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Apple verhandelt offenbar über Chip-Kauf von chinesischen Herstellern auf US-Schwarzer Liste
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Handelsblatt02.07.2026Business2 dk okumaGermany

Apple verhandelt offenbar über Chip-Kauf von chinesischen Herstellern auf US-Schwarzer Liste

L'essentiel

  • Apple verhandelt mit den chinesischen Chip-Herstellern CXMT und YMTC über den Kauf von Speicherchips.
  • Beide Unternehmen stehen auf der schwarzen Liste des US-Verteidigungsministeriums, da sie Verbindungen zum chinesischen Militär haben sollen.
  • Apple will damit den weltweiten Chipmangel abfedern.

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Pourquoi c'est important

Apple verhandelt mit chinesischen Chip-Herstellern, die auf einer US-Schwarzen Liste stehen, um den weltweiten Chipmangel zu bewältigen. Dies könnte zu Spannungen mit den USA führen.

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New York, Peking. Apple befindet sich offenbar in Verhandlungen über den Kauf von Chips von zwei chinesischen Halbleiterherstellern, die auf der schwarzen Liste des US-Verteidigungsministeriums stehen. Damit möchte das US-Tech-Unternehmen die Auswirkungen des weltweiten Mangels an Speicherchips abfedern. Dieser hatte Apple bereits dazu gezwungen, die Preise in seiner gesamten Produktpalette anzuheben.

Konkret will der iPhone-Hersteller Speicherbausteine der Unternehmen Changxin Memory Technologies (CXMT) und Yangtze Memory Technologies (YMTC) erwerben, damit diese in Geräten verwendet werden können, die in China verkauft werden. Das berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg mit Verweis auf Insider. Das US-Verteidigungsministerium (Pentagon) wirft den Herstellern jedoch vor, in Verbindung mit Chinas Militär zu stehen, und warnt daher vor einer Zusammenarbeit.

Bereits am Freitag hatte die britische Zeitung Financial Times über Gespräche zwischen Apple und CXMT berichtet. Die Gespräche zwischen Apple und den beiden chinesischen Chipherstellern laufen Bloomberg zufolge noch, und es sei bislang keine endgültige Vereinbarung getroffen worden.

CXMT gilt als Chinas führender Hersteller von Speicherchips, YMTC als einer der größten Produzenten von Flashspeichern. Beide Unternehmen werden vom Pentagon als „chinesische Militärunternehmen“ eingestuft und stehen auf der sogenannten 1260H-Liste. Sie sind nicht direkt sanktioniert, die Liste gilt aber als Aufforderung an US-Unternehmen, Geschäfte mit den entsprechenden chinesischen Konzernen zu unterlassen.

Questions ouvertes

  • Wird Apple die Verhandlungen fortsetzen?
  • Welche Konsequenzen drohen Apple bei einer Zusammenarbeit?
  • Wie wird die US-Regierung reagieren?

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This article was originally published by Handelsblatt.

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