US-Investor Carlyle verkauft Flender an Triton
Der US-Investor Carlyle verkauft den Antriebstechnik-Spezialisten an die Beteiligungsgesellschaft Triton. Der Kaufpreis wurde nicht genannt, der Abschluss ist für das vierte Quartal geplant. 03.06.2026 - 10:55 Uhr Artikel anhören
Flender-Zentrale in Bocholt: Siemens hatte den Maschinenbauer 2021 ausgegliedert und verkauft. Foto: Flender
Düsseldorf. Der Bocholter Maschinenbauer Flender bekommt einen neuen Besitzer. Der US-Investor Carlyle verkauft den Anbieter von Antriebstechnik an die Beteiligungsgesellschaft Triton, wie die Unternehmen am Mittwoch mitteilten. Zum Kaufpreis machten sie keine Angaben. Die Transaktion soll im vierten Quartal dieses Jahres abgeschlossen werden.
Zuvor hatte Bloomberg berichtet, dass Flender im Rahmen des Deals mit rund drei Milliarden Euro bewertet wird.
Flender wurde 1899 gegründet und entwickelt mechanische und elektrische Antriebssysteme für Industriemaschinen. Außerdem stellt das Unternehmen unter der Marke Winergy Getriebe für Windkraftanlagen her. Zwischen 2005 und 2021 gehörte das Unternehmen zum Siemens-Konzern. 2021 gliederte Siemens Flender wieder aus und verkaufte die Firma für rund zwei Milliarden Euro an Carlyle.
Flender beschäftigt mehr als 8000 Mitarbeiter in 34 Ländern. Der Umsatz lag dem Unternehmen zufolge zuletzt bei rund zwei Milliarden Euro.
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