Waldbrände in Europa: Spanien und Frankreich erklären Notstand, Deutschland kämpft gegen Flammen
Waldbrände in Spanien und Frankreich führen zu Notstandsverkündigungen. In Deutschland kämpfen Feuerwehren in Saarland und Köln gegen Brände.
Waldbrände in Spanien und Frankreich führen zu Notstandsverkündigungen. In Deutschland kämpfen Feuerwehren in Saarland und Köln gegen Brände.

Sommerliche Hitze führt zu zahlreichen Bränden in Deutschland. Feuerwehren sind in mehreren Bundesländern im Einsatz, darunter Brandenburg, Rheinland-Pfalz und Mecklenburg-Vorpommern. Die Waldbrandgefahr ist hoch, teilweise gilt die höchste Warnstufe.

Die Waldbrandgefahr nimmt wegen anhaltender Trockenheit in vielen deutschen Bundesländern zu, mit der höchsten Warnstufe in Brandenburg und Baden-Württemberg. Feuerwehren fordern mehr Investitionen in Technik und Spezialfahrzeuge.
Angesichts der steigenden Waldbrandgefahr in Deutschland fordern die Feuerwehren mehr Investitionen in Fahrzeuge und Technik. Präsident Karl-Heinz Banse betont den Bedarf an Spezialfahrzeugen und die Möglichkeit, durch mehr Löschflugzeuge besser gerüstet zu sein. Menschliches Fehlverhalten wird als Hauptursache für Brände genannt.
Feuerwehren kämpfen in Südostthüringen gegen zwei Waldbrände. Ein Brand nahe der A9 bei Bad Lobenstein führte zur Sperrung der Autobahn. Ein weiterer Brand betrifft Lichtenhain im Kreis Saalfeld-Rudolstadt.
Sachsen plant Investitionen von 41 Mio. Euro in Feuerwehren für dieses und nächstes Jahr. Davon fließen 30,14 Mio. in 2024 und 11 Mio. in 2025. Allein 142 Mio. Euro wurden seit 2016 für Fahrzeugmodernisierung ausgegeben, darunter 136 neue Löschfahrzeuge.