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Schiedsrichter weist "White Power"-Vorwurf nach Handgeste zurück
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Spiegel Sport15.06.2026Deportes2 dk okumaGermany

Schiedsrichter weist "White Power"-Vorwurf nach Handgeste zurück

En resumen

  • Schiedsrichter Shaun Evans weist Vorwürfe zurück, eine "White Power"-Geste gezeigt zu haben.
  • Die Geste, die er als unwillkürliches Zucken erklärt, wurde während der WM-Übertragung zwischen Deutschland und Curaçao gezeigt.
  • Die FIFA hat die Angelegenheit geprüft und keinen Verstoß festgestellt.

Resumen generado por IA

Por qué importa

Der australische Schiedsrichter Shaun Evans wurde während der TV-Übertragung des WM-Spiels zwischen Deutschland und Curaçao gezeigt, wie er mit Daumen und Zeigefinger einen Kreis formte. Dies führte zu Spekulationen, ob es sich um ein rechtsextremes Symbol handelt.

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Der australische Schiedsrichter Shaun Evans hat den Verdacht einer umstrittenen Handgeste während der TV-Übertragung des WM-Spiels zwischen Deutschland und Curaçao (7:1) energisch zurückgewiesen. »Ich möchte klarstellen, dass ich weder absichtlich eine Handgeste noch ein Symbol verwendet habe, um irgendeine Botschaft, Zugehörigkeit, ein Spiel oder eine Überzeugung zu vermitteln«, wurde Evans in einer Mitteilung des Fußball-Weltverbands Fifa zitiert.

Der 38 Jahre alte Unparteiische war vor dem Anpfiff der Partie am Sonntag in Houston kurz im Videoschiedsrichterraum mit seinen Kollegen gezeigt worden. In der Sequenz, die einige Sekunden dauerte, formte er mit dem Daumen und Zeigefinger einen Kreis und streckte die übrigen Finger aus. In sozialen Netzwerken wurde danach spekuliert, ob Evans ein Zeichen gemacht habe, das von rechtsextremen Gruppen als Symbol für »White Power« verwendet wird (mehr dazu hier ).

Mehr zu Deutschlands 7:1-Auftaktsieg gegen Curaçao erfahren Sie hier .

Evans wies dies vehement zurück. »Natürlich verstehe ich, wie die Geste interpretiert wurde, und ich bedaure dies. Dennoch möchte ich unmissverständlich und kategorisch erklären, dass ich das besagte Handsymbol weder wissentlich noch absichtlich gezeigt habe«, sagte er. Die Berichterstattung im Anschluss an diesen Vorfall spiegele »einfach nicht wider, wer ich bin«.

Er selbst habe nur eine Erklärung für die Szene: Es müsse sich »bei der Bewegung um ein unwillkürliches, unterbewusstes Zucken« gehandelt haben, über das er sich »in diesem Moment gar nicht bewusst war, sie ausgeführt zu haben«.

Von der Fifa hieß es, das unabhängige Disziplinarkomitee habe die Angelegenheit geprüft und keinen Beweis für einen Verstoß gegen den Fifa-Disziplinarcode festgestellt

Die Bedeutung der Handgeste ist nicht eindeutig. Sie wird in vielen Ländern als »Okay«-Zeichen verwendet. Gleichzeitig wird das Symbol aber auch seit einigen Jahren von rechtsextremen Gruppen genutzt. Dort gilt es als Zeichen für die angebliche Überlegenheit weißer Menschen.

Preguntas abiertas

  • War die Geste wirklich unwillkürlich?
  • Wie geht die FIFA mit ähnlichen Fällen um?

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This article was originally published by Spiegel Sport.

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