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Papst Leo XIV. kontert Trumps Kritik mit Bibelbotschaft
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Spiegel Ausland13/4/2026Política1 min de lecturaGermany

Papst Leo XIV. kontert Trumps Kritik mit Bibelbotschaft

Der Pontifex weist die Vorwürfe des US-Präsidenten zurück und betont seine Rolle als geistliches Oberhaupt.

En resumen

  • Papst Leo XIV. hat die Kritik von US-Präsident Donald Trump zurückgewiesen und betont, kein Politiker zu sein.
  • Er rief zu Frieden auf und erklärte, keine Angst vor der Trump-Regierung zu haben.
  • Bischof Robert Barron forderte eine Entschuldigung von Trump.

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In dem Streit zwischen dem Papst und Donald Trump hat Leo XIV. die Kritik des US-Präsidenten zurückgewiesen.

»Was ich sage, ist keineswegs als Angriff auf irgendjemanden gemeint«, sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche auf einem Flug nach Algerien. »Ich bin kein Politiker. Ich lade alle Menschen dazu ein, Brücken für Frieden und Versöhnung zu bauen und nach Wegen zu suchen, um Krieg zu vermeiden.« Zugleich betonte Leo: »Ich habe keine Angst vor der Trump-Regierung.«

Der US-Präsident hatte dem Pontifex unmittelbar vor dessen Abflug vorgeworfen, eine »schreckliche« Außenpolitik zu betreiben. Auf der Plattform Truth Social schrieb Trump, Leo sei nur ins Amt gekommen, weil man gehofft habe, dass ein Papst aus den USA besser mit ihm umgehen könne. »Wenn ich nicht im Weißen Haus wäre, wäre Leo nicht im Vatikan.« Er wolle keinen Papst, der es in Ordnung finde, dass Iran eine Atomwaffe besitze.

Leo hatte zuvor vor »Allmachtsfantasien, die um uns herum immer unberechenbarer und aggressiver werden« gewarnt.

Nun wehrte er Trumps Kritik auch in Berufung auf die Bibel ab: »Die Botschaft des Evangeliums ist ganz klar: Selig sind die Friedfertigen. Ich werde mich nicht scheuen, die Botschaft des Evangeliums zu verkünden. Meine Botschaft auf eine Stufe mit dem zu stellen, was der Präsident hier zu tun versucht, bedeutet, die Botschaft des Evangeliums nicht zu verstehen«, sagte Leo.

Bischof Barron fordert Entschuldigung von Trump

Inzwischen schaltete sich auch US-Bischof Robert Barron, der Trump nahesteht, in den Streit ein und sprang dem Papst bei. Barron bezeichnete Trumps Aussagen als »völlig unangemessen und respektlos«. Sie trügen in keiner Weise zu einem konstruktiven Gespräch bei, schrieb Barron. Er forderte Trump dazu auf, sich beim Papst zu entschuldigen.

(atr/dpa)

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This article was originally published by Spiegel Ausland.

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