Russischer Luftangriff auf Kyjiw: Mindestens zehn Verletzte, Kloster in Brand
En resumen
- Bei einem schweren russischen Luftangriff auf Kyjiw wurden mindestens zehn Menschen verletzt und das Kyjiwer Höhlenkloster beschädigt.
- Polen ließ Kampfjets aufsteigen.
- Präsident Selenskyj will mit Trump über Wege zum Kriegsende sprechen.
Resumen generado por IA
Por qué importa
Seit mehr als vier Jahren wehrt sich die Ukraine mit westlicher Hilfe gegen einen russischen Angriffskrieg. Die von den USA vermittelten Gespräche zur Beendigung des Ukrainekriegs sind durch den Irankrieg in den Hintergrund geraten.
Bei einem schweren russischen Luftangriff auf die ukrainische Hauptstadt Kyjiw sind nach Behördenangaben mindestens zehn Menschen verletzt worden. Im Laufe der Nacht zum Montag gab es dann Meldungen über mindestens zwei Todesopfer in der Metropole. Wie der Leiter der Militärverwaltung, Tymur Tkatschenko, mitteilt, geriet durch den Angriff das als historisches Wahrzeichen geltende Kyjiwer Höhlenkloster nach einem direkten Treffer in Brand.
Als Reaktion auf die russischen Luftangriffe ließ Polen eigene Kampfjets aufsteigen. Zudem würden bodengestützte Flugabwehrsysteme und die Radaraufklärung in Bereitschaft versetzt, teilten die polnischen Streitkräfte auf der Plattform X mit. Die Maßnahmen sind den Angaben zufolge präventiver Natur. Sie dienen dem Schutz des eigenen Luftraums, insbesondere in den an die Ukraine grenzenden Gebieten.
Seit mehr als vier Jahren wehrt sich die Ukraine mit westlicher Hilfe gegen einen russischen Angriffskrieg.
Selenskyj will mit Trump über Wege zum Kriegsende sprechen
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj will am Rande des G7-Treffens im französischen Évian mit US-Präsident Donald Trump über die russische Invasion und die Bemühungen um ein Ende des Krieges sprechen. In einem Telefonat mit Trump am Sonntag, in dem er diesem zu seinem 80. Geburtstag gratulierte, habe er »über Maßnahmen gesprochen, die jetzt zum Frieden beitragen könnten«, erklärte Selenskyj in Onlinediensten.
»Ich habe den Präsidenten über die jüngsten Entwicklungen an der Front informiert und darüber, wie sich unsere Position gefestigt hat«, führte er aus. »Wir haben vereinbart, dass wir uns bei unserem Treffen beim G7-Gipfel weiter darüber austauschen werden.« Kyjiw habe »ein paar gute Ideen, die dazu beitragen könnten, Frieden zu schaffen und Menschenleben zu schützen«, so Selenskyj weiter.
Die von den USA vermittelten Gespräche zur Beendigung des Ukrainekriegs sind durch den Irankrieg in den Hintergrund geraten. Derzeit gibt es immer wieder Rückschläge für die russischen Streitkräfte auf dem Schlachtfeld.
Die Staats- und Regierungschefs der sieben G7-Mitgliedstaaten werden am Montag in Évian zu Beratungen über die großen internationalen Krisen erwartet. Bei dem Gipfeltreffen geht es unter anderem um den Abbau globaler Ungleichgewichte, den Schutz Minderjähriger im digitalen Raum und um Lieferketten für seltene Erden.
Preguntas abiertas
- Wie wird sich der Angriff auf die diplomatischen Bemühungen auswirken?
- Welche konkreten Friedensideen hat Selenskyj?

