Tokios Stadtregierung erlaubt kurze Hosen und T-Shirts im Büro
En resumen
- Die Tokioter Stadtregierung erlaubt Männern nun, in kurzer Hose und T-Shirt zur Arbeit zu kommen.
- Dies ist eine Erweiterung der „Cool Biz“-Initiative von Gouverneurin Yuriko Koike, die Strom sparen und den Klimawandel bremsen soll, indem Büros im Sommer auf 28 Grad Celsius gekühlt werden.
Resumen generado por IA
Por qué importa
Die Tokioter Stadtregierung hat eine neue Kleiderordnung eingeführt, die Männern erlaubt, in kurzer Hose und T-Shirt zur Arbeit zu kommen. Dies ist eine Weiterentwicklung der „Cool Biz“-Initiative von 2005, die von der damaligen Umweltministerin Yuriko Koike ins Leben gerufen wurde.
Tokio. Deutsche Manager dürften sich bisher schon bei sommerlichen Geschäftsreisen nach Japan oft „overdressed“ gefühlt haben. Anzug und Krawatte gelten schon lange nicht mehr als Pflicht in der japanischen Geschäftswelt. Wenn aber die neue Kleiderordnung der Tokioter Stadtregierung Schule macht, wird der Kontrast noch größer: Männern ist es in den Amtsstuben der Hauptstadt nun erlaubt, in kurzer Hose und T-Shirt zur Arbeit zu kommen.
Verantwortlich für die erneute Revolution der Business-Mode ist die 74-jährige Gouverneurin der Präfektur Tokio, Yuriko Koike. Bereits 2005 schockierte sie als Umweltministerin einer konservativen Regierung die bis dahin steife japanische Geschäftswelt. Sie schaffte den Jackett- und Krawattenzwang in den schwülheißen Sommern ab.
„Cool Biz“ hieß und heißt der amtliche Versuch, mit der Kleiderordnung den Klimawandel zu bremsen. Zwischen dem 1. Mai und dem 30. September soll durch das Ablegen der strengen Bürokleidung Strom gespart werden, so die Idee. Konkret: Im Tausch gegen leichtere Bekleidung sollen die Büroräume im Sommer nur noch auf 28 Grad Celsius gekühlt werden, nicht mehr auf 26 Grad oder weniger.
Preguntas abiertas
- Wie wird die neue Kleiderordnung angenommen?
- Welche Auswirkungen hat sie auf den Stromverbrauch?






