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Weltweiter Wohlstand wächst schneller als Wirtschaftsleistung laut McKinsey-Studie
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Handelsblatthace 3 horasBusiness1 min de lecturaGermany

Weltweiter Wohlstand wächst schneller als Wirtschaftsleistung laut McKinsey-Studie

En resumen

  • Laut einer McKinsey-Studie stieg der weltweite Wohlstand 2025 auf 1800 Billionen Dollar, schneller als die Wirtschaftsleistung.
  • Nur 20% des Zuwachses stammen aus realwirtschaftlichen Investitionen, der Rest sind Bewertungsgewinne, was das Korrekturrisiko erhöht.
  • Europa zeigt eine robuste Bilanz, hinkt aber bei Investitionen hinterher.

Resumen generado por IA

Por qué importa

Eine Studie des McKinsey Global Institute (MGI) zeigt, dass der weltweite Wohlstand 2025 auf 1800 Billionen Dollar anstieg, wobei das Wachstum hauptsächlich auf Bewertungsgewinne und nicht auf realwirtschaftliche Investitionen zurückzuführen ist.

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Berlin. Der weltweite Wohlstand wächst einer Studie zufolge schneller als die Wirtschaftsleistung. Die globale Bilanz erhöhte sich 2025 auf insgesamt 1800 Billionen Dollar, nach rund 1700 Billionen Dollar im Vorjahr. Dies geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Analyse des McKinsey Global Institute (MGI) hervor.

Davon entfielen rund 620 Billionen Dollar auf Realwerte wie Immobilien und Infrastruktur und 570 Billionen Dollar auf das Vermögen privater Haushalte. Nur 20 Prozent des Vermögenszuwachses beruhten jedoch auf realwirtschaftlichen Investitionen. Das Gros seien reine Bewertungsgewinne, etwa durch steigende Aktienkurse. Damit steige die Gefahr von Korrekturen.

Europa verfügt im internationalen Vergleich über eine robuste Bilanz, bleibt aber bei Investitionen zurück. Die Nettoinvestitionen in produktives Kapital liegen bei nur etwa zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) und damit halb so hoch wie in den USA. „Europa ist reich an Vermögen und arm an Investitionen“, sagte Jan Mischke, Partner beim MGI und Autor der Studie.

Während in den USA die Aktienbewertungen stark gestiegen seien und China hohe Schulden aufnehme, zeige sich Europa stabiler. „Europa steht bilanziell deutlich besser da als die USA oder China und muss nun daran arbeiten, dass Investitionen und Produktivitätswachstum nachziehen.“

Preguntas abiertas

  • Wie werden die Länder auf das Korrekturrisiko reagieren?
  • Welche spezifischen Maßnahmen wird Europa ergreifen, um Investitionen zu fördern?

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This article was originally published by Handelsblatt.

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