Última hora
ESIncendio forestal en el Valle del Tiétar y Sierra Oeste de Madrid: Evacuaciones masivas y lucha contra el fuegoESTadej Pogacar pulveriza el récord del Alpe d'Huez en un Tour de Francia marcado por la multitudESIncendio en la Vall d'Uixó: más de 6.500 hectáreas quemadas y 16.000 desalojadosESAagesen pide precaución ante fuegos y la posible llegada de la cuarta ola de calor en EspañaESIncendios en Ávila, Madrid y Toledo: Evolución y datos clave según satélites de CopernicusESIncidio en Gironda: Más de 200.000 evacuados y 42.000 hectáreas calcinadasESIncendios en España: Solidaridad y Unidad ante la CatástrofeESIncendios en España: 39 carreteras secundarias cortadas e intransitablesESSánchez anuncia declaración de zonas gravemente afectadas por incendios tras superar las 150.000 hectáreas calcinadasESGiro inesperado en el caso Plus Ultra: dimisión de directivos y nuevas investigacionesESIncendio forestal en el Valle del Tiétar y Sierra Oeste de Madrid: Evacuaciones masivas y lucha contra el fuegoESTadej Pogacar pulveriza el récord del Alpe d'Huez en un Tour de Francia marcado por la multitudESIncendio en la Vall d'Uixó: más de 6.500 hectáreas quemadas y 16.000 desalojadosESAagesen pide precaución ante fuegos y la posible llegada de la cuarta ola de calor en EspañaESIncendios en Ávila, Madrid y Toledo: Evolución y datos clave según satélites de CopernicusESIncidio en Gironda: Más de 200.000 evacuados y 42.000 hectáreas calcinadasESIncendios en España: Solidaridad y Unidad ante la CatástrofeESIncendios en España: 39 carreteras secundarias cortadas e intransitablesESSánchez anuncia declaración de zonas gravemente afectadas por incendios tras superar las 150.000 hectáreas calcinadasESGiro inesperado en el caso Plus Ultra: dimisión de directivos y nuevas investigaciones
Newsgather
AtrásTeamSpeak 6 als Discord-Alternative: 25 Jahre alter Sprachchat holt auf
TeamSpeak 6 als Discord-Alternative: 25 Jahre alter Sprachchat holt auf
En desarrollo
Heise Online1/5/2026Tecnología9 min de lecturaGermany

TeamSpeak 6 als Discord-Alternative: 25 Jahre alter Sprachchat holt auf

c't 3003 testet ob sich der Wechsel von Discord lohnt und zeigt wie man einen eigenen Server kostenlos aufsetzt

En resumen

  • TeamSpeak feiert 25.
  • Geburtstag und bietet mit Version 6 endlich Discord-ähnliche Funktionen wie Freundeslisten, Screen-Sharing und Gruppenchats.
  • Anlass ist Discords umstrittene Altersverifikation per Gesichtserkennung, Ausweis oder KI.

Resumen generado por IA

Tamaño de fuente

TeamSpeak ist mit seinen 25 Jahren ein richtiges Urgestein unter den Sprachkommunikations-Apps. Mit TeamSpeak 6 bietet das Tool mittlerweile auch viele Funktionen, die User von Discord kennen. Unter anderem Freundeslisten, Screen-Sharing und Gruppenchats. c't 3003 hat sich angeschaut, ob sich der Wechsel von Discord lohnt und wie man einen eigenen Server aufsetzt.

Guck mal hier, das ist die beliebte Sprach- und Textchat-Software Discord, und die hat sich mal wieder sehr unbeliebt gemacht. Discord hat Anfang des Jahres angekündigt, eine verpflichtende Altersverifikation für bestimmte Inhalte zu verlangen. Dafür muss man entweder ein Bild von sich machen, gleich ein Bild vom Ausweis einschicken, oder das Alter wird per KI geschätzt.

Es gibt ja noch den seit 25 Jahre bestehenden Urgroßvater des Sprachchats aus Deutschland: TeamSpeak. Und da gibt es eigentlich alles, was die meisten Discord-User brauchen. Textchannel, Screensharing und natürlich Sprachchat. Sogar mit deutlich besserer Audioqualität als bei Discord.

Wenn ihr jetzt denkt: Hä, aber bei TeamSpeak kostet das doch Geld und so, und ich muss mir einen Server mieten und so weiter. Nein, nicht, wenn ihr euren eigenen Server aufsetzt. Das ist sehr einfach und schnell gemacht und bietet Platz für bis zu 32 Leute. Komplett kostenlos.

Discord ist primär ein Sprach- und Chat-Tool, aber auch noch sehr viel mehr als das. Man kann easy einen eigenen Server erstellen, seine Freunde einladen, dann über Voice-over-IP miteinander sprechen und auch den Screen sharen, also für Freunde live streamen. In persistenten Text-Chat-Kanälen kann man Nachrichten schreiben, Umfragen erstellen, Spiele spielen, Bots für alles Mögliche einstellen oder gleich komplette Foren anlegen. Ein Discord-Server funktioniert dabei quasi wie ein Community-Hub mit verschiedenen Unterkanälen.

Discord hat laut Schätzung 200 Millionen User. Aber warum sollte man überhaupt wechseln, wenn Discord doch so toll ist? Discord will zukünftig das Alter von Usern verifizieren, entweder per Bild, Ausweis oder KI. Die Ankündigung hat den Leuten mal so gar nicht gefallen. Das sieht man auch sehr schön in den Google-Trends zu Discord-Alternativen und in den vielen Videos und Artikeln, die seitdem online gegangen sind.

TeamSpeak kommt aus Deutschland und existiert seit 2001. Der Teil des Unternehmens, der sich um Softwareentwicklung kümmert, sitzt auch weiterhin in Deutschland. Der Teil für Vermarktung und Vertrieb aber mittlerweile in den USA.

Es gibt zwei verschiedene Versionen zur Auswahl: TeamSpeak 3 und TeamSpeak 6. TeamSpeak 3 ist quasi noch die klassische uralte Version vom Client, die noch so aussieht wie der Windows-XP-Hardware-Manager. TeamSpeak 6 ist die modernere Version, die viel mehr Funktionen hat und auch deutlich schicker aussieht. TeamSpeak 3 hat den Vorteil, dass es extrem ressourcenschonend ist und man keinen Account braucht. Für TeamSpeak 6 muss man sich einen anlegen, wie bei Discord.

Was den Privacy-Aspekt angeht, muss man sagen, dass die Zusatzfunktionen von TeamSpeak 6, wie die Freundesliste, Gruppenchats und das Verschicken von Bildern, nicht über den eigenen Server laufen, sondern über den Account und die MyTeamSpeak-Cloud. Aber was Discord angeht, läuft das ja eh alles über die Discord-Server, also wenn man von da wechselt, dann ist TeamSpeak 6 auf jeden Fall trotzdem die attraktivere Alternative.

Wenn man das installiert und sich einen Account erstellt, sieht das so aus. Hat auf den ersten Blick schon auch Ähnlichkeit zu Discord und ist am Anfang auch mindestens genauso verwirrend. Im Prinzip ist das aber simpel aufgebaut. Hier links oben werden die Server aufgelistet, mit denen man verbunden ist. Darunter kann man sich Lesezeichen abspeichern, dann kommen Kontakte und dann Gruppenchats.

Anders als bei Discord ist man quasi direkt in einem Call, sobald man den Server betritt. Also man kann nicht auf irgendeinen Server gehen, ohne dass man in irgendeinem dieser Channel hängt. Wenn man nicht reden will, dann mutet man sich einfach oder geht gleich in einen AFK-Channel.

Ein dicker Unterschied zu Discord ist, es gibt auf den Servern keine persistenten Chatkanäle. Also man kann innerhalb eines Channels schreiben, aber der Chat wird nur so lokal im Client gespeichert, und Leute, die danach reinkommen, sehen dann auch die Nachrichten gar nicht mehr. Bei TeamSpeak 6 sind persistente Chats ausgelagert, hier links bei Gruppenchats.

Der größte Knackpunkt bei TeamSpeak: Die Nummer ist nicht kostenlos. Wenn man einen Server für bis zu zehn gleichzeitige User erstellen will, kostet das 5 US-Dollar im Monat. Das ist nicht superteuer und man kann sich das mit Freunden teilen, aber ja, da haben viele einfach keinen Bock drauf. Und wenn man mehr Slots braucht, für beispielsweise eine WoW-Gilde oder so mit bis zu 60 Slots, dann kostet das schon 17,99 im Monat.

Bei Discord kostet das halt keinen Cent, so gut wie unbegrenzt große Server zu erstellen. Kein Wunder, dass das so beliebt ist.

Man kann sich einen TeamSpeak-6-Server selber aufsetzen für bis zu 32 User gleichzeitig und das komplett kostenlos.

Discord hat im Februar dieses Jahres angekündigt, eine verpflichtende Altersverifikation für bestimmte Inhalte einzuführen. Damit sollten alle neuen und bestehenden Benutzerkonten weltweit automatisch auf jugendgerechte Erfahrung mit eingeschränktem Zugang zu altersbeschränkten Bereichen und Inhaltsfeldern eingestellt werden. Dafür können User wählen, ob sie zur Altersverifikation eine Schätzung durch Gesichtserkennung nutzen, also ein Foto einschicken oder gleich den Ausweis.

Der Shitstorm war anscheinend so groß, dass das Unternehmen dann in einem zweiten Statement leicht zurückgerudert ist. In einem Update heißt es, der Gesichtsscan oder die Vorlage eines Ausweisdokuments werde nur für eine Minderheit von Nutzern notwendig. Das Alter der meisten User werde von einem KI-Modell automatisch geschätzt. Dafür zieht die KI Verhaltensmuster und mehrere andere Signale heran.

Laut Discord wird dabei sowas wie das Account-Alter, die Zahlungsmethode, besuchte Server und allgemeine Aktivitätsmuster in Betracht gezogen. Bei diesen allgemeinen Aktivitätsmustern verlinkt Discord auf sein DERE-System. Das steht für Discords Entity-Relationship-Embeddings. Vereinfacht gesagt untersucht das System dabei die Beziehung zwischen User, Server und Spiel, um daraus Analysen abzuleiten.

Das ist auch nicht das erste Mal, dass Discord negative Schlagzeilen gemacht hat. 2025 gab es ein Datenleck bei Discords Kundenservice-Dienstleister Zendesk, bei dem sensible Daten geklaut wurden. Unter anderem Fotos, die für Altersnachweise verwendet wurden.

Für das Aufsetzen eines eigenen TeamSpeak-Servers gibt es verschiedene Möglichkeiten. Unter Unraid sucht man einfach nach TeamSpeak 6 und installiert den Container von binhacks-official-teamspeak-6-server. Unter Windows lädt man die Dateien vom offiziellen GitHub-Repository herunter und startet ts-server.exe. Für Linux-Server empfiehlt sich Docker mit einer docker-compose.yml Datei.

Temas relacionados

This article was originally published by Heise Online.

Noticias relacionadas

Más sobre este temateamspeak