Wohnungslosigkeit und Pressefreiheit in den USA
En resumen
- In Deutschland sind eine Million Menschen obdachlos, 13% arbeiten Vollzeit.
- In den USA werden Journalisten der New York Times wegen Berichten über Sicherheitsbedenken vorgeladen, was als Einschüchterungsversuch gilt.
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Por qué importa
In Deutschland sind eine Million Menschen obdachlos, wobei ein Job nicht mehr ausreicht, um eine Wohnung zu finden. In den USA werden Journalisten der New York Times wegen Berichten über Sicherheitsbedenken vorgeladen.
In Deutschland haben etwa eine Million Menschen keine eigene Wohnung. Etwa 13 Prozent der Wohnungslosen haben einen Job, sind fest angestellt und gehen regelmäßig zur Arbeit. Für eine eigene Wohnung reicht es dennoch nicht, denn in Deutschland hat sich etwas verändert. Wer früher wohnungslos wurde, hatte oft mehrere Schicksalsschläge und Notlagen hinter sich; heute reicht bereits ein Bruch aus: eine Erkrankung, Trennung oder Eigenbedarfskündigung. Einer, der arbeitet und dennoch keine Wohnung findet, ist Micha Neumeier. Mit einer Festanstellung bei einem Fahrdienst und 35 Stunden Arbeit pro Woche fährt er Kinder zur Schule oder alte Menschen ins Pflegeheim. Caterina Lobenstein, Redakteurin im Dossier der ZEIT, hat ihn auf Wohnungssuche begleitet. Im Podcast berichtet sie von der verschärften Lage auf dem Wohnungsmarkt – und davon, was dagegen helfen könnte.
Die US-Justiz hat mehrere Journalisten der New York Times vorgeladen. Die US-Regierung begründet die Maßnahme mit der Untersuchung von Leaks. Das Medium hatte über mögliche Sicherheitsbedenken an einem Präsidentenflugzeug berichtet, das Präsident Donald Trump vom Emirat Katar als Geschenk erhalten hatte. Trump geht bereits länger gegen die freie Presse in den USA vor. Die New York Times bezeichnet die Vorladung als »dreisten Einschüchterungsversuch«. Die Reporter müssen nun unter Eid vor einer Grand Jury aussagen, die entscheidet, ob ihnen möglicherweise ein Verbrechen vorgeworfen werden kann. Wie sehr ist die Pressefreiheit in den USA bedroht? Das beantwortet Holger Stark, stellvertretender Chefredakteur und Leiter des Investigativressorts der ZEIT.
Und sonst so? Wie Sie den Was jetzt?-Podcast hören.
Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Christina Felschen und Benjamin Probst
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Weitere Links zur Folge:
Wohnungslosigkeit: Vollzeit, fest angestellt, unbefristet – und trotzdem wohnungslos
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Preguntas abiertas
- Wie wird die Grand Jury entscheiden?
- Wie wird sich dies auf die Pressefreiheit auswirken?



