YouTuber Wildhage verurteilt: 60 Tagessätze und Erschwerung von 5400 Euro
Webvideoproduzent wegen Urkundenfälschung und Erschleichens von Leistungen verurteilt
En resumen
- Ein YouTuber (27) wurde wegen Urkundenfälschung und Erschleichens von Leistungen zu 60 Tagessätzen (je 150 Euro) und Erschwerung von 5400 Euro verurteilt.
- Er hatte seine Aktion als investigativen Journalismus verteidigt, die Richterin sah jedoch keine Rechtfertigung für die begangenen Straftaten.
Resumen generado por IA
Por qué importa
Der YouTuber Wildhage ist in der Webvideo-Szene für seine investigativen Pranks bekannt.
Konkret geht es um 60 Tagessätze zu je 150 Euro. Zudem werden 5400 Euro aus mit den Videos erzielten Einnahmen eingezogen. Der Webvideoproduzent habe sich der Urkundenfälschung und des Erschleichens von Leistungen schuldig gemacht, begründete die Richterin des Amtsgerichts München ihr Urteil. Sie folgte damit der Forderung des Staatsanwalts. Die Verteidigerin hingegen plädierte auf Freispruch, weil sich Wildhage unter hohem persönlichem Einsatz um die Sicherheit der Spiele verdient gemacht habe. YouTuber verteidigt Aktion als investigativen Journalismus Der Videoproduzent hatte seine Aktion zu Beginn des Prozesses persönlich als investigativen Journalismus verteidigt. »Ich sehe es als meine Aufgabe, auf Missstände aufmerksam zu machen, sie in die Öffentlichkeit zu tragen.« Seine Videos seien aus klassischer Sicht vielleicht ein unübliches Format. »Aber das ändert ja trotzdem nichts an der Tatsache, dass meine Arbeit nichts anderes ist als investigativer Journalismus.« Die Richterin sagte: »Der Angeklagte ist ein investigativer Journalist, das spricht ihm hier keiner ab. Es spricht ihm auch keiner ab, dass hier Sicherheitslücken aufgedeckt werden sollten.« Es gebe aber keinen Freibrief für Journalisten, im Rahmen der Recherche Straftaten zu begehen. »Urkundenfälschung ist wirklich kein Kavaliersdelikt«, sagte sie. In der Webvideo-Szene ist Wildhage für seine Pranks berühmt-berüchtigt. Die oft ziemlich aufwendigen Tricksereien des 27-Jährigen reichen vom Fake-Restaurant bis hin zu Fake-Produkten , mit denen er offenlegte, wie egal es manchen Influencern zu sein scheint, wofür sie Werbung machen.
Qué observar
Perspectiva de IA — posibilidades, no hechos
Erhöhter Fokus auf ethische Richtlinien für investigativen Journalismus in der Webvideo-Szene
Probable · En semanas
Preguntas abiertas
- Wie wird die Webvideo-Szene auf das Urteil reagieren?
