Dernière minute
DEUS-Militär greift Ziele im Iran an: Eskalation im Streit um die Straße von HormusINSpain Wins FIFA World Cup; Inaki Williams Honors Brother Nico and Immigrant FamiliesTRCHP Grup Başkanı Özgür Özel, yeni parti kuracaklarını açıkladıKRSouth Korea issues flood advisory for Imjin River after North Korea's unannounced dam water releaseBRParte de calçadão em Areia Preta, Natal, desaba e trecho é interditadoTRKomşu Kavgası Kanlı Bitti: Bir Ölü, Bir Yaralı, Şüpheli TutuklandıRUUS Strikes on Iran Linked to Deaths of US Military Personnel, AP ReportsDEChiles Präsident ruft nach Stürmen und Regenfällen Katastrophenzustand ausRUТурист погиб на Майорке после столкновения с автомобилем сотрудника отеляINTLChinese and Philippine Navies Clash in Disputed South China SeaDEUS-Militär greift Ziele im Iran an: Eskalation im Streit um die Straße von HormusINSpain Wins FIFA World Cup; Inaki Williams Honors Brother Nico and Immigrant FamiliesTRCHP Grup Başkanı Özgür Özel, yeni parti kuracaklarını açıkladıKRSouth Korea issues flood advisory for Imjin River after North Korea's unannounced dam water releaseBRParte de calçadão em Areia Preta, Natal, desaba e trecho é interditadoTRKomşu Kavgası Kanlı Bitti: Bir Ölü, Bir Yaralı, Şüpheli TutuklandıRUUS Strikes on Iran Linked to Deaths of US Military Personnel, AP ReportsDEChiles Präsident ruft nach Stürmen und Regenfällen Katastrophenzustand ausRUТурист погиб на Майорке после столкновения с автомобилем сотрудника отеляINTLChinese and Philippine Navies Clash in Disputed South China Sea
Newsgather
RetourAndy Burnham und seine Vision für ein dezentralisiertes Großbritannien
Andy Burnham und seine Vision für ein dezentralisiertes Großbritannien
En développement
Tagesschau AuslandhierPolitique2 min de lectureGermany

Andy Burnham und seine Vision für ein dezentralisiertes Großbritannien

L'essentiel

  • Andy Burnham, der voraussichtlich neuer Labour-Parteivorsitzender und Premier wird, präsentiert seine Vision für ein dezentralisiertes Großbritannien.
  • Er plant, die Regionen zu stärken, lokale Verwaltungen mit mehr Macht und Budgetrechten auszustatten und Teile der Downing Street nach Manchester zu verlegen, um Wachstum außerhalb Londons zu fördern.

Résumé généré par IA

Pourquoi c'est important

Andy Burnham, voraussichtlicher Labour-Parteivorsitzender und Premier, schlägt eine Dezentralisierung Großbritanniens vor, um regionales Wachstum zu fördern und die Macht von London wegzuverlagern. Dies folgt auf eine Zeit, in der die vorherige Politikergeneration als gescheitert angesehen wird und hohe Erwartungen an Reformen bestehen.

Taille de police

Andy Burnham hat in den vergangenen Wochen immer wieder eine Idee vorgetragen: Es ist seine Vision, wie er Großbritannien nach vorne bringen will, wie er Wachstum generieren will. Die Regionen sollen gestärkt werden, mehr Macht für lokale Verwaltungen vor allem in den Ballungsräumen.

Griffig formulierte Burnham, dass er deswegen Teile der Administration in der Downing Street nach Manchester verlegen werde: Eine Downing Street No. 10 im Norden - das hat es noch nie gegeben. Auch er selbst werde dort dann nicht ausschließlich, aber doch immer wieder sein.

Er wolle Wachstum in allen Regionen fördern. "In Manchester habe ich bewiesen, wie wir Wachstum schaffen können", sagte er dem Sender LBC. Das ist Andy Burnhams Geschichte.

Weniger London-zentriert

Der Politiker aus dem Norden, der auch einen leichten nordenglischen Akzent hat, will die Regionen stärken. Eigenverantwortlichkeit für die Politiker vor Ort, mehr Budgetrechte, eigene Steuereinnahmen, so sieht der Plan aus.

Für deutsche Ohren klingt das ungewöhnlich, weil in der Bundesrepublik der Föderalismus stark ist und Steuereinnahmen auch auf kommunaler Ebene abgeschöpft werden. Im Vereinigten Königreich ist das anders. Großbritannien ist extrem zentralisiert. Wenn in der Region eine Großinvestition ansteht, müssen die Politiker in London für die Finanzierung werben.

Es ist bemerkenswert, dass Burnham mit einer solchen nüchternen Vision, die eher mit der Theorie des Staatsaufbaus zu tun hat, Zuhörer gewinnt. Vielleicht auch, weil er so normal klingt, auch selbstkritisch sein kann.

Seine Politiker-Generation habe in zahlreichen Bereichen versagt, formulierte er in einem Interview. Das Land sei nicht dort, wo es stehen müsste. Das Land müsse aufgerichtet werden. Das ist genau das, was viele Menschen empfinden. Burnham verspricht viel - die Erwartungen an ihn sind hoch.

Starmers schneller Absturz als Warnung

Keir Starmer musste erleben, wie schnell die Stimmung im Land sich drehen kann. 2024 erlangte Starmer einen fulminanten Sieg für Labour - zwei Jahre später fegte ihn eine verlorene Regional- und Kommunalwahl aus dem Amt. Von Starmer hatten die Menschen eben auch sehr viel erwartet, doch Reformen - und das dürfte Burnhams Herausforderung sein - brauchen Zeit.

Burnham wird als nahbar wahrgenommen, der nette Nachbar von nebenan. Ganz anders als Keir Starmer, der immer der Anwalt war und als "posh" galt, als vornehm, aus gutem Hause, obwohl sein Vater Handwerker war.

Burnham hat interessanterweise eine Karriere hingelegt, die durchaus mit "Establishment" überschrieben werden könnte. Nach dem Studium fing er in einem Abgeordnetenbüro in Westminster an, mit 31 zog er selbst als Volksvertreter ins Parlament ein, wurde später sogar Minister.

Erfolge in Manchester machen ihn glaubhaft

Seit 2017 war er Bürgermeister von Manchester - nachdem er erfolglos für den Parteivorsitz kandidiert hatte. Diesmal hat es also geklappt, Parteivorsitzender ist er schon mal, am Montag dürfte er zum Premier gekürt werden.

Ganz maßgeblich dazu beigetragen haben dürfte seine Erfahrung aus Manchester und die Geschichte regionaler Entwicklung, die er so glaubhaft verkörpert. Maurice Lange, Analyst bei der Denkfabrik Centre for Cities, sagt dazu: "Das ist eine politische Nachricht, in dem Sinn, dass Menschen außerhalb von London sich abgegrenzt fühlen von den Entscheidungen, die in London getroffen werden." Mehr Entscheidungen in der Region - dahinter könnten sich eben viele versammeln.

Maurice Lange ist der Ansicht, dass eine weitere Föderalisierung - eine Auslagerung der Macht in die Regionen - für das Wachstum essenziell ist. Und Wachstum ist das wichtigste, was Großbritannien jetzt braucht.

À surveiller

Perspective IA — des possibilités, pas des certitudes

  • Burnham wird am Montag zum Premier gekürt.

    Très probable · En quelques heures

Questions ouvertes

  • Wie schnell können Burnhams Reformen umgesetzt werden?
  • Welche konkreten Budgetrechte erhalten lokale Verwaltungen?
  • Wie wird die Verlegung von Downing Street-Teilen praktisch aussehen?

Sujets liés

This article was originally published by Tagesschau Ausland.

Articles liés

Plus sur ce sujetandy burnham