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Optimismus an der Wall Street – S&P 500 erreichte Rekordhoch
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Handelsblatthace 5 horasBusiness1 min de lecturaGermany

Optimismus an der Wall Street – S&P 500 erreichte Rekordhoch

Zinssorgen und die Ölpreise beeinflussen in dieser Woche das Marktgeschehen an der Wall Street. Anleger beweisen dabei, dass sie Unsicherheit trotzen können – zumindest zeitweise.

En resumen

  • Gedämpfte Inflationssorgen und stabile Erzeugerpreise haben den Wall-Street-Indizes zu Kursgewinnen verholfen.
  • Der S&P 500 erreichte ein Rekordhoch, während auch Dow Jones und Nasdaq zulegten.

Resumen generado por IA

Por qué importa

Die US-Notenbank Federal Reserve strebt eine Inflationsrate von zwei Prozent an und nutzt Zinsschritte zur Steuerung.

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Düsseldorf. Gedämpfte Inflationssorgen stimmten Anleger an der Wall Street optimistisch. Die großen Indizes in den USA profitierten und schlossen alle im Plus:

Der Leitindex Dow Jones notierte kaum verändert bei 53.840 Punkten. Der aktuelle Rekordstand aus der vergangenen Woche liegt bei 54.739 Punkten.

Der breit gefasste S&P 500 stieg um 0,7 Prozent auf 7799 Punkte.

Die technologielastige Nasdaq gewann 0,8 Prozent auf 26.803 Zähler.

Der Nasdaq 100, der die 100 größten an der US-Technologiebörse Nasdaq gelisteten Nicht-Finanzunternehmen umfasst, lag 1,2 Prozent im Plus bei 30.085 Punkten.

Investoren schauen am Donnerstag auf die Entwicklung der US-Erzeugerpreise. Diese blieben im Vergleich zum Vormonat unverändert, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag mitteilte. Im Vergleich zum Juli 2025 legten die Preise um 4,7 Prozent zu. Von Reuters befragte Ökonomen hatten einen Anstieg von 0,2 Prozentpunkten erwartet.

Die Steigerung bei den US-Erzeugerpreisen hat laut Markus Koch an Dynamik verloren. Nun zeige sich zudem eine gewisse Entspannung bei den Renditen langlaufender Staatsanleihen. Auch die Ölpreise hätten im frühen New Yorker Handel leicht nachgegeben.

Die Erzeugerpreise dienen als frühe Hinweisgeber für die Entwicklung der Verbraucherpreise. Da US-Hersteller ihre Preise im Juli nicht angehoben haben, dämpft das die Inflationssorgen der Märkte.

Auch die jüngsten Verbraucherpreise fielen moderat aus, sie stiegen im Juli um 3,4 Prozent zum Vorjahresmonat, nach 3,5 Prozent im Juni. „Anleger hatten im Vorfeld schlechtere Daten befürchtet, doch die große negative Überraschung blieb aus“, sagt Jürgen Molnar, Analyst bei Robomarkets. Das Glas sei damit halb voll und nicht halb leer.

Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) strebt eigentlich Werte von zwei Prozent an. Zwei Aufgaben schreibt das Gesetz der US-Notenbank vor – Preisstabilität und Vollbeschäftigung. Steigt die Teuerung über die gesetzte Zielmarke, greift die Fed zum wichtigsten ihrer Instrumente – sie hebt den Leitzins an.

Preguntas abiertas

  • Wie entwickeln sich die Verbraucherpreise in den kommenden Monaten weiter?

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This article was originally published by Handelsblatt.

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