euro im Jahr für Online-Einkäufe

Der Untersuchung zufolge stöbern inzwischen fast vier von zehn Kindern und Jugendlichen zwischen 10 und 17 Jahren mindestens einmal pro Woche in Onlineshops: 12,2 Prozent der befragten Kinder und Jugendlichen gaben in diesem Zusammenhang an, bis zu 1200 Euro pro Jahr auszugeben. Etwa ein Drittel (32,1 Prozent) kaufe für 10 bis 20 Euro im Monat ein, bei rund einem Viertel (26,3 Prozent) liege der Betrag zwischen 21 und 50 Euro.

Beliebteste Plattform sei Amazon, aber auch chinesische Plattformen wie Temu oder Shein schafften es unter die Top 5. Sie werben vor allem mit niedrigen Preisen und nutzten auch Glücksspielelemente. »Wenn Kaufimpulse vor allem über soziale Medien entstehen, müssen Kinder und Jugendliche lernen, Werbung und kommerzielle Interessen dahinter zu erkennen«, sagte der Vorstandsvorsitzende der DAK-Gesundheit, Andreas Storm. Für Eltern, Schulen und Politik werde es damit noch wichtiger, Jugendliche im Umgang mit kommerziellen Inhalten zu schützen und zu unterstützen.

Im Fokus der Käufer stehen der Studie zufolge vorwiegend Lifestyle- und Trendprodukte. Besonders gefragt seien Kleidung, Schuhe und Accessoires (66,9 Prozent), gefolgt von Elektronikprodukten (43,6 Prozent), Medien- und Unterhaltungsangeboten (31,2 Prozent) sowie Beauty- und Pflegeprodukten (29,7 Prozent).

Für die repräsentative Stichprobe befragte das Meinungsforschungsinstitut Forsa den Angaben zufolge zwischen dem 24. September und dem 12. Oktober 2025 insgesamt 1005 Kinder und Jugendliche sowie jeweils ein Elternteil.

Preguntas abiertas

  • Wie wirksam sind Schutzmaßnahmen für Jugendliche?
  • Welche langfristigen Auswirkungen hat dies auf das Konsumverhalten?

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This article was originally published by Spiegel Netzwelt.

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