Última hora
USEllis AI Emerges from Stealth with $10 Million Seed Funding for Private Credit Workflow SolutionITCrollo edificio a Messina: un morto, cinque dispersi e indagine per disastro colposoUSRussian Missile Barrage Kills 10 Civilians in Ukraine, Sparks NATO AlertARعبور عشرات الآلاف من المهاجرين من المغرب إلى سبتة الإسبانيةDEBundestagsvizepräsident Ramelow für Abschaffung der FünfprozenthürdeSEÖrebro kommun kritiseras för felaktig hantering av LVU-ärendeINTLLeonardo CEO Outlines Acquisition Strategy Amid European Defense Spending BoomCRYPTO-ENQuantum Solutions Expands Ether Sale Limit, Subsidiary Sells ETH for AI Data Center FundingINTLAnduril CEO on Autonomous Weapons, Tech Sovereignty, and Shaking Up Defense ManufacturingCN特朗普宣布加沙停火协议,哈马斯同意解除武装USEllis AI Emerges from Stealth with $10 Million Seed Funding for Private Credit Workflow SolutionITCrollo edificio a Messina: un morto, cinque dispersi e indagine per disastro colposoUSRussian Missile Barrage Kills 10 Civilians in Ukraine, Sparks NATO AlertARعبور عشرات الآلاف من المهاجرين من المغرب إلى سبتة الإسبانيةDEBundestagsvizepräsident Ramelow für Abschaffung der FünfprozenthürdeSEÖrebro kommun kritiseras för felaktig hantering av LVU-ärendeINTLLeonardo CEO Outlines Acquisition Strategy Amid European Defense Spending BoomCRYPTO-ENQuantum Solutions Expands Ether Sale Limit, Subsidiary Sells ETH for AI Data Center FundingINTLAnduril CEO on Autonomous Weapons, Tech Sovereignty, and Shaking Up Defense ManufacturingCN特朗普宣布加沙停火协议,哈马斯同意解除武装
Newsgather
AtrásMenschenstrom in Ceuta kehrt um: Zehntausende Migranten verlassen Exklave Richtung Marokko
Menschenstrom in Ceuta kehrt um: Zehntausende Migranten verlassen Exklave Richtung Marokko
En desarrollo
FAZhace 2 horasPolítica3 min de lecturaGermany

Menschenstrom in Ceuta kehrt um: Zehntausende Migranten verlassen Exklave Richtung Marokko

En resumen

  • Nach einem massiven Zustrom von Migranten nach Ceuta haben über 48.000 Menschen die spanische Exklave wieder in Richtung Marokko verlassen.
  • Spanien betont die Integrität des Schengen-Raums, während Italien vorübergehend Grenzkontrollen für Reisende aus Spanien einführte.
  • Mindestens 57 Migranten ertranken bei dem Versuch, Ceuta zu erreichen.

Resumen generado por IA

Por qué importa

Tausende Migranten strömten in die spanische Exklave Ceuta aus Marokko, was zu einer humanitären Krise und politischen Spannungen führte. Die meisten Ankömmlinge waren schwimmend über die Grenze gelangt.

Tamaño de fuente

48.300 Menschen, die irregulär in die spanische Exklave Ceuta in Nordafrika gekommen sind, haben das Gebiet wieder Richtung Marokko verlassen. Das teilte das Innenministerium in Madrid am frühen Freitagabend mit.

Das würde bedeuten, dass fast alle der geschätzten 50.000 Menschen, die nach Regierungsangaben seit Donnerstagmorgen in die Exklave an der Meerenge von Gibraltar gelangt waren, nicht mehr dort sind. Am Mittag hatte das Büro von Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez mitgeteilt, dass 150 Menschen in der Minute Ceuta verließen.

Die Regionalregierung Ceutas hatte die Zahl der Ankömmlinge auf mehr als 60.000 geschätzt. Unabhängig überprüfen ließen sich die Angaben nicht. Medienberichten zufolge hielten sich am Nachmittag weiter Tausende Migranten in der Exklave auf. Die meisten waren den offiziellen Angaben zufolge schwimmend angekommen.

Am Freitag wechselte an der Grenze der spanischen Nordafrika-Exklave Ceuta auf einmal die Richtung des Menschenstroms aus Marokko. Gruppen junger Marokkaner begannen, durch ein Loch im Zaun am Strand zu klettern, an dem die meisten von ihnen am Donnerstag schwimmend angekommen waren. Sie machten sich auf den Nachhauseweg. Gegen 18 Uhr hatte das Büro des spanischen Ministerpräsidenten gemeldet, dass mehr als 48.000 von 50.000 Migranten Ceuta wieder freiwillig verlassen hatten. „Fast alle, die eingereist sind, sind nach Marokko zurückgekehrt“, teilte der spanische Außenminister José Manuel Albares am Abend mit.

Niemand kümmerte sich in Ceuta um die jungen Marokkaner. Praktisch alle Läden, Bars und Restaurants hatten geschlossen. Nicht einmal Trinkwasser gab es an Tankstellen zu kaufen. Vergeblich versuchten sie, marokkanische Dirham in Euro zu tauschen. Die meisten von ihnen hatten die Nacht im Freien verbracht, weil das einzige Aufnahmelager schon seit Tagen überfüllt war.

Am Abend aber liefen immer noch zahlreiche Migranten durch die Straßen der spanischen Stadt mit knapp 84.000 Einwohnern. Schon bevor der Massenansturm begonnen hatte, waren mehr als 1200 Migranten nach Ceuta geschwommen. Junge Marokkaner sagten dem spanischen Sender RTVE, sie hätten in den sozialen Medien oder telefonisch von Bekannten gehört, dass die Grenze geöffnet sei und man ohne Einschränkungen in das Nachbarland einreisen könne.

Am Freitag wurden die spanischen Sicherheitskräfte an der Grenze verstärkt, auch die Armee wurde dabei eingesetzt. Wie die Nachrichtenagentur Efe berichtete, verhinderten Polizisten und Soldaten die Landung von Dutzenden Migranten, die versuchten, schwimmend nach Ceuta zu gelangen. Fast stündlich mussten die Rettungskräfte die Zahl der Ertrunkenen nach oben korrigieren. 57 Leichen fanden sie laut Presseberichten bis zum Freitagabend. Damit kamen in diesem Jahr schon 89 Migranten auf dem Weg nach Ceuta ums Leben. Im gesamten Vorjahr waren es 46.

Italien führte am Abend für Nicht-EU-Bürger, die per Flugzeug oder Schiff aus Spanien einreisen, wieder Grenzkontrollen ein. Angesichts der schockierenden Bilder aus Ceuta werde Italien „nicht tatenlos zusehen“, hatte zuvor die italienische Regierungschefin Georgia Meloni gesagt und eine Aussetzung des Schengen-Abkommens angekündigt. Der spanische Außenminister Albares entgegnete, die Integrität des Schengen-Raums sei gewährleistet: „Schluss mit dieser absichtlichen Verwirrung“, teilte er mit. Es sei gar nicht möglich, auf das spanische Festland zu gelangen, ohne sich auszuweisen. Niemand sei aus Ceuta auf das spanische Festland und damit in den Schengen-Raum gelangt.

Preguntas abiertas

  • Warum erlaubte Marokko den anfänglichen Massenzustrom?
  • Welche langfristigen Auswirkungen hat dies auf die Beziehungen zwischen Spanien und Marokko?
  • Wie werden Italiens Grenzkontrollen die EU-Beziehungen beeinflussen?

Temas relacionados

This article was originally published by FAZ.

Noticias relacionadas

Bundestagsvizepräsident Ramelow für Abschaffung der Fünfprozenthürde
En desarrollo·hace 1 minuto

Bundestagsvizepräsident Ramelow für Abschaffung der Fünfprozenthürde

Bundestagsvizepräsident Bodo Ramelow (Die Linke) fordert die Abschaffung der Fünfprozenthürde, um die Repräsentation der Wähler zu verbessern. SPD und Union lehnen dies ab, da sie die Stabilität des politischen Systems und die Regierungsbildung gefährdet sehen. Der frühere Verfassungsgerichtspräsident Hans-Jürgen Papier hatte die Debatte angestoßen und plädiert für eine Senkung auf drei Prozent.

Spiegel Deutschland
2 min de lectura
Más sobre este temaceuta