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BackWM-Rundschau: Kritik an Schweinsteiger, Wetter-Chaos droht, Schick-Rücktritt
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Die Welt26.06.2026Deportes10 dk okumaGermany

WM-Rundschau: Kritik an Schweinsteiger, Wetter-Chaos droht, Schick-Rücktritt

En resumen

Kritik an Schweinsteigers Aussagen über "afrikanischen Fußball", Wetterwarnungen für WM-Spiele, Patrik Schick beendet Nationalmannschaftskarriere, Transfer von Nathaniel Brown zu Bayern München.

Resumen generado por IA

Por qué importa

Der Artikel berichtet über aktuelle Ereignisse und Kontroversen rund um die Fußball-Weltmeisterschaft, darunter Kritik an Expertenäußerungen, Wetterwarnungen und Personalentscheidungen.

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Der Trainer der Elfenbeinküste, Emerse Faé, hat Bastian Schweinsteiger scharf für dessen Aussage über den Spielstil der Afrikaner kritisiert. „Das ist traurig. Wir könnten es rassistisch nennen. Als ich seinen Kommentar gehört habe, war ich enttäuscht. Ich habe keine andere Möglichkeit, als das zu akzeptieren“, sagte Faé nach dem 2:0 gegen Curaçao.

Wenige Tage zuvor war Schweinsteiger für Äußerungen über den Fußball der Elfenbeinküste kritisiert worden. Der frühere Nationalspieler und aktuelle ARD-Experte beschrieb das Spiel des deutschen Gruppengegners als „bisschen afrikanischer Fußball natürlich, der manchmal so ein bisschen unorthodox ist, ein bisschen wild ist, bisschen vielleicht auch manchmal nicht ganz so von der Taktik geprägt ist. Wir müssen uns einstellen, dass es unberechenbar wird manchmal.“ Schweinsteiger wurde kritisiert, mit seinen Äußerungen rassistische Stereotype zu verbreiten. „Ich stimme ihm nicht zu. Alles, was ich tun kann, ist zu zeigen, dass wir nicht nur physisch spielen, sondern auch taktisch und technisch“, sagte Faé weiter.

Ungeschlagen, Gruppenerster: Die Niederlande sind bei der WM auf Kurs. Doch mit dem bisher Erreichten wollte sich bei der Elftal nach dem 3:1 (2:0) gegen das bereits zuvor ausgeschiedene und nach einem chaotischen Turnierverlauf samt Trainerwechsel nicht konkurrenzfähige Tunesien niemand lange aufhalten. „Jetzt kommen die großen Spiele. Jetzt müssen wir bereit sein“, sagte Jan Paul van Hecke.

In der K.-o.-Runde geht es für das Oranje-Team am Dienstag (3 Uhr) im mexikanischen Monterrey gegen Marokko weiter. Der Gruppenzweite Japan trifft nach einem 1:1 (0:0) gegen Schweden auf Brasilien. Die Skandinavier schlossen die Gruppe auf Rang drei ab.

Trainer Dick Advocaat hat seine Zukunft nach dem WM-Aus mit Curaçao offen gelassen. „Darüber habe ich mir noch keine Minute Gedanken gemacht. Ich habe mich auf die WM fokussiert und wollte das maximale Ergebnis. Vielleicht, wenn ich den Raum verlasse“, sagte der 78-Jährige auf der Pressekonferenz nach dem 0:2 gegen die Elfenbeinküste. Der Niederländer trainiert den Karibikstaat seit Januar 2024 – mit einer kurzen Unterbrechung von Februar bis Mai dieses Jahres. Bei der WM ist als Gruppenletzter nach der Vorrunde Schluss.

In der belgischen Nationalmannschaft geht es schon wieder um Nachwuchs. Nach der Debatte um Jeremy Doku und die Geburt seines Sohnes hat auch Abwehrchef Brandon Mechele berichtet, dass seine Frau und er ein Kind erwarten – womöglich während des Turniers.

„Ich werde auch Vater, aber das wird erst nach der WM der Fall sein. Meine Frau war gerade beim Arzt, es ist alles in Ordnung“, sagte der 33 Jahre alte Innenverteidiger vor dem entscheidenden Gruppenspiel gegen Neuseeland und schob hinterher: „Vielleicht muss ich aber zurück, wenn es früher kommt.“

Ägyptens Nationaltrainer Hossam Hassan will sich nicht an Debatten rund um das als „Pride Match“ ausgerufene Spiel gegen den Iran beteiligen. „Als Trainer bin ich nur auf Fußball fokussiert. Das ist alles, worüber ich nachdenke“, sagte der 59-Jährige in Seattle auf eine Frage nach der Partie.

In der Stadt an der US-Westküste findet am Wochenende das „Pride Fest“ statt. Das ist ein großes, buntes Festival zur Feier der LGBTQI+-Gemeinschaft. Es geht um Vielfalt und Gleichberechtigung, unter anderem sind eine Parade durch die Innenstadt und zahlreiche Konzerte geplant. Das Spiel wurde in diesem Zusammenhang von den lokalen Organisatoren als Pride Match ausgerufen. Nachdem dafür dann die Paarung Ägypten gegen Iran angesetzt wurde, gab es schnell Diskussionen. Beide Nationen sind weit davon entfernt, die Werte des „Pride Fest“ zu teilen.

Nach dem zweitschnellsten Tor in der deutschen WM-Historie durch Leroy Sané nach 1:49 Minuten verlor das DFB-Team in East Rutherford gegen Ecuador mit 1:2 (1:1). Nilson Angulo (9.) und Gonzalo Plata (77.) wendeten die Partie für die Südamerikaner, die nach dem verdienten ersten Turniersieg das Weiterkommen bejubelten.

Gibt es das nächste Wetter-Chaos? Meteorologen rechnen für das Spiel der Niederlande gegen Tunesien (1.00 Uhr MESZ) in Kansas City mit einem Unwetter über der Stadt – und damit mit längeren Unterbrechungen, wie es sie schon vor wenigen Tagen beim Spiel der Franzosen gegen den Irak gab. Eine längere Pause oder Absage könnte die Teams des Parallelspiels der Gruppe F zwischen Japan und Schweden benachteiligen.

Der US-Wetterdienst NWS sprach davon, dass am Nachmittag und Abend starke Stürme in der Region möglich seien. Der Meteorologe Mike Nicco vom lokalen Fernsehsender KCTV5 schätzte die Wahrscheinlichkeit einer unwetterbedingten Spielunterbrechung gar auf 80 Prozent. Diese Unterbrechung könne sich mehrere Stunden hinziehen, sagte er dem niederländischen Sender SBS 6. Die größte Bedrohung seien Gewitter, fügte Nicco an.

Julian Nagelsmann verändert im letzten Gruppenspiel erstmals seine Startelf. Neu ins Team kommen gegen Ecuador (Anpfiff 22.00 Uhr) die beiden Abwehrspieler Antonio Rüdiger und David Raum. Deniz Undav bleibt trotz dreier Tore auf der Bank. Rüdiger ersetzt im Abwehrzentrum den verletzten Nico Schlotterbeck, Raum spielt auf der linken Außenverteidigerposition für den angeschlagenen Nathaniel Brown.

Bayer Leverkusens Stürmer Patrik Schick beendet nach dem WM-Aus Tschechiens seine Karriere in der Nationalmannschaft. „Heute findet mein Kapitel bei der Nationalmannschaft sein Ende“, schrieb der 30-Jährige bei Instagram. Das tschechische Team fand bei der WM nicht zu seiner Form. Bei der ersten WM-Teilnahme seit 20 Jahren reichte es nach einem 1:2 gegen Südkorea nur zu einem 1:1 gegen Südafrika. Gegen Co-Gastgeber Mexiko verloren die Tschechen 0:3 in Mexiko-Stadt und schieden damit aus.

Bayers Torjäger Schick erklärte gleichwohl, dass sein Entschluss seit längerem gereift sei. „Dies ist keine impulsive Entscheidung, die von einem Tag auf den anderen gefallen ist“, betonte er. Schick feierte 2016 sein Debüt, er absolvierte seither 56 Länderspiele und erzielte 26 Tore.

Was sich in den vergangenen Wochen bereits abgezeichnet hat, scheint jetzt fix. Wie Transfer-Insider Fabrizio Romano und Sky melden, wechselt Nationalspieler Nathaniel Brown von Eintracht Frankfurt zum FC Bayern. Der Rekordmeister zahlt demnach 55 Millionen Euro Ablöse und stattet den Linksverteidiger mit einem Fünfjahresvertrag aus.

Bei den Bayern könnte er Alphonso Davies auf der linken Abwehrseite verdrängen. Der Kanadier hat immer wieder mit Verletzungsproblemen zu kämpfen und zählt zu den Großverdienern. Ein Abgang ist daher bei einem entsprechenden Angebot möglich. Brown kommt heute im abschließenden deutschen Gruppenspiel gegen Ecuador nicht zum Einsatz, er wird wegen Problemen an den Adduktoren geschont.

In einem Dankesbrief an die Fans haben sich Kanadas Fußballer aus der Heimat verabschiedet und um weitere Unterstützung bei der WM-Endrunde geworben. „Liebes Kanada. Die Liebe und Unterstützung, die unser Team im ganzen Land erfahren hat, waren unvergleichlich – so etwas haben wir noch nie erlebt. Euer Glaube an uns hat uns durch einige der größten Momente unserer Geschichte getragen“, heißt es in einem öffentlichen Brief der kanadischen Nationalmannschaft.

Weltmeister Marokko? Wenn es nach Nationaltrainer Mohamed Ouahbi geht, ist seine Mannschaft bereit dafür. Marokko sei in einer ganz neuen Dimension, Spieler und Fans würden daran glauben, sagte der 49-Jährige nach dem Erreichen der K.o.-Runde. Seine Mannschaft habe „alle Zutaten“, um die beste Nation zu sein. Im Sechzehntelfinale im mexikanischen Monterrey könnte der Afrikameister am Montag (3.00 Uhr/MagentaTV) auf die Niederlande treffen.

Nach dem WM-Sieg Mexikos gegen Tschechien im letzten Gruppenspiel hat sich im Ferienort Cabo San Lucas ein Unglück mit mehreren Verletzten ereignet. Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, fuhr ein Auto auf dem Boulevard Lázaro Cárdenas in eine feiernde Menschenmenge. Dabei wurden mindestens 17 Menschen verletzt. Sie wurden anschließend in verschiedene Krankenhäuser gebracht.

Laut dem Generalsekretär der Stadtverwaltung von Los Cabos, Alberto Rentería Santana, gab ein Autofahrer, der in der Gegend unterwegs war, Gas, als er auf der Straße auf eine Gruppe von Menschen stieß. Der mutmaßliche Täter wurde nach dem Vorfall in dem Ort an der Südspitze der mexikanischen Halbinsel Baja California festgenommen. Die Ermittlungen laufen.

Norwegens WM-Fans erobern auch den Baseball. Zahlreiche Anhänger der Nationalmannschaft um Fußball-Star Erling Haaland besuchten den MLB-Doppelpack zwischen den New York Mets und den Chicago Cubs auf dem Citi Field. In bester Laune skandierten die Wikinger in ihren roten Trikots Gesänge, legten in New York eine kollektive Ruder-Einlage hin und machten auf der Stadiontribüne auch eine Art Polonaise.

Mit dem Ruder-Schlachtgesang haben sich die norwegischen Fußball-Fans vor und während der WM einen Namen gemacht. Die Aktion, die manche als „Viking Row“ bezeichnen, ist eine Art Weiterentwicklung des von Island bei der EM 2016 zelebrierten „Viking Clap“. Der Unterschied: Nach zwei immer schneller werdenden Trommelschlägen haben die Isländer jeweils in die Hände geklatscht – die Norweger dagegen „rudern“ auf ihren Plätzen vor und zurück.

Die Auswahl für den möglichen übernächsten Gegner der deutschen Fußball-Nationalmannschaft hat sich binnen weniger Stunden von 15 auf acht Teams reduziert. Die DFB-Auswahl bekommt es in der ersten K.-o.-Runde mit einem Vorrundendritten zu tun - dieser kann aus den Gruppen A, B, C, D und F kommen.

Eine konkrete Option ist dabei Schottland. Das Team hat die Vorrundengruppe C nach dem 0:3 (0:2) gegen Rekord-Weltmeister Brasilien auf Platz drei beendet und könnte für das Team von Trainer Julian Nagelsmann zum Rivalen im Sechzehntelfinale werden. Als weitere realistische Optionen gelten Australien und Paraguay, die in der Nacht zum Freitag (4.00 Uhr/MESZ) im direkten Duell die Plätze zwei und drei in Gruppe D unter sich ausmachen. Einige Gegner, die zuvor möglich waren, kommen nach den Partien in der Nacht zum Donnerstag (MESZ) nicht mehr infrage: Die Schweiz, Kanada, Katar, Südafrika, Tschechien, Brasilien und Marokko haben allesamt nicht den dritten Tabellenplatz in ihrer Gruppe belegt.

Wenn Fußballer nach einem Spiel gemeinsam beten, ist das aus Sicht von Außenminister Johann Wadephul (CDU) auch ein wichtiges Zeichen für eine freie Gesellschaft. Diese erkenne man nicht daran, dass der Glaube unsichtbar werde, sondern daran, dass er sichtbar gelebt werden könne, sagte Wadephul am Mittwochabend beim alljährlichen Johannisempfang der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in Berlin.

Der Minister bezog sich dabei auf das Gebet der deutschen Fußballnationalspieler Felix Nmecha und Jonathan Tah nach dem 7:1-Sieg im ersten WM-Spiel gegen Curaçao. Das gemeinsame Niederknien zweier Spieler sei dabei zunächst nur ein Ausdruck des gemeinsamen Glaubens, so Wadephul. „Und dennoch erleben wir, wie aus diesem Gebet binnen Minuten ein Kulturkampf wird. Weil sichtbarer christlicher Glaube in unserer Öffentlichkeit mittlerweile viele irritiert.“ Hier müsse sich die freie Gesellschaft beweisen und behaupten.

Qué observar

Perspectiva de IA — posibilidades, no hechos

  • Das Wetter-Chaos könnte zu Spielverschiebungen oder -absagen führen.

    Probable · En días

  • Der Transfer von Nathaniel Brown zu Bayern wird die Transfermarktpreise weiter beeinflussen.

    Probable · En meses

Preguntas abiertas

  • Wie wird die Kritik an Schweinsteiger weiterverfolgt?
  • Welche Auswirkungen hat das Wetter-Chaos auf die WM-Spiele?
  • Wie entwickelt sich die Situation um den Transfer von Nathaniel Brown?

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This article was originally published by Die Welt.

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