Merz und Bas sichern vollständige Umsetzung der Rentenkommission
En resumen
- Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) haben die vollständige Umsetzung der Vorschläge der Rentenkommission zugesagt.
- Das Paket, das eine Kapitalrente vorsieht, soll das Rentenniveau steigern und Beiträge senken, ohne bestehende Leistungen zu kürzen.
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Berlin. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) haben zugesagt, die Vorschläge der Rentenkommission vollständig umzusetzen. „Wir sind uns in der Koalition einig, dass wir dieses Paket vollständig umsetzen werden“, erklärte Merz am Dienstag bei der Entgegennahme der Vorschläge der Rentenkommission. „Wir können es uns nicht erlauben, einzelne Maßnahmen herauszunehmen oder abzuberufen.“
Bas unterstrich, dass das Paket ein „Gesamtkunstwerk“ sei und ineinandergreife: „Wenn wir diese Reform machen, so wie sie jetzt auch vorliegt, dann wird es für alle besser.“ Man wolle mit dieser grundsätzlichen Reform perspektivisch erreichen, dass das Rentenniveau steigt und die Beiträge sinken.
Merz und Bas betonten zudem die Bedeutung der Einführung einer verpflichtenden Kapitalrente. „Wir nehmen der jüngeren Generation eine gewaltige Last von den Schultern“, sagte Merz.
Die jüngere Generation werde damit später eine höhere Rente haben als die Rentner heute, erklärte die SPD-Co-Vorsitzende Bas. Sie betonte, wie wichtig es sei, dass die Kommission ihre Vorschläge „im Konsens“ vorgelegt habe. Kanzler und Arbeitsministerin unterstrichen zudem, dass die gesetzliche Rente als erster Pfeiler der Altersvorsorge entscheidend bleibe. „Es wird keine Kürzungen von Rentenleistungen geben“, hielt Merz fest.






