Babyboomer treiben US-Konsum trotz Inflation an
L'essentiel
- US-Konsum bleibt trotz Inflation und hoher Zinsen stark.
- Eine neue Analyse zeigt, dass Babyboomer, die von steigenden Vermögenspreisen profitierten, eine unterschätzte treibende Kraft sind, während sich die Wirtschaft "K-förmig" entwickelt.
Résumé généré par IA
Seit Jahren schon überraschen Amerikas Verbraucher mit ihrer Unerschrockenheit. Trotz Inflation und hoher Zinsen steigen ihre Ausgaben weiter. Damit läuft der wichtigste Motor der US-Wirtschaft praktisch ungehindert auf Hochtouren. Schließlich macht der Konsum rund 70 Prozent der Wirtschaftsleistung aus.
Dass der Konsum robuster ist als viele Prognosen, sorgt bei Investoren und Analysten an der Wall Street für große Diskussionen. Ein Faktor ist sicherlich die sogenannte „K-förmige“ Wirtschaft, in der sich Einkommen, Vermögen und Konsum in einer Gesellschaft – bildlich gesprochen wie die beiden schrägen Schenkel des Buchstabens „K“ – auseinanderentwickeln: Der immer weiter steigende Anteil an vermögenden Amerikanern unter den US-Bürgern sorgt dafür, dass der Konsum am Laufen bleibt, während viele Normal- und Geringverdiener längst ihre Ausgaben zurück- und ihre Kreditkartenschulden hochgefahren haben.
Doch eine neue Analyse zeigt: Es gibt eine weitere, mächtige demografische Gruppe, deren Effekte auf den Konsum bislang unterschätzt wurden. Die Rede ist von den Babyboomern: Die Generation der Amerikaner, die heute zwischen 62 und 80 Jahre alt ist, hat wie kaum eine andere von steigenden Häuser-, Aktien- und Goldpreisen profitiert.







