Rentenreform: Alle Erwerbstätigen sollen in die Rentenversicherung einzahlen
En resumen
- Die Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas lobt ein neues Rentenpaket, das alle Erwerbstätigen in die Rentenversicherung einschließen soll.
- Beamte, Abgeordnete und Selbstständige sollen zukünftig einzahlen.
- Härtefallregelungen und Grundsicherung sollen früheres Renteneintrittsalter ermöglichen.
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Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas lobte die Kommission, die in Rekordzeit ein wichtiges Gesamtpaket vorgelegt habe und ebenfalls warnte, einzelne Elemente herauszulösen: »Man kann das nicht aufschnüren.«
Alle Erwerbstätige in die Rentenversicherung
Bas stellte in den Mittelpunkt, dass mit dem Papier auch der Einstieg in eine Erwerbstätigenversicherung bewerkstelligt wird. Das heißt: Künftig sollen langfristig auch Beamte in die gesetzliche Rente einzahlen, zu Beginn sollen es zumindest die Abgeordneten der Landtage und des Bundestages sowie Selbstständige und Vorstände von Aktiengesellschaften sein. Bei den Beamten sei die Lage komplex, weil es zahlreiche juristische und politische Hürden gibt. Die Altersversorgung erfolgt bei Beamten aus Pensionen, die allerdings nicht bundeseinheitlich geregelt sind und zum großen Teil im Verantwortungsbereich der Länder liegen. Deshalb kann es hier keine schnelle Änderung geben.
Beide Politiker sowie anwesende Kommissionsmitglieder regierten auf Nachfragen, ob die Pläne nicht eine soziale Schlagseite hätten, weil das Rentenalter mit der Lebenserwartung steigen soll, schlechter ausgebildete Erwerbstätige aber eine geringere Lebenserwartung hätten und damit ein ungünstigeres Verhältnis zwischen Erwerbsjahren und Ruhestandsjahren. Demnach sollen Härtefallregelungen korrigierend wirken, die Menschen weiter einen früheren Renteneintritt ermöglichen, wenn sie aus gesundheitlichen Gründen nicht so lange arbeiten können. Außerdem sollen zusätzliche Hilfen, vor allem Grundsicherung im Alter, besser zugänglich werden.




