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Non-Food-Discounter Mäc Geiz stellt Insolvenzantrag
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Spiegel Wirtschaft·12.05.2026·🇩🇪Germany·Business

Non-Food-Discounter Mäc Geiz stellt Insolvenzantrag

Rund 180 Filialen betroffen – Geschäftsbetrieb soll vorerst weiterlaufen

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Spiegel Wirtschaft
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Der Non-Food-Discounter Mäc Geiz hat einen Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung beim Amtsgericht Halle (Saale) gestellt. Dies geht aus dem amtlichen Portal Insolvenzbekanntmachungen.de hervor.

Ebenfalls betroffen ist die für die Verwaltung zuständige MTH Retail Services (Germany) GmbH.

Der Geschäftsbetrieb in den rund 180 Filialen soll vorerst weiterlaufen – aber zumindest auf dem Prüfstand stehen. Angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Lage sei es erforderlich, sich grundlegend neu aufzustellen, heißt es vom Unternehmen. Dies werde auch Filialschließungen umfassen.

Sämtliche Standorte sollen hinsichtlich ihrer wirtschaftlichen Situation und Profitabilität überprüft werden. Welche Standorte betroffen sein werden, ist noch unklar. Die Beschäftigten erhalten laut Mitteilung für drei Monate Insolvenzgeld. Zuvor hatte die »Wirtschaftswoche« berichtet .

Die Filialen von Mäc Geiz befinden sich überwiegend im Osten Deutschlands. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben knapp 1200 Beschäftigte. Es verkauft Produkte des täglichen Bedarfs wie Haushaltswaren und Drogerieartikel sowie Schreibwaren. Die Kette konkurriert mit Händlern wie Action, Tedi und Woolworth.

Eigentlich profitieren Discounter von wirtschaftlich unsicheren Zeiten. Mäc Geiz aber begründete den Insolvenzantrag auch mit der anhaltenden Konsumzurückhaltung der Verbraucher, steigenden Lebenshaltungskosten sowie wirtschaftlichen Unsicherheiten. Ein weiterer Grund sei die Kündigung der Warenkreditversicherung, heißt es laut der Nachrichtenagentur dpa aus dem Umfeld des Unternehmens.

Der Non-Food-Discounter hatte erst kürzlich den Besitzer gewechselt. Die Kodi Beteiligungs GmbH, zu der auch der Discounter Kodi gehört, übernahm die Kette. Bisheriger Gesellschafter war die MTH Retail Group mit Sitz in Österreich. Beide Markennamen sollen bestehen bleiben.

This article was originally published by Spiegel Wirtschaft.

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