
Ceuta: Kein neuer Migrantenansturm - Sicherheitsvorkehrungen verstärkt
Trotz Aufrufen in sozialen Netzwerken zu einem neuen Migrantenansturm auf Ceuta, bleibt die Lage ruhig. Spanien und Marokko haben ihre Sicherheitsvorkehrungen massiv verstärkt.

Trotz Aufrufen in sozialen Netzwerken zu einem neuen Migrantenansturm auf Ceuta, bleibt die Lage ruhig. Spanien und Marokko haben ihre Sicherheitsvorkehrungen massiv verstärkt.

Trotz Aufrufen in sozialen Netzwerken zu einem neuen Migrantenansturm auf Ceuta blieb die Lage an der Grenze ruhig. Spanien und Marokko hatten ihre Sicherheitsvorkehrungen massiv verstärkt.

Nach einem massiven Migrantenansturm mit fast 100 Toten auf die spanische Exklave Ceuta verstärkt Spanien die Sicherheitskräfte. Innenminister Fernando Grande-Marlaska kündigt die Rückführung von Menschen ohne Bleiberecht an.
Nach dem Massenansturm auf die spanische Exklave Ceuta, bei dem mindestens 72 Menschen starben, fordern deutsche Politiker die Umsetzung des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) und eine stärkere Grenzsicherung. Die Krise offenbart tiefe Spaltungen innerhalb der EU bezüglich Solidarität und Migrationspolitik, während Spanien die Reaktion einiger Mitgliedstaaten als „egoistisch“ kritisiert.

Nach der Ankunft von Zehntausenden Migranten aus Marokko verstärkt Spanien die Grenzsicherung in Ceuta mit einer schwimmenden Barriere. Während die meisten Migranten zurückkehren, suchen Polizeitaucher noch nach Leichen. Innenminister Grande-Marlaska verteidigt Spaniens Migrationspolitik gegen EU-Kritik.

Angesichts eines massiven Ansturms von Migranten entsendet Spanien Soldaten und verstärkt die Polizei in die Nordafrika-Exklave Ceuta. Tausende Menschen erreichten schwimmend die Stadt, was die Aufnahmezentren überfüllt und die Grenze zusammenbrechen ließ. Madrid lehnte einen nationalen Notstand ab.

Großbritannien investiert bis zu 660 Millionen Pfund in ein neues dreijähriges Abkommen mit Frankreich, um die illegale Migration über den Ärmelkanal durch verstärkte Überwachung und Polizeipräsenz zu reduzieren.

Großbritannien hat mit Frankreich ein neues dreijähriges Grenzsicherungsabkommen vereinbart, das bis zu 660 Millionen Pfund (etwa 760 Millionen Euro) umfasst. Rund 500 Millionen Pfund fließen in verstärkte Kontrollen an den Stränden Nordfrankreichs mit fast 1100 Einsatzkräften. Weitere 160 Millionen Pfund sind an den Erfolg der Maßnahmen gebunden. Im Jahr 2025 überquerten rund 41.000 Menschen den Ärmelkanal – nahe am Rekordwert von 2022.