Lufthansa-Piloten streiken erneut – dritte Arbeitsniederlegung in diesem Jahr
En resumen
- Piloten der Lufthansa Airlines streiken erneut, diesmal wegen der betrieblichen Altersversorgung.
- Es ist der dritte Streik dieses Jahres.
- Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) fordert höhere Arbeitgeberleistungen, während das Management die finanzielle Lage des Unternehmens als Grund für die Ablehnung anführt.
Resumen generado por IA
Frankfurt. Erneut haben die Piloten der Kernmarke Lufthansa Airlines kurz nach den Osterferien ihre Arbeit niedergelegt. Es ist bereits der dritte Ausstand im laufenden Jahr. Seit Wochen wird mit dem Management um den Beitrag gerungen, den das Unternehmen zur Altersversorgung leistet. Der ist in den Augen der Pilotenvertretung Vereinigung Cockpit (VC) zu niedrig.
Das Management bleibt dagegen bei seiner Linie: Die wirtschaftliche Verfassung der Premiummarke gebe höhere Beiträge nicht her. Seit Monaten wird der Flugbetrieb umgebaut, um nachhaltig aus der Verlustzone zu kommen. „Nur weil die VC mehr Arbeitgeberleistungen fordert, können wir doch nicht die Zukunftsfähigkeit des gesamten Unternehmens weiter verschlechtern“, sagte Personalvorstand Michael Niggemann in einem unternehmensintern veröffentlichten Interview. Die Altersversorgung liege bereits heute im absoluten Spitzenfeld, auch im Vergleich mit den europäischen Wettbewerbern.
Ähnlich reagierte Jens Ritter, der Chef von Lufthansa Airlines, kürzlich in einem internen Interview. Die Kernmarke habe mit Abstand schon jetzt die besten Arbeitsbedingungen. „Sie liegen deutlich über denen der anderen Gesellschaften in der Gruppe. Trotzdem wird für weitere Verbesserungen gestreikt. Das passt nicht zusammen“, sagte der Manager. Tatsächlich verdienen die rund 4.500 Piloten bei Lufthansa Airlines und Lufthansa Cargo sehr gut. In diesem Beitrag erfahren Sie, was die Pilotenausbildung kostet und wie viel Lufthansa und Eurowings Flugzeugkapitänen 2026 im Detail zahlen.







