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Trump verurteilt israelische Angriffe im Libanon und mahnt zur Zurückhaltung
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Tagesschau Ausland14.06.2026Mundo4 dk okumaGermany

Trump verurteilt israelische Angriffe im Libanon und mahnt zur Zurückhaltung

En resumen

  • US-Präsident Trump verurteilt israelische Angriffe im Libanon und mahnt zur Zurückhaltung aller Parteien.
  • Er betont die Nähe zu einem Friedensabkommen mit Iran und fordert ein Ende der Angriffe auf beiden Seiten.

Resumen generado por IA

Por qué importa

Nach Angriffen der Hisbollah auf Israel reagierte die israelische Luftwaffe mit Angriffen auf Ziele bei Beirut. Dies geschieht kurz vor einer möglichen Einigung zwischen den USA und Iran.

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US-Präsident Donald Trump hat die israelischen Angriffe in Vororten der libanesischen Hauptstadt Beirut verurteilt. Diese hätten nicht stattfinden dürfen, "insbesondere an einem besonderen Tag, an dem wir einem Friedensabkommen mit Iran so nahe sind", schrieb Trump auf der Plattform Truth Social.

Nach Angriffen der libanesischen Hisbollah-Miliz auf den Norden Israels hatte die israelische Luftwaffe erneut Ziele im Großraum Beirut angegriffen. Trump schrieb, Israel habe das Recht, sich gegen Bedrohungen zu verteidigen, jedoch sei die Attacke, auf die das Land reagiert habe, bedeutungslos gewesen - niemand sei getötet oder verletzt worden.

Trump mahnt alle Parteien zur Zurückhaltung

Trump rief zugleich alle Seiten auf, sich zurückzuhalten. Man stehe kurz davor, ein Abkommen mit Iran zu schließen, das Frieden für die Region - den Libanon eingeschlossen - bringen würde. Es solle keine Angriffe Israels mehr irgendwo im Libanon geben, schrieb der US-Präsident weiter, und es solle auch keine Angriffe anderer Parteien, einschließlich der Hisbollah, gegen Israel mehr geben.

Iran hatte nach den israelischen Angriffen bei Beirut die mögliche Einigung auf ein Rahmenabkommen mit den USA infrage gestellt. Die iranische Revolutionsgarde - die Elitestreitmacht der Islamischen Republik - drohte Israel mit Gegenschlägen. In der Vergangenheit hatte Teheran immer wieder darauf hingewiesen, dass ein Ende der israelischen Angriffe auf die mit Teheran verbündete Hisbollah-Miliz im Libanon Bedingung sei für einen möglichen Friedensvertrag zwischen Iran und den USA.

Verwirrung über Tag der Unterzeichnung

Eigentlich hatte Trump eine Unterzeichnung eines Rahmenabkommens für diesen Sonntag, an dem er selbst seinen 80. Geburtstag feiert, in Aussicht gestellt. Ein solches Abkommen würde zunächst vertiefte Verhandlungen für ein mögliches Ende des Krieges mit sich bringen.

Zuvor hatte am Samstagmittag der Regierungschef des Vermittlers Pakistan, Shehbaz Sharif, im Onlinedienst X mitgeteilt, eine Einigung zwischen Iran und den USA werde "voraussichtlich in den nächsten 24 Stunden erwartet" und können dann elektronisch unterzeichnet werden. In Pakistan war es da 16 Uhr, in Washington 7 Uhr morgens.

Das Außenministerium in Teheran hatte daraufhin mitgeteilt, eine Einigung rücke näher, eine Unterzeichnung sei aber von iranischer Seite nicht am Sonntag, sondern eher in der kommenden Woche zu erwarten. Trump hatte dessen ungeachtet auf eine Unterzeichnung am Sonntag bestanden.

Am 28. Februar hatten die USA und Israel den Krieg gegen Iran begonnen. Seit April gilt eine Waffenruhe. Es kam jedoch immer wieder zu gegenseitigen Angriffen.

Qué observar

Perspectiva de IA — posibilidades, no hechos

  • Weitere Eskalation der Angriffe zwischen Israel und Hisbollah.

    Probable · En días

  • Verzögerung oder Scheitern des Friedensabkommens mit Iran.

    Posible · En semanas

Preguntas abiertas

  • Wird das Friedensabkommen mit Iran trotz der Spannungen zustande kommen?
  • Wie werden die Spannungen zwischen Israel und der Hisbollah weiter eskalieren?

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This article was originally published by Tagesschau Ausland.

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