US-Sanktionen: Visa und Mastercard stoppen Zahlungen in Kuba
En resumen
- Aufgrund neuer US-Sanktionen gegen kubanische Militärkonzerne stellen Visa und Mastercard Kartenzahlungen auf der Insel ein.
- Eine ausländische Bank, die Transaktionen abwickelt, beendet ihre Zusammenarbeit mit Fincimex, einem Teil des Gaesa-Konzerns.
- Kuba kritisiert dies als "Erstickungsstrategie" der USA.
Resumen generado por IA
Por qué importa
The US has imposed new sanctions targeting Cuban military-owned businesses, including Gaesa. This has led to a foreign bank suspending its processing of Visa and Mastercard transactions in Cuba, as Fincimex, the state financial service provider, is part of Gaesa. This action is part of a broader US strategy to increase pressure on Cuba.
Wegen der neuen Sanktionen der US-Regierung gegen ausländische Geschäftspartner Kubas werden Kartenzahlungen mit Visa und Mastercard auf der sozialistischen Karibikinsel ausgesetzt.
Wie die kubanische Zentralbank mitteilte, stellt die ausländische Bank, die die Transaktionen beider Kreditkarten auf Kuba abwickelt, ihre Beziehungen mit dem staatlichen Finanzdienstleister Fincimex ein. Welche Bank das ist, wurde nicht bekanntgegeben.
Fincimex ist Teil des kubanischen militärischen Wirtschaftskonzerns Gaesa. Die Regierung von US-Präsident Donald Trump hatte Anfang Mai neue Sanktionen gegen Gaesa verhängt. Dadurch sollen auch ausländische Banken und Unternehmen ab Freitag sanktioniert werden, die weiterhin mit der mächtigen Firmengruppe des Militärs zusammenarbeiten.
Vier Hotelketten aus Spanien, Kanada und Indonesien haben bereits angekündigt, sich aus dem Betrieb von Hotels zurückzuziehen, die sie gemeinsam mit dem Konzern verwalteten. Infolge der Sanktionen waren Buchungen ohnehin zurückgegangen .
Kuba wirft USA »Erstickungsstrategie« vor
Die kubanische Zentralbank führte die Entscheidung der ausländischen Bank, ihre Geschäfte auf Kuba einzustellen, auf Washingtons »Erstickungsstrategie« gegen das kubanische Volk zurück. Die Bank habe mitgeteilt, dass es ihr ab dem 6. Juni unmöglich sei, die Vereinbarungen mit Fincimex weiter zu erfüllen, weil es rechtswidrig wäre, erklärte das Banco Central de Cuba. Devisenzahlungen würden nun nur noch bar, mit nationalen Prepaid-Karten sowie mit Kreditkarten von Mir aus Russland und von UnionPay aus China möglich sein.
Die Beziehungen zwischen Washington und Havanna sind seit Jahrzehnten angespannt. Unter US-Präsident Donald Trump nahmen die Spannungen zuletzt nochmals zu. Mit einer Reihe von neuen Sanktionen und einer Ölblockade erhöhte Trump den Druck, um auf Kuba einen wirtschaftlichen und politischen Wandel im Interesse der USA zu forcieren.
Die USA hatten zuletzt mit einer Klage gegen den ehemaligen kubanischen Staatschef Raúl Castro den Druck auf Kuba erhöht – mehr dazu hier. Castro wird vorgeworfen, maßgeblich in den Abschuss mehrerer Kleinflugzeuge durch Kubas Luftwaffe im Jahr 1996 verwickelt gewesen zu sein, bei dem auch drei US-Amerikaner starben.
Qué observar
Perspectiva de IA — posibilidades, no hechos
Further sanctions or restrictions on financial transactions involving Cuba.
Probable · Medio plazo
Increased reliance on alternative payment methods like Mir and UnionPay, or cash.
Muy probable · Corto plazo
Potential withdrawal of more foreign companies from joint ventures with Cuban military entities.
Posible · Medio plazo
Preguntas abiertas
- Which specific foreign bank is suspending its services?
- What is the exact nature of the relationship between Fincimex and the foreign bank?
- What are the long-term implications for other financial services in Cuba?
- Will other international payment systems also be affected?



