Volkswagen kämpft in China: Absatz bricht um ein Viertel ein
En resumen
- Volkswagen verzeichnet im ersten Halbjahr einen globalen Absatzrückgang von sechs Prozent.
- Besonders stark ist der Einbruch in China mit 26 Prozent, während Europa Zuwächse zeigt.
- Das Geschäft mit Elektroautos, insbesondere die neue "Electric Urban Car Family", entwickelt sich positiv und übertrifft die Erwartungen.
Resumen generado por IA
Por qué importa
Volkswagen verzeichnete im ersten Halbjahr einen globalen Absatzrückgang von sechs Prozent, hauptsächlich bedingt durch einen starken Einbruch in China. Gleichzeitig verzeichnet das Unternehmen Zuwächse im Elektrowagengeschäft und in Europa.
Volkswagen kann sich im chinesischen Markt im ersten Halbjahr nicht behaupten. Der Absatz ist um ein Viertel eingebrochen. In einem Kernmarkt schneidet der Konzern dagegen besonders gut ab. Felix Stippler 10.07.2026 - 11:44 Uhr aktualisiert Artikel anhören
VW-Produktion: Während der Absatz insgesamt zurückgeht, legt das Geschäft mit Elektroautos zu. Foto: IMAGO/Sylvio Dittrich
Düsseldorf. Der kriselnde Autohersteller Volkswagen kann sich der Schwäche im wichtigen chinesischen Markt nicht entziehen. Der Wolfsburger Konzern, zu dem Marken wie VW, Audi, Skoda und Porsche gehören, lieferte im ersten Halbjahr mit 4,13 Millionen Autos sechs Prozent weniger Fahrzeuge an die Kunden aus als im Vorjahr, wie er am Freitag mitteilte.
In China brach der Absatz dabei um rund 26 Prozent ein. Zuwächse erzielte Volkswagen dagegen in Europa. In Nordamerika habe es im zweiten Quartal ein Plus von acht Prozent gegeben.
Gut gelaufen sei das Geschäft mit Elektroautos, hieß es weiter. „In unserer Heimatregion kommt die erst vor wenigen Wochen eingeführte Electric Urban Car Family sehr gut bei unseren Kunden an“, sagte Vertriebschef Marco Schubert. Für die elektrischen Kleinwagen im Einstiegssegment von VW, Skoda und Cupra seien bereits mehr als 54.000 Bestellungen eingegangen: „Das liegt deutlich über unseren Erwartungen.“
„Herausfordernd bleibt die Situation in China“, bilanzierte Schubert. Das bekommt auch die VW-Tochter Audi zu spüren. Die Auslieferungen der VW-Tochter sanken im zweiten Quartal um 8,2 Prozent auf 367.139 Fahrzeuge, wie das Unternehmen mitteilte.
Audi setzt damit seinen Abwärtstrend beim Absatz fort. Noch im zweiten Quartal 2023 hatte der Teilkonzern fast eine halbe Million Autos ausgeliefert. Seither ging es nun dreimal klar nach unten. Auch Konkurrenten wie BMW und Mercedes-Benz leiden unter dem schwachen Marktumfeld für deutsche Autobauer in China.
Konzern steht vor großem Sparprogramm
Der Konzern hat seine Auslieferungszahlen nur einen Tag nach der entscheidenden Aufsichtsratssitzung veröffentlicht, bei der Vorstandschef Oliver Blume seinen Plan für den Umbau des Unternehmens vorgelegt hat. Blumes Strategie wird weitreichende Konsequenzen für das Unternehmen sowie seine Verkaufszahlen haben.
Volkswagen
Keine Mehrheit im Aufsichtsrat: VW-Chef Blume will Sparplan in Etappen durchbringen
Wie Volkswagen mitteilte, will das Management etwa die Modellpalette des Autobauers um bis zur Hälfte reduzieren. Welche Marken in welchem Ausmaß davon betroffen sein werden, kommentierte der Konzern nicht. Die Komplexität des gesamten Angebots soll jedenfalls um bis zu 75 Prozent sinken.
Entscheidende Fragen, wie etwa zu einem möglichen Personalabbau oder zur Zukunft der Werke, haben Aufsichtsrat und Konzernspitze aber noch nicht besprochen. Die Entscheidung über diese Themen wurde auf einen späteren Zeitpunkt vertagt.
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Betriebsratchefin Daniela Cavallo griff nach Berichten zu den Plänen Blume und die Konzernleitung scharf an und stellte ein Ultimatum an den Konzernchef: Bis zum heutigen Freitag soll sich der Konzernchef klar zu den Gerüchten äußern.
Mit Agenturmaterial.
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Qué observar
Perspectiva de IA — posibilidades, no hechos
Volkswagen wird die Modellpalette deutlich reduzieren.
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Weitere Sparmaßnahmen und Personalabbau sind wahrscheinlich.
Probable · En meses
Preguntas abiertas
- Welche Marken sind vom geplanten Stellenabbau betroffen?
- Wie wird die Zukunft der Werke gestaltet?
- Wie reagiert die Belegschaft auf die Sparpläne?




