Andy Burnham auf dem Weg zum britischen Premierminister
L'essentiel
- Labour-Abgeordneter Andy Burnham hat gute Chancen, Parteichef zu werden und damit Premierminister Großbritanniens.
- Er erhielt bereits Unterstützung von 322 Abgeordneten, was ihn nur eine Stimme von der automatischen Nominierung trennt.
- Weitere Kandidaten sind nicht in Sicht.
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Pourquoi c'est important
Andy Burnham steht kurz davor, Labour-Parteichef und damit britischer Premierminister zu werden, da er die erforderlichen Nominierungen von Abgeordneten erhält. Sein politischer Ansatz zielt auf Investitionen in Wohnungsbau und Infrastruktur ab.
Der Labour-Abgeordnete Andy Burnham ist auf dem besten Weg, Parteichef und damit britischer Premierminister zu werden. Im Laufe des ersten Tages der Nominierungsphase für den Parteivorsitz der britischen Sozialdemokraten unterstützten 322 der gut 400 Labour-Abgeordneten die Kandidatur des ehemaligen Bürgermeisters von Manchester.
Damit fehlt Burnham nur noch eine Stimme zu den 323 Nominierungen, ab denen weitere Kandidaturen rein rechnerisch ausgeschlossen wären. Abgeordnete, die sich ins Rennen um den Parteivorsitz bringen wollen, brauchen die Unterstützung von mindestens 20 Prozent der Labour-Abgeordneten – derzeit sind das 81 – sowie die Nominierung aus einzelnen Ortsverbänden und angeschlossenen Gewerkschaften.
Die Nominierungsphase geht offiziell noch bis zum 16. Juli. Bleibt Burnham wie erwartet der einzige Bewerber, wäre eine Wahl unter den Labour-Mitgliedern nicht notwendig. Der Ex-Bürgermeister könnte dann innerhalb weniger Tage von König Charles III. zum Premier ernannt werden.
Keine weiteren Kandidaten in Sicht
In einem X-Beitrag dankte der auch als »König des Nordens« bezeichnete Labour-Politiker den Abgeordneten für ihr Vertrauen. Die Unterstützung komme aus allen Teilen der Partei und zeige, »dass Großbritannien einen neuen politischen Ansatz braucht«.
Bereits vor Beginn der Nominierungsphase war erwartet worden, dass Burnham der einzige Kandidat bleiben würde. Sein prominentester Rivale, Ex-Gesundheitsminister Wes Streeting, zog sich nach dem Einzug Burnhams ins Parlament aus dem Rennen zurück. Burnham hatte vor wenigen Wochen einen Sieg bei der Nachwahl in Makerfield nahe Manchester errungen und damit den Sprung ins Parlament geschafft. Wenige Tage danach kündigte Keir Starmer seinen Rücktritt an.
Am Mittwoch teilte auch der frühere Verteidigungsstaatssekretär Al Carns mit, nicht um den Parteivorsitz kandidieren zu wollen. Auch er wurde zuletzt als möglicher Konkurrent gehandelt und schloss eine Kandidatur bis vor kurzem nicht gänzlich aus.
Burnham hat große Veränderungen für den Fall angekündigt, dass er Regierungschef wird. Er will das niedrige Wirtschaftswachstum ankurbeln – unter anderem mit Investitionen in den Wohnungsbau und die Infrastruktur.
In der Außenpolitik plant Burnham keine großen Änderungen. In einem am Donnerstag in der Zeitung The Times veröffentlichten Beitrag schrieb er, dass Großbritannien unter ihm ein starker Verbündeter der USA und ein starker Unterstützer der Ukraine bleiben werde.
À surveiller
Perspective IA — des possibilités, pas des certitudes
Andy Burnham wird ohne Wahl zum Labour-Parteichef ernannt.
Très probable · En quelques jours
Questions ouvertes
- Wird es weitere Kandidaten geben?
- Wann genau erfolgt die Ernennung durch König Charles III.?


