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USA greifen Iran an – trotz Waffenruhe
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USA greifen Iran an – trotz Waffenruhe

En resumen

  • Die USA haben trotz einer Waffenruhe Angriffe gegen den Iran geflogen und Sanktionen wieder in Kraft gesetzt.
  • Laut US-Militär waren mutmaßliche iranische Angriffe auf Tanker der Grund.
  • Iran spricht von einem Bruch des Abkommens und droht mit Konsequenzen.

Resumen generado por IA

Por qué importa

Die USA haben Angriffe gegen den Iran geflogen und Sanktionen wieder in Kraft gesetzt, nachdem mutmaßliche iranische Angriffe auf Tanker in der Straße von Hormus gemeldet wurden. Dies stellt einen Bruch der geltenden Waffenruhe dar.

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Entgegen der geltenden Waffenruhe haben die USA erneut Angriffe gegen den Iran geflogen. Als Grund nannte das US-Militär mutmaßliche Angriffe des Iran auf Tanker in der Straße von Hormus. Das Vorgehen der iranischen Führung sei »gefährlich« und »ein klarer Bruch der Waffenruhe«, teilte das für den Nahen Osten zuständige US-Regionalkommando Centcom mit. Kurz zuvor hatten die USA als Reaktion bereits ihre Ölsanktionen gegen das Land wieder in Kraft gesetzt.

Iranische Medien berichteten über mehrere Explosionen im Süden des Landes. Diese seien unter anderem in den Hafenstädten Sirik und Bandar Abbas sowie auf der Insel Keschm zu hören gewesen. Berichte über Tote oder Schäden lagen zunächst nicht vor. Wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf einen US-Beamten berichtete, sollen die Angriffe unter anderem Luftverteidigungssystemen und Raketenlagern gegolten haben.

Sowohl die Sanktionen, als auch die Angriffe stellten einen »schwerwiegenden Verstoß« gegen das zwischen den Kriegsparteien in Islamabad geschlossene Rahmenabkommen dar, teilte der iranische Vizeaußenminister Kasem Gharibabadi mit. Der Iran werde entsprechend reagieren und warnte die USA vor den »Folgen des Vertragsbruchs«, hieß es weiter.

Tanker in der Straße von Hormus beschädigt

Trotz der Waffenruhe im Irankrieg waren in den vergangenen Tagen im Bereich der Straße von Hormus laut der britischen Behörde für Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO) drei Tanker kurz hintereinander angegriffen worden. Saudi-Arabien machte den Iran für einen Schaden an einem Schiff in der Meerenge verantwortlich, das katarische Außenministerium warf dem Iran einen Angriff auf einen Flüssiggastanker und die Bedrohung der globalen Energieversorgung vor.

Der Iran wies den katarischen Vorwurf zwar als »inakzeptabel« zurück, äußerte sich darüber hinaus aber nicht zu den mutmaßlichen Angriffen. Die iranische Führung hatte in den vergangenen Tagen allerdings wiederholt mitgeteilt, nur die von ihr vorgegebene Route durch die Straße von Hormus sei sicher. Das iranische Staatsfernsehen berichtete Medienberichten zufolge, ein Flüssiggastanker sei angegriffen worden, nachdem er Warnungen ignoriert habe.

Die US-Regierung sprach von »völlig inakzeptablen« Angriffen und nahm eine vor gut zwei Wochen erteilte Ausnahmegenehmigung für den iranischen Ölhandel wieder zurück. Die Aussetzung ist eines der Kernpunkte des Rahmenabkommens, das der Iran und die USA im Juni unterzeichnet hatten. Nachdem das US-Finanzministerium die entsprechende Lizenz für den Handel mit iranischem Erdöl zurückgenommen hatte, verteuerten sich die Ölpreise für die Nordseesorte Brent und die US-Sorte WTI umgehend.

Trump droht Iran weiterhin

Mit den neuen US-Angriffen wächst die Gefahr einer erneuten militärischen Eskalation in der Region. Nach wochenlangen Kämpfen zwischen den USA, Israel und dem Iran war im vergangenen Monat eine vorläufige Vereinbarung erreicht worden, die Raum für tiefere Verhandlungen schaffen sollte. Diese Gespräche stocken derzeit.

US-Präsident Donald Trump hatte Iran zuletzt erneut gedroht und gesagt, die USA würden »den Job zu Ende bringen«, sollte es zu keinem Abkommen kommen. Irans Außenminister Abbas Araghtschi erklärte daraufhin, Verhandlungen über ein endgültiges Abkommen würden nicht beginnen, solange Drohungen anhielten.

Qué observar

Perspectiva de IA — posibilidades, no hechos

  • Iran wird mit Vergeltungsmaßnahmen auf die US-Angriffe und Sanktionen reagieren.

    Muy probable · En días

  • Die Ölpreise werden weiter volatil bleiben oder steigen.

    Probable · En semanas

Preguntas abiertas

  • Wie wird der Iran konkret reagieren?
  • Werden die Angriffe zu einer vollständigen Eskalation führen?
  • Gibt es weitere ungemeldete Schäden oder Opfer?

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This article was originally published by Die Zeit.

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