Baywa: Gläubiger und Eigentümer einigen sich auf Sanierungskonzept
L'essentiel
- Nach zähen Verhandlungen haben sich Gläubiger und Eigentümer des Agrar- und Baustoffhändlers Baywa auf ein neues Sanierungskonzept geeinigt.
- Dieses beinhaltet eine Kapitalspritze der Eigentümer, eine Verlängerung der Finanzverbindlichkeiten bis 2030 und eine Zinsentlastung.
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Pourquoi c'est important
Der angeschlagene Agrar- und Baustoffhändler Baywa hat nach schwierigen Verhandlungen mit seinen Gläubigern und Eigentümern ein neues Sanierungskonzept vereinbart.
München. Gläubiger und Eigentümer des angeschlagenen Agrar- und Baustoffhändlers Baywa haben sich nach schwierigen Verhandlungen auf ein neues Sanierungskonzept geeinigt. Das Handelsblatt hatte bereits exklusiv über die bevorstehende Einigung berichtet.
Die Gespräche waren schwierig: Die Banken drängten auf eine weitere Kapitalspritze von den überwiegend genossenschaftlichen Eigentümern zur Stärkung des Eigenkapitals. Diese wiederum forderten einen stärkeren Beitrag der Fremdbanken unter den Kreditgebern, die nicht zum Raiffeisensektor gehören.
Eine „Grundsatzverständigung“ sieht unter anderem eine Verlängerung des Sanierungszeitraums sowie eine Prolongation der Finanzverbindlichkeiten um zwei Jahre bis Ende 2030 und eine Zinsentlastung der Baywa AG vor. Außerdem haben sich die Beteiligten nun auf einen Kompromiss geeinigt: Die Eigentümer geben – gekoppelt an bestimmte Bedingungen – noch einmal frisches Geld.
Die Kreditgeber sagten indes zu, Finanzverbindlichkeiten in Höhe von bis zu 700 Millionen Euro in eine Art nachrangiges Darlehen umzuwandeln. Am Ende könnte es darauf hinauslaufen, dass die Gläubiger auf einen Teil ihrer Forderungen verzichten müssen.
Questions ouvertes
- Wie hoch ist der genaue Verzicht der Gläubiger?
- Welche Bedingungen sind an die frische Geldzufuhr der Eigentümer gekoppelt?





