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Alaska Senate Primary: Candidate with Same Name as Incumbent Disqualified
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Spiegel Ausland16.06.2026Politique2 dk okumaGermany

Alaska Senate Primary: Candidate with Same Name as Incumbent Disqualified

L'essentiel

  • Ein Kandidat für die US-Senatswahl in Alaska, der denselben Namen wie der Amtsinhaber trägt, wurde von der Wahlbehörde disqualifiziert.
  • Die Behörde begründete dies mit der Absicht, Verwirrung zu stiften und die Wahl zu beeinträchtigen.

Résumé généré par IA

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Ein Mann mit demselben Namen wie der Amtsinhaber wollte zur Vorwahl in Alaska für den US-Senat antreten, wurde aber nicht anerkannt. Die Wahlbehörde begründete dies mit der Absicht, Verwirrung zu stiften.

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Ein Mann, der unter demselben Namen und mit derselben Parteizugehörigkeit wie der Amtsinhaber zur Vorwahl in Alaska für den US-Senat antreten will, ist von der Wahlbehörde des US-Staats nicht als Kandidat anerkannt worden. Die Leiterin der Behörde, Carol Beecher, veröffentlichte am Montag einen Brief, in dem sie erklärte, dass Bewerbung von Herasforderer Dan Sullivan ihrer Ansicht nach »nicht eingereicht wurde, um eine tatsächliche, ernsthafte Kandidatur für das Amt des US-Senators zu erklären.«

Vielmehr wolle Sullivan antreten mit der Absicht, Verwirrung zu stiften »und dadurch die Fairness oder Neutralität der Wahl zu beeinträchtigen.« Der von der Wahl Ausgeschlossene hat nun noch die Möglichkeit, gegen die Entscheidung Berufung einzulegen.

Hintergrund des Falles sind Manipulationsvorwürfe durch Senator Daniel Scott Sullivan, genannt Dan Sullivan. Senator Sullivan hatte diese erhoben, nachdem er von der beabsichtigten Kandidatur eines Mannes namens Daniel James Sullivan Jr. erfahren hatte. Dieser wollte auf dem Stimmzettel als »Dan J. Sullivan, Republikaner« erscheinen. Dadurch wäre er allein durch den Buchstaben »J« vom Amtsinhaber zu unterscheiden gewesen.

»Er versucht ganz bewusst, meine Wähler zu täuschen«, hatte Senator Sullivan seine Manipulationsvorwürfe begründet. Nach Ansicht von Kritikern der Kandidatur ging es darum, die Wahl zugunsten der Demokratin Mary Peltola zu beeinflussen. Wähler könnten irrtümlich für den anderen Dan Sullivan stimmen – und den Amtsinhaber wertvolle Stimmen kosten. Sowohl Herausforderer Sullivan als auch Peltolas Wahlkampfteam wiesen diese Anschuldigung zurück (mehr über den Fall können Sie hier lesen).

Bereits in der vergangenen Woche war eine Untersuchung gegen Daniel James Sullivan Jr. eingeleitet worden. In einer eidesstattlichen Erklärung sollte dieser unter anderem Angaben darüber machen, ob er schon vor seiner Kandidatur Nähe zur republikanischen Partei gehabt habe oder ob er je direkt oder indirekt mit den Demokraten agiert habe.

In ihrem Schreiben zum Ausschluss erwähnt die Wahlleiterin allerdings keine Hinweise auf eine angebliche Absprache mit Peltola oder Funktionären der Demokratischen Partei. Es gebe jedoch Details, die ihrer Ansicht nach zu dem Schluss geführt haben, dass der Herausforderer nicht wählbar ist. Dazu gehöre, dass Daniel James Sullivan Jr. in erst im Zuge seiner Kandidatur die Parteizugehörigkeit der Republikaner angenommen habe. Sie wies außerdem auf Ähnlichkeiten zwischen seiner Wahlkampfwebsite und der des Senators hin.

Questions ouvertes

  • Wird der disqualifizierte Kandidat Berufung einlegen?
  • Gibt es Beweise für eine Absprache mit den Demokraten?

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This article was originally published by Spiegel Ausland.

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