Vorstandsfluktuation bei Dax-Konzernen steigt
En resumen
- Die Zahl der Vorstandsmitglieder, die Dax-Konzerne verlassen, steigt.
- Zwischen April 2025 und März 2026 waren es 39, zehn mehr als im Vorjahr.
- Fast die Hälfte der Abgänge war ungeplant, was auf die zunehmende Unsicherheit durch Krisen wie die Pandemie und den Ukrainekrieg zurückzuführen ist.
Resumen generado por IA
Por qué importa
Die Fluktuation in den Vorstandsetagen der Dax-Konzerne nimmt zu, bedingt durch eine Abfolge von Krisen seit 2020, die die Planbarkeit reduzieren und die Unsicherheit erhöhen.
Düsseldorf. Die Fluktuation in den Vorstandsetagen der Dax-Konzerne nimmt zu. Zwischen April 2025 und März 2026 verließen 39 Vorstandsmitglieder ihr Unternehmen, zehn mehr als im Jahr zuvor. Zu diesem Ergebnis kommt eine regelmäßige Analyse der Unternehmensberatung Odgers, die der WirtschaftsWoche vorab exklusiv vorliegt. Fast jeder zweite Abgang war demnach nicht geplant.
Seit 2020 folgt eine Krise auf die nächste, teils überlappen und bedingen sie sich. Coronapandemie, Ukrainekrieg, Nahost‑Konflikte, Lieferkettenstörungen und die rasante Veränderung der Arbeitswelt durch KI reduzieren die Planbarkeit und erhöhen die Unsicherheit. Das wirkt sich auf die Halbwertszeit der Manager aus.
CEOs halten sich derzeit im Schnitt nur 5,3 Jahre im Amt, Finanzchefs noch kürzer: Ihre durchschnittliche Amtszeit liegt bei knapp vier Jahren und ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken. Bernd Brinker war bis Ende 2025 gerade einmal zwei Jahre CFO des Anlagenbauers Gea, der seit einem Dreivierteljahr Teil des deutschen Leitindex ist. Sandra Dembeck wechselte nach drei Jahren als Zalando-Finanzchefin zum Einzelhandelskonzern Tengelmann.
Preguntas abiertas
- Was sind die genauen Gründe für die ungeplanten Abgänge?
- Welche Auswirkungen hat die hohe Fluktuation auf die Unternehmensstrategien?




