Anschlag auf CSD Berlin: Was die queere Community fordert
L'essentiel
- Eine Woche nach dem Anschlag auf den CSD in Berlin, bei dem eine Person getötet und 29 verletzt wurden, äußert sich Bernd Müller vom CSD München.
- Er fordert von der Politik ernsthafte Maßnahmen zur Akzeptanz queerer Menschen, beginnend bei Bildung, und kritisiert die Kürzungen im Förderprogramm „Demokratie leben!“.
Résumé généré par IA
Pourquoi c'est important
Eine Woche nach dem Anschlag auf den CSD in Berlin, bei dem eine Person getötet und 29 verletzt wurden, wird die Reaktion der queeren Community und politische Forderungen diskutiert.
Eine knappe Woche ist der Anschlag auf den CSD in Berlin jetzt her. Eine Frau wurde getötet, 29 Menschen wurden teils schwer verletzt. Was hat dieser Anschlag in der queeren Community ausgelöst? Und was müsste sich jetzt politisch und gesellschaftlich ändern, damit queere Menschen in Sicherheit und Freiheit offen leben können? Darüber spricht in dieser Folge von „Auf den Punkt“ der politische Sprecher des CSD München, Bernd Müller. Er ist auch Stadtrat in München für die Rosa Liste.
Er sagt: „Wenn die Politik ihre Worte der Trauer ernst meint, dann muss sie auch etwas dafür tun, dass diese Gesellschaft befähigt wird, queere Menschen als etwas Selbstverständliches anzunehmen. Und das beginnt zuallererst in der Bildung, in der Aufklärung in der Schule, aber geht natürlich weiter darüber hinaus.“
Die von Bundesministerin Karin Prien (CDU) angekündigten Kürzungen im Bundesförderprogramm „Demokratie leben!“, das aufgesetzt wurde, um Demokratie und Vielfalt zu fördern, sieht er dementsprechend kritisch. „Wer an der Vielfalt rüttelt, der macht sich wirklich auf den Weg in einen AfD-freundlichen Staat.“
Questions ouvertes
- Wie wird die Politik auf die Forderungen reagieren?
- Werden die Kürzungen im Programm „Demokratie leben!“ umgesetzt?






