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Asian stock markets fall on US inflation and Iran tensions
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Handelsblatt11.06.2026Business2 dk okumaGermany

Asian stock markets fall on US inflation and Iran tensions

L'essentiel

  • Asian stock markets declined on Thursday due to a strong US inflation increase and renewed US attacks on Iran.
  • The MSCI index for Asia-Pacific stocks outside Japan fell 0.9%, with South Korea's Kospi leading the downturn.

Résumé généré par IA

Pourquoi c'est important

Asian stock markets are reacting to a combination of factors including a strong rise in US inflation and renewed US military actions against Iran. Geopolitical tensions in the Middle East, particularly concerning the Strait of Hormuz, are impacting investor confidence and energy supply concerns. A sell-off in technology stocks is also contributing to the negative market sentiment.

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Die Waffenruhe in Nahost hält weiterhin nicht. Der Konflikt sowie der Ausverkauf bei Technologiewerten machen die asiatischen Anleger nervös.

Eine Börsentafel in Asien: Die Indizes notieren tiefer. Foto: Stone/Getty Images

Singapur, Tokio. Ein unerwartet starker Anstieg der US-Inflation sowie erneute US-Angriffe auf den Iran haben die asiatischen Aktienmärkte am Donnerstag ins Minus gedrückt.

Der breit gefasste MSCI-Index für asiatisch-pazifische Aktien außerhalb Japans verlor 0,9 Prozent.

Angeführt wurde die Talfahrt von der Börse in Südkorea, wo der Kospi um drei Prozent nachgab.

In Tokio schloss der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 1,3 Prozent tiefer bei 63.361 Punkten. Zuvor war das Barometer zeitweise um fast drei Prozent abgerutscht und damit erstmals seit dem 22. Mai unter die Marke von 63.000 Zählern gefallen.

Der breiter gefasste Topix sank um 1,6 Prozent auf 3787,08 Stellen.

Die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten dämpften die Risikobereitschaft der Anleger massiv. Das US-Militär hatte in der Nacht zum Donnerstag neue Angriffe auf Ziele im Iran geflogen, nachdem US-Präsident Donald Trump mit weiteren Schlägen gedroht hatte, sollte kein Friedensabkommen erzielt werden.

Teheran reagierte darauf nach eigenen Angaben unter anderem mit der Schließung der Straße von Hormus. Japans Kabinettssekretär Minoru Kihara mahnte zur Besonnenheit: „Die Gewährleistung einer freien und sicheren Schifffahrt durch die Straße von Hormus ist eine dringende Angelegenheit für eine stabile Energieversorgung.“ Japan werde alle diplomatischen Bemühungen für eine rasche Einigung zwischen den USA und dem Iran unterstützen, erklärte der Regierungssprecher.

Neben der geopolitischen Lage belastete ein Ausverkauf bei Technologiewerten die asiatischen Börsen. In Tokio zählten Papiere aus dem Chip- und KI-Sektor zu den größten Verlierern: Die Aktien des Technologieinvestors SoftBank fielen um 3,6 Prozent, der Glasfaserhersteller Fujikura verlor sechs Prozent und der Chipanlagenbauer Advantest gab 3,7 Prozent nach. Rupal Agarwal, Asien-Strategin bei Bernstein, warnte vor weiteren Rücksetzern bei den zuletzt stark gelaufenen Werten.

Mehr: Der Dax liegt im Rückstand zu großen Börsenindizes – zu Recht?

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À surveiller

Perspective IA — des possibilités, pas des certitudes

  • Further declines in Asian stock markets.

    Probable · Court terme

  • Increased volatility in energy markets.

    Très probable · Court terme

  • Continued pressure on technology stocks.

    Probable · Court terme

Questions ouvertes

  • Will the US and Iran reach a peace agreement?
  • What further actions will the US take against Iran?
  • How will Iran's closure of the Strait of Hormuz impact global energy prices?
  • Will the current inflation trend in the US continue?

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This article was originally published by Handelsblatt.

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